18 Karat enthüllt: So lief seine dramatische Abschiebung!
Dortmunds Untergrund-König 18 Karat meldet sich nach seiner turbulenten Abschiebung aus Portugal zu Wort. Knapp zwei Wochen ist es her, dass das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen die Entschei...

Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts wurde 18 Karat unmittelbar aus der Haft nach Portugal abgeschoben. Der Rapper beschreibt den Prozess als entwürdigend und plant nun trotz Einreiseverbot für Deutschland seine musikalische Rückkehr aus dem europäischen Ausland.
Dortmunds Untergrund-König 18 Karat meldet sich nach seiner turbulenten Abschiebung aus Portugal zu Wort. Knapp zwei Wochen ist es her, dass das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen die Entscheidung fällte, den Künstler in sein Geburtsland auszufliegen. Exklusiv hat BlackBeats.FM die Details beleuchtet, wie diese schicksalhafte Nacht ablief und welche Folgen sie für den Supremos-Chef mit sich bringt.
18 Karat Live aus der Verbannung: Das Drama seiner Abschiebung
Die gezwungene Ausreise nach Portugal ereignete sich am selben Tag, an dem das Oberlandesgericht grünes Licht für die Abschiebung gab. 18 Karat wurde quasi direkt aus seiner Zelle deportiert. Seine emotionalen Schilderungen im Gespräch mit der Bild-Zeitung lassen keinen kalt: „Erst mal musste ich mich ausziehen und wurde einer Leibesvisitation unterzogen.“ Den Rapper kleideten sie anschließend in "einen alten Knast-Jogger, eine durchgenudelte Unterhose und löchrige Socken" – eine entwürdigende Erfahrung für den sonst so souveränen Künstler.
Mehrere Stunden verharrte er im Bunker des Gefängnisses, bevor er zum Düsseldorfer Flughafen gebracht und in eine Maschine nach Portugal verfrachtet wurde. Die Nachricht von der Abschiebung traf 18 Karat schwer: „Ich bin deprimiert und enttäuscht“, so sein klares Statement. Obwohl die Familie ohnehin einen Umzug ins Ausland geplant hatte, belasten ihn insbesondere die Sorge um seine kranke Mutter und das abrupte Ende seiner Ausbildung zum Maler und Lackierer im Gefängnis. Eine mündliche Prüfung hatte er bereits mit der Note 2 bestanden, die praktische wäre kurz darauf gefolgt – nun ist dieser Plan jäh zerplatzt.
Keine Rückkehr nach Deutschland und neue Pläne für die Zukunft
Eine einfache Rückkehr nach Deutschland ist für 18 Karat keine Option. Sollte er das Land dennoch betreten, droht ihm die sofortige Festnahme und die Fortsetzung seiner Haftstrafe von über zwei Jahren. In Portugal und anderen EU-Ländern ist er jedoch vorerst ein freier Mann. Der Plan für ihn und seine Familie, bestehend aus seiner Frau Maja und den gemeinsamen Kindern, ist es, zunächst in Portugal zu bleiben. Anschließend könnte es sie nach Lissabon, Marbella, in die Niederlande oder nach Zypern ziehen – Orte, wo sie einen Neustart wagen wollen.
Doch die Abschiebung hat weitreichende Konsequenzen: 18 Karat hat sein europäisches Freizügigkeitsrecht verloren. Das bedeutet, dass er innerhalb der EU nur noch mit einem speziellen Visum für das jeweilige Land reisen kann. Trotz dieser Hürden soll seine Rap-Karriere weitergehen. Er hat bereits angekündigt, musikalisch gegen diejenigen Artists zurückzuschlagen, die ihn während seiner Haftzeit gedisst haben. BlackBeats.FM bleibt dran und hält euch über die nächsten Schritte des Supremos-Chefs auf dem Laufenden!

