50 Cent – Trotz Verriss – Sein "Street Fighter"-Film erobert die Kassen!
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50 Cent – Trotz Verriss – Sein "Street Fighter"-Film erobert die Kassen!

BlackBeats.FM – Bei Curtis "50 Cent" Jackson war schon immer klar: Am Ende zählt der Cashflow. Und genau das beweist der G-Unit-Boss einmal mehr mit seinem jüngsten Kino-Projekt. Der lang erwartete "S...

19. Oktober 2026
4 Min. Lesezeit
Nadja Petrov
VonNews-Redaktion
Auf einen Blick

Trotz vernichtender Kritiken dominiert 50 Cent mit der Street Fighter-Verfilmung die weltweiten Kinosäle. Der Actionfilm spielte zum Start beeindruckende 51 Millionen US-Dollar ein und lässt die Konkurrenz weit hinter sich. Der G-Unit-Boss feiert den Erfolg als Sieg über seine Hater.

BlackBeats.FM – Bei Curtis "50 Cent" Jackson war schon immer klar: Am Ende zählt der Cashflow. Und genau das beweist der G-Unit-Boss einmal mehr mit seinem jüngsten Kino-Projekt. Der lang erwartete "Street Fighter"-Film, in dem 50 Cent als ikonischer Balrog in Erscheinung tritt, hat die Kinokassen dominiert und legt einen Start hin, der selbst die Kritiker verstummen lässt – zumindest was die Finanzen angeht. Trotz eines Medienechos, das eher an einen Uppercut erinnerte, entpuppt sich der Streifen als echter Publikumsmagnet.

Das Opening-Wochenende war ein klarer Triumph: Rund 31 Millionen US-Dollar spielte der Film allein in den USA und Kanada ein. International kamen noch einmal beeindruckende 20,1 Millionen Dollar aus 65 Märkten hinzu. Das summiert sich zu einem weltweiten Start von satten 51 Millionen US-Dollar. Ein ordentliches Pfund, besonders wenn man bedenkt, dass das Produktionsbudget bei 82 Millionen Dollar lag – finanziert von Legendary und Capcom.

Balrog am Start: 50 Cent mischt die Leinwand auf

Für 50 Cent ist der Erfolg kein Zufall, sondern das Ergebnis seiner kontinuierlichen Arbeit als Produzent und Schauspieler. Seit Jahren feiert er mit Serien-Hits wie "Power" Erfolge und beweist immer wieder sein Gespür für Unterhaltung, die das breite Publikum anspricht. Seine Rolle als Balrog, einem der bekanntesten Charaktere aus dem "Street Fighter"-Universum, dürfte die Hip-Hop-Community und Gaming-Fans gleichermaßen gefreut haben. Das Publikum, so schätzen die Studios, ist zu 45 Prozent männlich und über 35 Jahre alt – eine Zielgruppe, die oft auch die Wurzeln des Hip-Hop teilt.

Die Besetzung unter der Regie von Kitao Sakurai kann sich sehen lassen: Mit Noah Centineo, Andrew Koji und Callina Liang an Bord bringt der Film eine Mischung aus frischen Gesichtern und etablierten Talenten auf die große Leinwand. Doch die eigentliche Story schreibt 50 Cent selbst, indem er die Kritiker-Schelte gekonnt kontert.

Kritiker vs. Kassen: Eine klare Ansage an die Hater

Die Meinungen über "Street Fighter" sind gespalten, um es gelinde auszudrücken. Während das renommierte CinemaScore eine eher maue "B-"-Wertung vergab und Rotten Tomatoes bei den Kritikerstimmen nur bei rund 40 Prozent verharrt, spricht die Publikumswertung eine ganz andere Sprache: Hier liegt die Zustimmung bei beeindruckenden 80 Prozent. Auch der Metascore konnte sich immerhin von 28 auf 43 Prozent hochkämpfen.

Diese Diskrepanz nutzt 50 Cent clever für sich. Auf Instagram ließ der G-Unit-Boss keine Zweifel offen, wem der finanzielle Erfolg zu verdanken ist und teilte genüsslich gegen die Konkurrenz aus. Sein direkter Seitenhieb auf den schleppend gestarteten Survival-Thriller "Whalefall" ist legendär: "Ich verliere doch nicht gegen irgendeinen Wal-Film", postete er selbstbewusst. Zum Vergleich: "Whalefall" kam weltweit auf gerade einmal 17,5 Millionen Dollar, während die A24-Doku "You Can See Everything" mit 15 Millionen Dollar aus 855 Kinos Platz 2 belegte – weit abgeschlagen hinter 50 Cents Blockbuster.

Fan-Hype hält an: Mundpropaganda sichert den Erfolg

Die Stimmung in den sozialen Medien ist eindeutig: Die "Street Fighter"-Fans sind im Fieber. Zitate wie "Street Fighter Fans Still Hyped For The Movie Despite Critic Backlash" geistern durch die Feeds und einzelne Stimmen krönen den Film bereits als "the greatest live action Street Fighter movie ever made." Das unterstreicht die enorme und loyale Fanbasis des Capcom-Franchise.

Gerade bei Actionfilmen ist es nicht ungewöhnlich, dass User-Scores von Kritikerwertungen abweichen. Für 50 Cents Balrog-Performance ist entscheidend, dass das Publikum den Charakter annimmt – und die hohen Popcorn-Werte deuten auf wiederholte Kinobesuche und ein starkes Mundpropaganda-Potenzial hin.

Unterm Strich sendet das Eröffnungswochenende ein klares Signal: Trotz schwacher Kritiken funktioniert das Paket aus einer starken Marke, einem prominenten Cast und wuchtiger Action an den Kinokassen. Sollte der internationale Rollout weiterhin anziehen und die Fan-Resonanz stabil bleiben, dürfte "Street Fighter" die 82-Millionen-Dollar-Marke locker amortisieren und 50 Cents erfolgreichen Lauf im Filmgeschäft weiter festigen. Der man weiß eben, wie man Gewinne einfährt – egal, was die Presse sagt.

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