9 Deutschrap-Newcomer: Ihre Hits dominieren 2026!
Deutschrap-Game Changer 2026: Diese Newcomer dominieren die Szene! Veröffentlicht am: Sa., 31.01.2026 - 12:53 | Von Till Hesterbrink Deutschrap-Game Changer 2026: Diese Newcomer dominieren die Szene! ...

Das Jahr 2026 bringt frischen Wind in die Deutschrap-Szene: Mit Talenten wie Soyhan, Zara und Toujour19 stehen vielversprechende Newcomer bereit, das Genre zu revolutionieren. Zwischen Berliner Straßenrap und Wiener Schmäh zeichnet sich ein extrem vielseitiges Rap-Jahr ab.
Veröffentlicht am: Sa., 31.01.2026 - 12:53 | Von Till Hesterbrink
Deutschrap-Game Changer 2026: Diese Newcomer dominieren die Szene!
Das Jahr 2026 rollt an, und bei BlackBeats.FM werfen wir wie immer einen genauen Blick auf die Artists, die das Deutschrap-Game in den kommenden Monaten auf links drehen werden. Wir haben die Ohren gespitzt und für euch eine Auswahl der talentiertesten und vielversprechendsten Newcomer zusammengestellt. Das Label "Newcomer" fassen wir dabei bewusst weit: Es geht um jene Acts, die zwar vielleicht schon erste Spuren hinterlassen haben, deren großer Durchbruch aber noch unmittelbar bevorsteht. Vertraut uns, unser Track-Record spricht Bände!
Die heißesten Deutschrap Newcomerinnen & Newcomer für 2026:
Soyhan
(Leon Schäfers)
Der Berliner Shootingstar Soyhan von Ventura Records (Universal) bringt das raue Wedding 65 direkt auf eure Soundanlagen. Mit nur 20 Jahren mixt er Straßenrealität à la "GTA" und "Pulp Fiction" mit einem unerwarteten Miami Bass-Einschlag. Seine viralen Auftritte im "Take me Späti"-Podcast und Hits wie "Inhaliere" (ein TikTok-Phänomen 2023) beweisen nicht nur sein musikalisches Talent, sondern auch einen völlig eigenwilligen Charme. Seine neuesten Tracks, wie "Playboys in Versace Jeans", sind ein aufregender Upbeat-Retro-Vibe, der eine ganz besondere Nische bedient. Soyhan ist unterhaltsam, unberechenbar und definitiv einer für die Pole Position!
Zara
(Alina Amin)
Obwohl Zara seit über fünf Jahren Musik droppt, ist ihre Karriere im letzten Jahr explodiert – und das komplett auf eigene Faust! Ohne Major-Label-Support navigiert die Künstlerin die Szene mit einer Unabhängigkeit, die beeindruckt. Tracks wie "bandz" und "hilton" präsentieren einen düsteren Sound mit einer spielerischen Delivery, die süchtig macht. Ihr Auftritt bei Nimos Moonseason und der Track "Shake That" zeigen, was sie ausmacht: clevere Texte, melancholischer Sound und ein Flow, der sich mühelos an jede Stimmung anpasst. Zaras einzigartige Ästhetik und ihr Look sind dem Deutschrap-Standard voraus. Wer sie noch nicht auf dem Schirm hat, muss jetzt reinhören!
Toujour19
(Till Karim Hesterbrink)
Aus Charlottenburg kommt Toujour19, der seit Mitte letzten Jahres mit seinen Releases das Deutschrap-Game aufmischt. Mit dem Anspruch, "jeden Opfer zu toppen", liefert er kompromisslos harte Tracks ab. Die extrem hochwertige Produktion, wie das Linkin Park-Sample auf "Blau Weißer Carlo", setzt Maßstäbe. Toujour greift bewusst auf Berliner Straßenrap-Classics zurück, integriert nahtlos Hasan K- und Bushido-Referenzen und Samples. Er schafft es, eine eigene Welt zu kreieren, in die man ab dem ersten Track eintaucht. Jeder seiner Songs ist ein Brett, die Videos von Fari sind erstklassig. An Toujour wird 2026 kein Vorbeikommen sein.
Kroka Koka
(Michael Ebenger)
Aus Wien kommt Kroka Koka, der das DACH-Gebiet mit einer ordentlichen Portion Humor, Ironie und Wiener Dialekt erobert. Seit 2024 aktiv, spielt er gekonnt mit aktuellen Trends, Memes und Popkultur-Referenzen. Seine Version von "Wagwan Delilah", "Hawk Tuah" und "unter mein spell" (ein cleveres Snow Stripers-Sample) beweisen seine Vielseitigkeit. Tracks wie "Alaba" mit Aachen Demon und "Helmut Lang" zeigen, dass Kroka Koka sich auf modernen Beats wohlfühlt und den Sound des aktuellen Undergrounds maßgeblich mitprägt. Er ist überall da, wo die Motion ist, und wir werden 2026 noch viel von ihm hören.
Kamua & Kuza
(Alina Amin)
Kamua und Kuza haben es sich zur Mission gemacht, Vietnam "auf die Karte zu packen". 2025 dominierten sie mit Tracks über "abgefuckte Asiaten" und die "Asia Wave", die vor allem über Social Media viral gingen. Ihr Song "Nguyen" ist ein klares Statement und repräsentiert die vietnamesische Heritage auf einem kompromisslosen Beat. Mit zahlreichen Referenzen an ost- und südostasiatische Popkultur und Samples wie "Tokyo Drift" auf "VN Boys" bringen sie eine frische, harte Perspektive in den Deutschrap. Die Releases der beiden sind so hart, dass sie jeden Rap-Fan mitreißen werden, unabhängig vom Hintergrund.
Lavender
(Leon Schäfers)
Aus Wuppertal und Mönchengladbach kommt Lavender, dessen Künstlername Programm ist. Seine Stimme ist sanft, beruhigend, fast wie die Pflanze, nach der er sich benannt hat. Er öffnet auf seinen Songs die Tür zu seiner Gefühlswelt und nennt XXXTentacion und SahBabii als Einflüsse – unverkennbar in seiner Musik. Doch Lavender ist weit mehr als eine Heilpflanze: Seine Diskografie strotzt vor Vielseitigkeit. Von cleanem HipHop ("Hella", "Moshpit") über Rage-Vibes ("Xtra") und poppigen Sounds ("Blicke Töten", "Madrid") bis hin zu gitarrenlastigem Sound ("so f*cked up!") deckt er alles ab. Wer ihn jetzt entdeckt, kann später stolz sagen, dabei gewesen zu sein – bevor der große Hype losgeht.
miiraqt
(Michael Ebenger)
Mit gerade mal 16 Jahren stürmt miiraqt aus Berlin die Szene. Noch vor Veröffentlichung ihrer ersten Single "Häuser bauen" brachte ihr eine virale Hörprobe einen Major-Label-Deal mit Universal Music ein. miiraqt geht ihren eigenen Soundweg, inspiriert von US-Shootingstars wie Osamason. Ihr Track "KC" (Kurt Cobain) zeigt Einflüsse von Berliner Acts wie Pashanim und Ufo361, während das "Dragosta Din Tei"-Sample in "LYLL" sogar internationale Rapper zum Klauen animiert. Das Musikvideo zu "3 Strikes" entführt uns mit seiner 2010er-Ästhetik auf eine Zeitreise, bleibt aber musikalisch frisch und innovativ. miiraqt ist der nächste Deutschrap-Teeniestar, den man im Auge behalten muss!
Gangsta Ralph
(Till Karim Hesterbrink)
Lasst euch vom Namen nicht täuschen: Gangsta Ralph aus Berlin ist alles andere als Kinderkram. Mit erst drei Songs hat er bereits zahlreiche Co-Signs aus der Hauptstadt, darunter Big Toe, die 1019-Jungs und Al Majeed. Seine markante Stimme gleitet über die Beats, und er liefert konstant smoothe Parts ab, egal wie hart die Themen sind. Wie er selbst rappt: "Gangsta Ralph, es geht um Waffen und Taschen/ Substanzen verpacken und hustlen/ Meine Jungs sind am Batzen verprassen/ Und deine Jungs sieht man mit Flaschen an Kassen." Wenn Gangsta Ralph dieses Niveau halten kann, wird er 2026 zu den ganz Großen gehören.
Yunggunton
(Leon Schäfers)
Im vergangenen August tauchte Yunggunton wie aus dem Nichts mit "Big 50 Frstl" in den Social Media Feeds auf und löste sofort Hype aus. Der Jugendliche besticht durch sein souveränes Auftreten und die gekonnte Mischung aus deutschen Lines und quasi akzentfreiem Englisch. Angeblich aus Los Angeles stammend, verleiht dieser Mix seinen Tracks eine unverkennbar "tuffe" Note. Aktuell noch ein unironisch gutes Meme, könnte Yunggunton die nächste Überraschung der Rap-Szene werden. Mit seinem "Penthouse in New York, nothing for the clicks" hat er definitiv einen vielversprechenden Startpunkt. Wir sind gespannt, was 2026 für ihn bereithält!

