Afroman verklagt: Sheriff-Razzia eskaliert – Was steckt dahinter?
Afroman von Ohio Sheriff's Deputies verklagt – Rapper kontert mit scharfen Vorwürfen UPDATE 7:13 Uhr PT – Der Rapper Afroman meldet sich exklusiv bei TMZ und nimmt kein Blatt vor den Mund: "Mein Haus ...

Nach einer Razzia in seinem Haus wird Afroman von mehreren Sheriffs verklagt, weil er Aufnahmen des Einsatzes für Musikvideos und Merchandise nutzt. Die Beamten sehen ihre Persönlichkeitsrechte verletzt, während der Rapper ihnen Diebstahl und Sachbeschädigung vorwirft.
Afroman von Ohio Sheriff's Deputies verklagt – Rapper kontert mit scharfen Vorwürfen
UPDATE 7:13 Uhr PT – Der Rapper Afroman meldet sich exklusiv bei TMZ und nimmt kein Blatt vor den Mund: "Mein Haus ist mein Eigentum, meine Überwachungskameras filmen alles auf meinem Grundstück. Als sie anfingen, mein Geld zu stehlen, mein Videoüberwachungssystem zu trennen und zu zerstören, wurden sie zu meinem Eigentum!"
Er fährt fort: "Kriminelle auf frischer Tat ertappt, wie sie Sachbeschädigung begehen und Geld stehlen. Mein Videomaterial ist mein Eigentum. Ich habe es genutzt, um die Kriminellen zu identifizieren, die in mein Haus eingebrochen sind und mein Geld gestohlen haben. Ich habe es genutzt, um Kriminelle zu identifizieren, die in mein Haus eingebrochen sind, mein Geld gestohlen und mein Heimsicherheitssystem getrennt haben."
Die gleiche Gruppe von Ohio Sheriff's Deputies, die im August 2022 Afromans Haus durchsuchte, zieht den Rapper nun vor Gericht. Der Grund: Die Beamten sind verärgert, dass Afroman das Filmmaterial der Razzia kommerziell nutzt.
Mehrere Deputies und Sergeants verklagen Afroman, da er angeblich Videos und Bilder der Razzia in seinem Ohio-Haus in Musikvideos verwendet und Merchandising-Artikel mit ihren Abbildungen verkauft. Laut der Klageschrift, die TMZ vorliegt, behaupten die Deputies, Afroman sei zum Zeitpunkt der Razzia nicht zu Hause gewesen, aber seine Frau habe die Durchsuchung mit ihrem Handy aufgezeichnet.
Die Beamten führen weiter an, dass Afromans Haus voller Sicherheitskameras war, die die Deputies ebenfalls während der Razzia aufzeichneten. Ihr Hauptkritikpunkt: Die Deputies gaben Afroman keine Erlaubnis, das Material in Musikvideos zu verwenden oder ihre Gesichter auf Merchandise zu drucken – und er würde von ihren Bildern und Persönlichkeitsrechten profitieren.
In der Klage argumentieren die Beamten, dass Afromans Musikvideos, Social-Media-Posts und Merchandise-Artikel, die sich auf die Razzia beziehen, eine Verletzung der Privatsphäre und eine unrechtmäßige Aneignung ihrer Persönlichkeitsrechte darstellen. Dies führe zu emotionalem Stress, Spott, Demütigung, Rufschädigung und Peinlichkeiten.
Afroman selbst erklärt, die Deputies hätten sein Haus auf der Suche nach Drogen durchsucht, seien aber leer ausgegangen. Er behauptet zudem, die Beamten hätten während der Durchsuchung Bargeld beschlagnahmt, von dem 400 Dollar nicht zurückgegeben wurden. Das Clermont County Sheriff's Office untersuchte den Vorfall und stellte fest, dass die Sheriffs des Adams County das beschlagnahmte Geld falsch gezählt und der korrekte Betrag zurückerstattet worden sei.
Die Deputies fordern von Afroman alle Gewinne, die er mit der Nutzung ihrer Bilder erzielt hat, und bitten das Gericht, ihm die kommerzielle Nutzung ihrer Abbildungen zu untersagen. Eine spannende Auseinandersetzung, die die Grenzen von Kunst, Recht und Meinungsfreiheit auslotet.

