Als Labels fielen: Haftbefehl rettet Massiv – Die ganze Story!
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Als Labels fielen: Haftbefehl rettet Massiv – Die ganze Story!

Exklusiv auf BlackBeats.FM: Haftbefehl & Massiv – Die Story einer Loyalität, die keine Deals kennt! Die Black Music Szene ist bekannt für ihren harten Wettbewerb, aber auch für unverbrüchliche Loyalit...

11. Juli 2026
3 Min. Lesezeit
Sarah Kaya
VonMusikredakteurin
Auf einen Blick

In einem Podcast enthüllte Massiv, wie Haftbefehl seine Karriere rettete, als Major-Labels sich abwandten. Haftbefehl knüpfte seinen eigenen Deal an die Bedingung, dass auch Massiv unter Vertrag genommen wird. Diese loyale Aktion sicherte Massiv einen neuen Vertriebsdeal.

Exklusiv auf BlackBeats.FM: Haftbefehl & Massiv – Die Story einer Loyalität, die keine Deals kennt!

Die Black Music Szene ist bekannt für ihren harten Wettbewerb, aber auch für unverbrüchliche Loyalität. Eine Geschichte, die uns einmal mehr daran erinnert, wie tief diese Wurzeln reichen, enthüllte Rapper Massiv kürzlich im „Tommy Unlocks“-Podcast: Es geht um keinen Geringeren als Haftbefehl – und eine Rettungsaktion, die weit über das Geschäftliche hinausgeht.

Es war eine kritische Phase für Massiv. Nach dem fulminanten Hype seiner Anfangsjahre wurde es stiller um den Berliner MC. Die Majors und Vertriebe, die zuvor Schlange standen, zogen sich zurück, sobald der finanzielle Wind sich drehte. Massiv blickt darauf zurück: „Als bei mir damals sozusagen von diesem Riesenhype, den ich hatte, dann langsam runterging und sozusagen die Vertriebe und die Majors mich so ein bisschen abgestoßen haben, weil der finanzielle Aspekt bei mir nicht mehr vorhanden war.“

Genau in dieser Zeit – als Haftbefehl selbst seinen Karriere-Peak erreichte – blieb der Kontakt bestehen. Haftbefehl erkundigte sich regelmäßig nach Massivs Befinden, zeigte tiefen Respekt vor seiner Kunst und seiner Persönlichkeit. Doch es kam noch besser. Hafis Game-Changer Move: Er knüpfte seinen eigenen, anstehenden Deal an eine Bedingung: Massiv musste ebenfalls unter Vertrag genommen werden.

Massiv erinnert sich an Haftbefehls Worte, die ihm bis heute Gänsehaut bereiten: „Wasim, weißt du was, ich schließe jetzt bald einen Deal ab und ich werde diesen Deal nicht abschließen und mit der Begründung, dass sie dich auch nehmen müssen. Entweder die nehmen dich, nur dann unterschreibe ich.“ Eine Ansage, die Haftbefehls Charakter als "Ehrenmann" untermauert und Massivs tiefe Dankbarkeit auslöste: „Ich schwöre dir auf alles. Ich vergesse das niemals. Deswegen, I love you Haft, gute Genesung, nur das Beste für dich und deine Familie, ich vergesse das nicht.“

Kurz darauf klingelte Massivs Telefon. Haftbefehl meldete sich mit der Ansage: „Ey Wasim, alles klar, die rufen dich gleich an.“ Auf die Frage, wer denn anrufen würde, kam die Überraschung: „Ja, ich habe alles geklärt. Ja, du hast einen Album-Deal und wenn gut läuft, dann verlängern die.“ Tatsächlich meldete sich das Unternehmen iGroove als Vertriebspartner. Zwei Tage nach dem Versand erster Tracks von Massiv war der Vertrag in trockenen Tüchern.

Haftbefehl setzte seinen eigenen Deal aufs Spiel – ohne schriftliche Garantie –, um einem Bruder in der Not zu helfen. „Ihr wollt mich? Dann müsst ihr auch Massiv nehmen.“ Ein Statement, das die Essenz von Hip-Hop-Solidarität verkörpert. Respekt an Haftbefehl für diesen legendären Schachzug, der nicht nur Massivs Karriere wieder in Schwung brachte, sondern auch ein leuchtendes Beispiel für bedingungslose Unterstützung in unserer Szene setzt!

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