Apsilon packt aus: Darum disst er Klingbeil & die AfD!
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Apsilon packt aus: Darum disst er Klingbeil & die AfD!

Apsilon packt aus: Warum der Beef mit Klingbeil & AfD tiefer geht als gedacht! Yo Fam, haltet euch fest! In der deutschen Rap-Szene schlägt wieder mal ein Song große Wellen – und das diesmal sogar...

14. Juli 2026
2 Min. Lesezeit
Erik Lang
VonMusikjournalist
Auf einen Blick

Rapper Apsilon erklärt seinen Diss gegen Lars Klingbeil als Protest gegen die aktuelle Regierungspolitik. Er wirft den etablierten Parteien vor, durch ihr Handeln den Aufstieg der AfD zu begünstigen, und distanziert sich trotz gegenseitiger Wertschätzung klar vom Vizekanzler.

Apsilon packt aus: Warum der Beef mit Klingbeil & AfD tiefer geht als gedacht!

Yo Fam, haltet euch fest! In der deutschen Rap-Szene schlägt wieder mal ein Song große Wellen – und das diesmal sogar bis in die politischen Sphären. Die Rede ist von Rapper Apsilon, dessen Lyrics nicht nur die Street aufhorchen ließen, sondern auch eine waschechte Debatte im Bundestag auslösten. Der Grund? Eine knallharte Ansage an die aktuelle Regierungspolitik und, Überraschung, einen persönlichen Stich gegen niemand Geringeres als Vizekanzler Lars Klingbeil.

Die Connection zwischen den beiden ist alles andere als random: Klingbeil, bekennender Apsilon-Fan, folgte dem MC sogar auf Insta. Doch anstatt sich über den prominenten Follower zu freuen, schickte Apsilon eine glasklare Message zurück: Er will mit der aktuellen Regierungstruppe nichts am Hut haben. Seine ikonischen Zeilen „Vallah, reicht mit yappa yappa/ Bitte sag mal Vizekanzler, wieso folgst du mir auf Insta? Halt mal lieber bisschen Abstand/ Ich will nichts mit den zutun haben, die das Land hier an die Wand fahren“ zündeten wie ein Feuerwerk und trafen Klingbeil mitten ins Mark.

Der SPD-Politiker reagierte vor rund einem Monat in der Lausitzer Rundschau und gab offen zu, von den Worten getroffen worden zu sein – gerade weil sie von einem Künstler kamen, den er persönlich feiert. Klingbeil betonte, er sei nicht der "Feind" und wünsche sich Solidarität gegen "ganz andere Kräfte". Eine Chance, den wahren "Feind" zu benennen, ließ er dabei jedoch ungenutzt.

Jetzt schaltet Apsilon wieder einen Gang höher und erklärt seinen Diss detaillierter. Es gehe keineswegs um ein persönliches Problem mit Klingbeil. Vielmehr seien alle im Song Genannten symbolische Figuren für ein tiefsitzendes Gefühl: die "Abgef*cktheit", die viele empfinden, wenn sie die aktuelle Politikerklasse sehen. Für Apsilon sind sie, zusammen mit Vertretern früherer Regierungen, mitverantwortlich für die erschreckend hohen Umfragewerte der AfD, die in Teilen Deutschlands zur stärksten Partei avanciert ist.

Ein starkes Statement, das den Kern der Sache trifft: Es geht nicht um harmonisches Smalltalk über Musik, sondern um eine klare Positionierung gegen eine Politik, die in den Augen vieler junger Artists das Land in eine gefährliche Richtung lenkt. Dieser Move von Apsilon zeigt einmal mehr, dass Rap eben nicht nur Entertainment ist, sondern eine Plattform für harte Wahrheiten und gesellschaftskritische Ansagen.

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