Baran Kok enthüllt – So viel brachte „Fresse auf für queere Freiheit“ ein!
Berlin bebt für den guten Zweck: Nach dem erschütternden Anschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli 2026 setzte Rapper und Aktivist Baran Kok ein unüberhörbares Zeichen. Mit seinem Benefizkonzert "Fres...

Nach dem Benefizkonzert gegen Queerfeindlichkeit verkündet Baran Kok die Spendensumme: Über 91.000 Euro Reingewinn fließen an die Schwulenberatung Berlin sowie CSD-Events in Ostdeutschland. Stars wie Juju und Herbert Grönemeyer unterstützten die Aktion nach dem Anschlag auf den CSD.
Berlin bebt für den guten Zweck: Nach dem erschütternden Anschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli 2026 setzte Rapper und Aktivist Baran Kok ein unüberhörbares Zeichen. Mit seinem Benefizkonzert "Fresse auf für queere Freiheit", das am 18. August in der Hauptstadt stattfand, rief er zur Solidarität auf. Jetzt, einige Wochen später, lüftet Kok das Geheimnis um die beeindruckende Spendensumme – und das Ergebnis ist mehr als erfreulich!
"Fresse auf für queere Freiheit": Ein Konzert, das Geschichte schrieb
Die Berliner Columbiahalle war rappelvoll, als Baran Kok am 18. August die Tore für die Freiheit öffnete. Das Line-up las sich wie ein Who's Who der deutschen Musikszene, über Genre-Grenzen hinweg: Von Deutschrap-Größen wie Juju und Ikkimel über aufstrebende Talente wie Ayca und Apsilon bis hin zur deutschen Musiklegende Herbert Grönemeyer – sie alle folgten Koks Ruf. Diese beeindruckende Starbesetzung lockte die Massen an und zeigte die breite Unterstützung für die queere Community. Das Konzert war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern vor allem ein starkes Statement gegen Hass und Gewalt, getragen von der Überzeugung: "Der CSD steht für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und die Freiheit, zu sein und zu lieben, wie wir wollen. Nach dem Anschlag auf den CSD wollen wir deshalb nicht schweigen."
Über 90.000 Euro für die queere Community
Via Instagram gab Baran Kok nun die finalen Zahlen bekannt. Und die können sich mehr als sehen lassen! Allein durch den Verkauf der Tickets für die restlos ausverkaufte Columbiahalle wurden über 120.000 Euro generiert. Hinzu kamen Einnahmen aus Merchandising und direkte Spenden, die weitere rund 16.000 Euro in die Kassen spülten. Das bedeutet Gesamteinnahmen von stattlichen über 142.000 Euro! Nach Abzug der notwendigen Kosten für Venue, Personal und Produktion, die sich auf etwa 50.000 Euro beliefen, bleibt eine beeindruckende Reinsumme von 91.497,81 Euro übrig, die direkt an die queere Community gespendet wird. Ein finanzieller Erfolg, der die Kraft der Musik und des Zusammenhalts einmal mehr unter Beweis stellt.
Wo die Hilfe ankommt: Zwei Säulen der Unterstützung
Baran Kok hat sich bewusst für zwei wichtige Empfänger der Spendengelder entschieden, um maximale Wirkung zu erzielen. Die eine Hälfte der Einnahmen geht an die Schwulenberatung Berlin. Diese Organisation leistet unverzichtbare Arbeit: Neben der Rechtsberatung für queere Geflüchtete engagiert sie sich auch intensiv für queere Kinder und Jugendliche, die oft ein sicheres Zuhause suchen. Ein Thema, das Baran Kok persönlich besonders am Herzen liegt.
Die andere Hälfte der gesammelten Gelder ist für die Sicherung der CSDs in Ostdeutschland vorgesehen. In Regionen, in denen die queere Community oft noch stärker mit Vorurteilen und Widerständen zu kämpfen hat, ist der Erhalt dieser wichtigen Sichtbarkeits- und Solidaritätsveranstaltungen von entscheidender Bedeutung. Diese strategische Aufteilung stellt sicher, dass die Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden, um nachhaltig positive Veränderungen zu bewirken.
Baran Kok bedankte sich in seinem Post ausdrücklich bei allen Gästen, Spendern und den zahlreichen Helfern, die dieses bewegende Event ermöglicht haben. Sein Engagement ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Hip-Hop als Plattform für soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt genutzt werden kann. Wir bei BlackBeats.FM ziehen den Hut vor dieser Leistung und hoffen, dass Koks Initiative viele weitere dazu inspiriert, ihre Stimme für eine bessere, inklusivere Welt zu erheben.

