Blueface verklagt – Chrisean Rocks PPV-Kampf illegal gestreamt
BlackBeats News

Blueface verklagt – Chrisean Rocks PPV-Kampf illegal gestreamt

Der umtriebige Rapper Blueface sieht sich mit einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung konfrontiert. Ein Boxpromoter wirft ihm vor, durch das illegale Streamen von Chrisean Rocks jüngstem Pay-per-Vie...

25. September 2026
3 Min. Lesezeit
Kevin Vollmer
VonRedakteur Deutschrap
Auf einen Blick

Der Rapper Blueface wird vom Streaming-Anbieter BLK Prime verklagt, nachdem er den Boxkampf seiner Ex-Partnerin Chrisean Rock illegal auf Kick gestreamt haben soll. Dem Künstler wird vorgeworfen, zehntausende Zuschauer aktiv vom Kauf des Pay-per-View-Events abgehalten zu haben.

Der umtriebige Rapper Blueface sieht sich mit einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung konfrontiert. Ein Boxpromoter wirft ihm vor, durch das illegale Streamen von Chrisean Rocks jüngstem Pay-per-View-Kampf erhebliche finanzielle Verluste verursacht zu haben. Der Vorfall, der sich um Chriseans Boxdebüt drehte, könnte für den West Coast-Künstler nun teure Konsequenzen haben.

Illegales Streaming: Blueface am Pranger

Laut einer neuen, TMZ vorliegenden Klageschrift, eingereicht von Boxpromoter Skyy Myles und dem Streaming-Anbieter BLK Prime Boxing, soll der Rapper den PPV-Kampf seiner Ex-Partnerin Chrisean Rock live auf seinem Kanal übertragen haben. Der Kampf, bei dem Chrisean Rock gegen Ku'Shiyah Williams antrat und siegte, war auf BLK Prime für 29,99 US-Dollar erhältlich. Die Kläger behaupten, Blueface habe das Event für Tausende seiner Follower live und kostenlos zugänglich gemacht.

Die Klage detailliert, dass Blueface zusammen mit Musikmanager Wack 100 über eine Stunde lang den Kampf auf Bluefaces verifiziertem Kick-Kanal gestreamt haben soll. Zehntausende Zuschauer sollen sich die unautorisierte Übertragung angesehen haben. Besonders brisant: Die Kläger führen an, Blueface habe die Tat sogar zugegeben und dies mit einem finanziellen Streit mit Chrisean begründet. Darüber hinaus soll er seine Zuschauer explizit dazu aufgefordert haben, den Pay-per-View nicht zu kaufen, sondern stattdessen seinen kostenlosen Stream zu verfolgen. Diese dreiste Aufforderung könnte ihm nun besonders schwer angelastet werden.

Dreister Affront gegen Urheberrechte

Charles Lew, der Anwalt von BLK Prime Boxing, äußerte sich gegenüber TMZ fassungslos: „In meiner gesamten Karriere habe ich noch nie eine so eklatante und dreiste Missachtung des Urheberrechts erlebt. Sie haben nicht nur die Sendung unserer Klienten übernommen, sondern es live angekündigt und die Leute aufgefordert, nicht zu zahlen.“ Diese Aussage unterstreicht die Schwere der Vorwürfe und die Entschlossenheit der Kläger, ihre Rechte durchzusetzen. Die Promotoren und der Streaming-Anbieter fordern eine ungenannte Summe Schadenersatz, um die entgangenen Verkäufe, Gewinne und andere Einnahmen zu kompensieren. Zusätzlich sollen Blueface die Anwaltskosten übernehmen.

Finanzieller Fehde als Auslöser?

Die Behauptung, Blueface habe sein Handeln mit einem finanziellen Disput mit Chrisean Rock in Verbindung gebracht, wirft ein Schlaglicht auf die oft turbulente Beziehung der beiden. Es ist kein Geheimnis, dass ihre Beziehung von Höhen und Tiefen, öffentlichen Auseinandersetzungen und finanziellen Spannungen geprägt war. Sollte sich die Aussage Bluefaces, dass er aus Vergeltung oder Frust über finanzielle Angelegenheiten mit Chrisean handelte, bewahrheiten, könnte dies die Situation für ihn zusätzlich erschweren. Derzeit bleibt eine Stellungnahme von Bluefaces Vertretern aus. Der Fall verspricht, ein weiteres Kapitel in der Chronik der oft chaotischen Beziehung des Künstlerpaares aufzuschlagen und könnte weitreichende Konsequenzen für die Rechte an Live-Übertragungen im digitalen Zeitalter haben.

Passendes Video

Automatisch passend zum Artikel via YouTube

Kommentare

0 aktive Diskussionen

Live · Letzte 7 Tage

Meistgelesen

Die Stories, die gerade jeder liest