Boxkampf-Schock! Manuellsen & Animus – doch kein Mega-Fight?
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Boxkampf-Schock! Manuellsen & Animus – doch kein Mega-Fight?

Von der BlackBeats.FM Redaktion – 04. September 2026 Der heiß ersehnte Showdown im Ring zwischen zwei Schwergewichten des Deutschrap-Universums, Manuellsen und Animus , steht auf der Kippe. Nach jahre...

4. September 2026
4 Min. Lesezeit
Sarah Kaya
VonMusikredakteurin
Auf einen Blick

Der lang erwartete Boxkampf zwischen Manuellsen und Animus steht vor dem Aus. Nachdem Manuellsen dem Duell überraschend zugestimmt hatte, sagte Animus den Kampf aufgrund eines Kreuzbandrisses kurzfristig ab. Manuellsen zweifelt öffentlich an der Echtheit der Verletzung.

Von der BlackBeats.FM Redaktion – 04. September 2026

Der heiß ersehnte Showdown im Ring zwischen zwei Schwergewichten des Deutschrap-Universums, Manuellsen und Animus, steht auf der Kippe. Nach jahrelangem Beef und einem langen Hin und Her schien der Boxkampf endlich Realität zu werden. Manuellsen hatte überraschend zugesagt, doch nun wirft eine plötzliche Verletzung von Animus alles über den Haufen. Während Animus von einem Kreuzbandriss spricht, zweifelt Manuellsen offen an der Glaubwürdigkeit der Geschichte und wittert eine taktische Absage.

Die Boxkämpfe zwischen Rappern sind längst ein fester Bestandteil der Kultur und sorgen regelmäßig für Gesprächsstoff. Doch dieser Fight versprach, mehr als nur ein sportliches Event zu sein – er sollte den symbolischen Schlussstrich unter einen siebenjährigen, öffentlich ausgetragenen Konflikt ziehen. Ist das endgültige Aus jetzt besiegelt, oder gibt es doch noch Hoffnung?

Animus im Pech: Kreuzbandriss und Meniskus-Schaden

Die Nachricht kam für viele überraschend: Animus meldete sich in einer neuen Folge seines Podcasts zu Wort, ohne den Boxkampf direkt zu erwähnen. Er sprach jedoch von einer großen „Sache“, auf die er sich sehr gefreut habe, die nun auf unbestimmte Zeit verschoben werden müsse. Der Grund? Ein schwerwiegender Kreuzbandriss, gepaart mit einem Meniskus-Anriss im Knie. Die Verletzung zog er sich demnach bereits vor einiger Zeit beim Fußballspielen in Dubai zu.

Animus beschreibt, wie sein Knie bei einem „Antäuschmanöver“ nachgab und er zu Boden ging. Trotz der anfänglichen Schmerzen suchte er erst Wochen später einen Arzt auf. Obwohl er wieder normal gehen und Beine trainieren konnte, fühlte sich sein Knie beim Joggen und Springen „wie Wackelpudding“ an. Eine MRT-Untersuchung brachte schließlich die schockierende Diagnose. Eine Operation wurde ihm aufgrund der langen Heilungsdauer zunächst nicht empfohlen. Die „Sache“, die eigentlich unmittelbar bevorstand, sei nun möglicherweise erst in anderthalb Jahren wieder denkbar – eine Zeitspanne, die im schnelllebigen Deutschrap-Kosmos eine Ewigkeit ist.

Manuellsen zweifelt: „Heute willst du dir das Kreuzband gerissen haben?“

Die Reaktion von Manuellsen ließ nicht lange auf sich warten und war – wie gewohnt – unverblümt. In einem Livestream enthüllte der Ruhrpott-Veteran, dass die ominöse „Sache“ tatsächlich der langerwartete Boxkampf gegen Animus war. Manuellsen offenbarte, dass er erst Anfang dieser Woche einen Anruf von Animus' Team erhalten hatte, bei dem er entgegen all seiner früheren Absagen tatsächlich zugestimmt hatte. Ein Vertrag sei bereits zugeschickt worden, Ort und Datum schienen festzustehen.

Die Freude über die scheinbar endgültige Einigung währte jedoch nur kurz, denn wenig später folgte die offizielle Absage seitens Animus. Manuellsen zeigte sich fassungslos: „Heute willst du dir das Kreuzband gerissen haben und musst den Kampf leider absagen?“ Besonders die Aussicht, anderthalb Jahre auf den Kampf warten zu müssen, stößt bei ihm auf Unverständnis. Er betonte, dass niemand so lange auf Animus warten würde. Für Manuellsen fühlt es sich an, als habe er mit seiner Zusage „die Hand gereicht“, nur um dann „in diese Hand gespuckt“ zu bekommen. Seine bittere Bilanz: „Du hast es wieder einmal geschafft, dich zu blamieren.“ Er unterstellte Animus unverblümt, schlicht Angst vor dem Kampf zu haben.

Ein Beef mit Geschichte: Kampf im Ring oder ewiger Disput?

Die Story um den möglichen Boxkampf zwischen Animus und Manuellsen ist eine lange, verzwickte Angelegenheit. Bereits Anfang 2025 sollte es zum Schlagabtausch kommen, doch Manuellsen sagte damals ab, weil Animus ihn angezeigt hatte – ein Fauxpas, der für Manuellsen die Ehre für einen fairen Kampf negierte.

Das Thema schwelte jedoch weiter. Im April dieses Jahres leckten beide Rapper sogar gegenseitig ihre Chatverläufe, die die immer noch ungeklärte Frage nach dem Fight in den Mittelpunkt rückten. Damals zeigte sich, wie unterschiedlich die Ansichten waren: Animus wollte die Dinge im Ring klären, Manuellsen hingegen pochte auf ein privates Gespräch vorab. Der Boxkampf ist für beide nicht nur ein Kräftemessen, sondern das symbolische Mittel, um einen jahrelangen Beef, der die Deutschrap-Szene immer wieder beschäftigte, endgültig beizulegen.

Animus kündigte derweil in seiner Instagram-Story an, dass er in seiner neuen Podcast-Folge am Sonntag „wie immer ein paar Lügen mit Fakten rasieren“ werde. Man darf gespannt sein, welche Version der Geschichte uns dann erwartet. Bleibt der Traum vom Fight ein unerfülltes Versprechen, oder wird sich das Blatt noch einmal wenden? BlackBeats.FM bleibt dran!

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