Capital Bra – Heftiger Angriff auf SPIEGEL TV! Was er nicht zulässt
Berlin, Germany – Die Deutschrap-Szene brodelt, und diesmal ist es kein neuer Beef zwischen Rappern, sondern eine direkte Konfrontation zwischen einem der größten Stars des Genres und einem etablierte...

Capital Bra greift SPIEGEL TV scharf an und wehrt sich gegen die Darstellung seiner Person in der Doku-Reihe „Im Verhör“. Der Rapper kritisiert die Thematisierung seiner Suchtprobleme und betont in einer neuen Hörprobe, dass er kein Krimineller sei, sondern für seine Musik stehe.
Berlin, Germany – Die Deutschrap-Szene brodelt, und diesmal ist es kein neuer Beef zwischen Rappern, sondern eine direkte Konfrontation zwischen einem der größten Stars des Genres und einem etablierten Medienhaus: Capital Bra nimmt SPIEGEL TV ins Visier. Rund zwei Wochen nachdem die zweite Folge der SPIEGEL TV-Reihe „Im Verhör“ ausgestrahlt wurde, meldet sich der Berliner Künstler mit einer klaren Botschaft und einem Auszug aus einem unveröffentlichten Track zu Wort. BlackBeats.FM hat die Details zu diesem brisanten Schlagabtausch.
Capi gegen den Spiegel: Eine Doku, die Wunden reißt
Die besagte Episode von SPIEGEL TV konzentrierte sich auf die berüchtigten „Rücken-Strukturen“ im Deutschrap und stellte dabei Capital Bra in den Mittelpunkt. Moderatorin Christina Pohl sprach mit dem Journalisten Thomas Heise und Ex-Hells-Angel Kassra Zargaran über angebliche Akteure, die von Capis Erfolg profitieren wollten. Was jedoch für den Künstler zum Hauptproblem wird, ist ein anderer Aspekt der Reportage: Während bereits BlackBeats.FM über die Veröffentlichung seiner Polizeiakte berichtete, scheint Capital Bra vor allem die Thematisierung seines Drogenkonsums zu stören – auch wenn dieser in der Doku nur ein Randthema war.
Auf TikTok teilte Capi eine Hörprobe zu einem neuen Song und richtete sich unmissverständlich an SPIEGEL TV: „Ich hab ein Problem, was jeder weiß, war nie eine Geheimnis! Aber das ganze Land und mich daran zu erinnern, macht's wirklich nicht besser @spiegeltv oder leichter. Ich bin doch kein Krimineller, aber wartet ab, ich werde das nicht zulassen.“ Diese Worte hallen in der Szene wider. Was genau er mit „nicht zulassen“ meint, lässt der Bratan offen. Von rechtlichen Schritten ist bisher keine Rede. Doch eines ist klar: Capital Bra will nicht als Krimineller abgestempelt werden. Ironischerweise tauchte er in den Ermittlungsakten von 2019 eher in der Rolle des Opfers auf, als er das LKA vor bewaffneten Erpressern warnte.
„Ich mach Musik“ – Der Kampf gegen das Stigma
Capital Bra zieht eine Parallele zu einer anderen Deutschrap-Ikone: Er möchte nicht, dass ihm ergeht, was Haftbefehl widerfahren ist, dessen Drogenkonsum in Dokus oft im Vordergrund steht. Für Capi soll es um die Musik gehen. In der Caption zu seinem TikTok-Post betonte er: „Ihr sollt nicht denken, mir macht das Spaß, Drogen zu nehmen. Ich mach Musik.“ Dieser neue Track scheint eine ähnliche emotionale Tiefe wie Haftbefehls „Mann im Spiegel“ zu haben. Capi offenbart seinen Wunsch, keine Drogen mehr zu nehmen, räumt aber ein, dass der Kampf gegen die Sucht zermürbend ist. Er spricht schon länger offen über diese Herausforderung; im Sommer 2023 offenbarte er, Tilidin mittlerweile auf Rezept zu erhalten. Kurz darauf folgte sein emotionales Statement zu Haftbefehls Sucht, das die Ernsthaftigkeit der Lage im Deutschrap unterstrich.
Ein Versprechen an Fans und Kritiker: „Ich kämpfe bis zum Ende“
Am Ende der Hörprobe wendet sich Capital Bra direkt an die Macher von Dokus und Reportagen, wirft ihnen vor, ihn am Boden sehen zu wollen. Sein Versprechen an seine Fans und wohl auch an sich selbst ist eindringlich: „Ich kämpfe bis zum Ende, bis es nicht mehr geht.“ Die Kommentare unter seinem Post sind voller Zuspruch und Verständnis, ein Zeichen der starken Bindung zu seiner Community. Die Thematik der Sucht im Deutschrap ist aktueller denn je: Erst kürzlich wurde bekannt, dass Capo, ein enger Weggefährte von Haftbefehl, aktiv Dealer jagt, die seinem Bruder Drogen verkaufen. Capital Bras Reaktion auf SPIEGEL TV ist somit mehr als nur ein Rapper, der sich gegen Medien zur Wehr setzt – es ist ein wichtiges Statement im andauernden Kampf gegen Sucht und Stigmatisierung in einer ganzen Generation. BlackBeats.FM bleibt dran und verfolgt die weitere Entwicklung dieser bedeutenden Auseinandersetzung.

