Capital Bra & Samra – Knallharte Absage an Bushido – Das ist der Grund!
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Capital Bra & Samra – Knallharte Absage an Bushido – Das ist der Grund!

Berlin brennt – aber nicht nur wegen des lang ersehnten Kollaboalbums "Berlin Lebt 3" von Capital Bra und Samra . Die beiden Rap-Schwergewichte waren kürzlich bei KissFM zu Gast, um ihr gemeinsames We...

26. September 2026
3 Min. Lesezeit
Melissa Brandt
VonInterview-Redaktion
Auf einen Blick

Capital Bra und Samra erteilen einer erneuten Zusammenarbeit mit ihrem Ex-Labelboss Bushido eine klare Absage. Im Interview bei KissFM betonte Capital Bra, dass eine Reunion kategorisch ausgeschlossen sei, während Samra die Situation als unüberwindbar beschreibt.

Berlin brennt – aber nicht nur wegen des lang ersehnten Kollaboalbums "Berlin Lebt 3" von Capital Bra und Samra. Die beiden Rap-Schwergewichte waren kürzlich bei KissFM zu Gast, um ihr gemeinsames Werk zu promoten. Doch ein Anruf von Hörerseite sprengte die übliche Interview-Routine und entfachte eine altbekannte Flamme neu: Die angespannte Beziehung zu ihrem ehemaligen Labelboss Bushido.

Die Frage war kurz und prägnant: Könnten sich Capi und Samra vorstellen, jemals wieder mit Bushido zusammenzuarbeiten? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und war, um es vorsichtig auszudrücken, eindeutig. BlackBeats.FM beleuchtet die Hintergründe dieser knallharten Absage, die in der Deutschrap-Szene für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

Klare Kante: Keine Reunion in Sicht

Die Reaktion von Capital Bra auf die Bushido-Frage war so direkt, wie man es von ihm kennt. Er unterbrach den Anrufer noch bevor dieser seine Frage vollständig formulieren konnte: „Dicka, was für eine schlechte Frage – bevor du weiterredest, nein.“ Auch wenn er betonte, nicht für Samra sprechen zu können, machte er seine eigene Position unmissverständlich klar: Es gibt nicht den Hauch einer Chance für eine Wiedervereinigung. „Auf jeder Sprache dieser Welt sage ich dir: Nein.“ Ein klares Statement, das wenig Raum für Interpretationen lässt.

Samra, gewohnt etwas zurückhaltender, aber nicht weniger bestimmt, fasste seine Meinung in einem einzigen Wort zusammen: „Schwer.“ Ein Wort, das die emotionalen Lasten und die Unüberwindbarkeit der Gräben zwischen den einstigen Kollaborationspartnern treffend beschreibt. Als der Anrufer daraufhin einräumte, mit Bushidos Musik aufgewachsen zu sein, konterte Capi trocken: „Das sind wir alle [mit der Musik aufgewachsen]. Aber wir müssen nicht mit ihm weiter wachsen. Ich arbeite auf jeden Fall nie wieder mit ihm zusammen, inshallah.“ Eine Haltung, die den Fans zeigt, dass die Vergangenheit, so prägend sie auch war, für die Zukunft keine Rolle mehr spielt.

Die Wunden der Vergangenheit: Eine toxische Beziehung

Die Schärfe dieser Absage kommt nicht von ungefähr. Die Beziehung zwischen Capital Bra und Bushido war seit ihrer öffentlichkeitswirksamen Trennung von bitteren Anfeindungen geprägt. Der Höhepunkt dieser Fehde war wohl Bushidos Disstrack „Dark Knight“ aus dem Herbst 2023, in dem er die gemeinsame Zeit retrospektiv zerriss und kein gutes Haar an Capi ließ. Doch auch nach diesem musikalischen Schlagabtausch verstummten die Sticheleien und Seitenhiebe nicht.

Zuletzt geriet vor allem Capital Bras Drogenkonsum in den Fokus, als Bushidos Ehefrau Anna-Maria Ferchichi in ihrem gemeinsamen Podcast die erneute Zusammenarbeit von Capi und Samra scharf kritisierte. Sie äußerte die Behauptung, Capital hätte Samra einst in die Drogenabhängigkeit gezogen, und legte nach mit der kontroversen Aussage, „Junkies“ sollten keine Kinder erziehen dürfen. Diese persönlichen Angriffe, insbesondere die Einbeziehung von Familienaspekten, haben die Wunden offenbar noch tiefer gemacht und zeigen, dass eine Versöhnung in weite Ferne gerückt ist.

Blick nach vorn: Fokus auf "Berlin Lebt 3"

Trotz der anhaltenden Spannungen mit Bushido blicken Capital Bra und Samra nach vorn. Ihr Fokus liegt klar auf dem Release von "Berlin Lebt 3". Die energische Absage an eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Ex-Mentor unterstreicht nicht nur ihre persönliche Entschlossenheit, sondern sendet auch ein klares Signal an die Szene: Die Vergangenheit ist abgehakt, neue Kapitel werden geschrieben. Für die Black Music Community bleibt es spannend zu beobachten, wie sich diese Dynamiken weiterentwickeln und welche neuen musikalischen Wege die Bratan und der Cataleya-Rapper noch einschlagen werden.

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