Capital Bra: "Tilidin bekomme ich jetzt auf Rezept!" Schock-Beichte.
Capital Bra: Offene Worte zur Tilidin-Rezeptur und dem langen Kampf – BlackBeats.FM Yo, BlackBeats.FM Family! Wieder mal packen wir ein Thema an, das unter die Haut geht und die Realität vieler Künstl...

Capital Bra spricht im Spiegel-Interview offen über seinen schweren Kokain-Rückfall und seine langjährige Tilidin-Abhängigkeit. Der Rapper erhält das Schmerzmittel mittlerweile auf Rezept, um seine Panikattacken zu bewältigen, und thematisiert damit erneut die Suchtproblematik.
Yo, BlackBeats.FM Family! Wieder mal packen wir ein Thema an, das unter die Haut geht und die Realität vieler Künstler im Game widerspiegelt. Capital Bra, einer der prägendsten Rapper der letzten Jahre, hat erneut die Schlagzeilen erobert – diesmal nicht mit einem neuen Hit, sondern mit einer knallharten, ungeschönten Beichte über seinen anhaltenden Kampf mit der Sucht.
Wir wissen es schon länger: Capi macht kein Geheimnis aus seinen Drogenproblemen, speziell mit Tilidin und Kokain. Doch nun hat er im Interview mit dem renommierten Spiegel tiefe Einblicke gewährt, die schockieren und nachdenklich stimmen.
Der Kokain-Schock und die Todesangst
Erst vor rund zwei Monaten erlebte der Bratan einen verheerenden Rückfall, der ihn an den Rand des Abgrunds brachte. Während einer Clubshow nahm er nach dem Angebot eines Fans Kokain – ein Dominoeffekt, der in einem gefährlichen Drogenmix und einer schweren Panikattacke mündete. Aus dem Krankenwagen heraus sendete Capi einen verzweifelten Live-Call, der uns alle erschaudern ließ. Im Spiegel-Gespräch beschreibt der 31-Jährige diese „Kälte“ als etwas, das er trotz seiner langen Drogenvergangenheit noch nie erlebt hatte und das ihm Todesangst einjagte. „Generell ist Kokain mein Problem. Wenn ich übertreibe, dann immer damit,“ gesteht er schonungslos.
Tilidin: Vom Jugendheim zum Rezept
Die Wurzeln seiner Sucht reichen weit zurück. Mit nur elf Jahren begann Capital Bra, Drogen zu konsumieren. Im Jugendheim kam er dann mit Tilidin in Berührung – damals die "billigste Droge", die verfügbar war. Diese frühe Prägung hat ihn bis heute fest im Griff. Und hier kommt der Hammer: Sogar vor dem aktuellen Interview hat er Tilidin genommen, das ihm inzwischen auf Rezept verschrieben wird!
Dieses Schmerzmittel, in Kombination mit Naloxon, hilft ihm gegen seine Angststörungen und Panikattacken. Während er andere Substanzen wie Gras oder Kokain eigenen Angaben zufolge meiden kann, fehlt ihm paradoxerweise die Kraft, auf diese medikamentöse Unterstützung zu verzichten. „Warum soll ich mit Schmerz- und Panikattacken leben, wenn es dagegen Mittel gibt?“ Diese Aussage beleuchtet die komplexen Zusammenhänge von Sucht, psychischer Gesundheit und medizinischer Behandlung.
Capitals Offenheit ist bemerkenswert und wichtig für die Diskussion über Suchtprävention und den Umgang damit – gerade im Kontext der Black Music Szene. Wir bleiben dran und hoffen, dass Capi seinen Weg findet, auch wenn die Herausforderungen enorm sind.
Quelle der Zitate: Spiegel

