DagiBee – 10.000 Euro Belohnung für Hinweis auf DIESE 2 Personen!
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DagiBee – 10.000 Euro Belohnung für Hinweis auf DIESE 2 Personen!

Hey BlackBeats.FM Community, Auch abseits der Beats und Rhymes sorgt die Welt der Influencer immer wieder für Schlagzeilen, die bis in die Hip-Hop-Kultur schwappen können – besonders, wenn es um Theme...

18. Oktober 2026
3 Min. Lesezeit
Leon Schuster
VonReporter Events
Auf einen Blick

Influencerin Dagi Bee setzt 10.000 Euro Belohnung für Hinweise auf zwei mutmaßliche Täter aus, die einen hohen Sachschaden verursacht haben sollen. Die Polizei Mettmann warnt jedoch vor dem privaten Fahndungsaufruf und weist auf die Gefahr von Selbstjustiz und Strafbarkeit hin.

Hey BlackBeats.FM Community,

Auch abseits der Beats und Rhymes sorgt die Welt der Influencer immer wieder für Schlagzeilen, die bis in die Hip-Hop-Kultur schwappen können – besonders, wenn es um Themen wie Recht und Ordnung geht. Diesmal steht die bekannte YouTuberin und Influencerin Dagi Bee im Rampenlicht, die mit einer ungewöhnlichen Aktion für Aufsehen sorgt. Sie hat eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt, um Hinweise auf zwei mutmaßliche Täter zu erhalten. Ein brisanter Fall, der nicht nur die Boulevardmedien beschäftigt, sondern auch Fragen zur Selbstjustiz und zur Rolle sozialer Medien aufwirft – Themen, die auch im Hip-Hop oft kritisch beleuchtet werden.

Die Fahndung: Wer hat Infos zu den Gesuchten?

Auf ihrem Instagram-Kanal rief Dagi Bee ihre Millionen von Followern dazu auf, ihr bei der Identifizierung von zwei Personen zu helfen. Gesucht werden konkrete Informationen wie Name, Adresse oder ein direkter Kontakt zu den beiden Männern. Der Fahndungsbereich ist dabei weit gefasst und erstreckt sich über die Regionen Düsseldorf, Langenfeld, Monheim, Hilden, Leverkusen, Solingen, Wuppertal und Köln. Um ihre Suche zu untermauern, veröffentlichte die Influencerin Überwachungsvideo-Aufnahmen, auf denen die Gesichter der mutmaßlichen Täter deutlich erkennbar sein sollen. Ein Detail sticht besonders hervor: Einer der Männer trug einen markanten Labubu Hoodie – vielleicht ein entscheidender Hinweis für aufmerksame Augen.

Die Brisanz: Dagi Bee betonte, dass es ihr und ihren Angehörigen gut gehe und keine körperliche Verletzung stattgefunden habe. Allerdings sei ein erheblicher Schaden entstanden. Ihre Nachricht an die Community war klar: „Uns geht es gut! es geht nicht um Körperverletzung!! Ich bitte euch um eure Hilfe die zwei mutmaßlichen Täter zu finden. Bitte nur, wenn ihr euch sehr sicher seid. Ich danke euch!!!" Und weiter: „10.000€ Belohnung für ersten die uns Namen, Adresse oder Kontakt von diesen zwei jungen Männer gibt (sehen sich sehr ähnlich, vielleicht Brüder oder Verwandt)". Die Bilder liegen der Kriminalpolizei Mettmann bereits vor, die offiziellen Ermittlungen wurden aufgenommen.

Polizei warnt: Keine Selbstjustiz im Social-Media-Zeitalter

Die Reaktion der Behörden ließ nicht lange auf sich warten. Die Polizei, insbesondere ein Sprecher der Polizei Mettmann, äußerte sich kritisch zu privaten Fahndungsaufrufen. „Wir als Polizei warnen davor, dass man als Privatperson Fahndungsaufrufe veröffentlicht", hieß es. In Deutschland bedarf es für solche Maßnahmen eines richterlichen Beschlusses, und die Zuständigkeit liegt allein bei den Strafverfolgungsbehörden. Wer sich über diese Vorgaben hinwegsetzt, so die deutliche Warnung, „könne sich unter Umständen selbst strafbar machen". Zudem bestehe die Gefahr von Vorverurteilungen und der unerwünschten „Selbstjustiz", die in einem Rechtsstaat keinen Platz hat. Dagi Bee selbst mahnte in ihrem Post ebenfalls zur Vorsicht und bat darum, Spekulationen und öffentliche Anschuldigungen zu vermeiden und Hinweise nur bei absoluter Sicherheit weiterzugeben.

Der Hintergrund: Ein mutmaßlicher Einbruch und offene Fragen

Der Auslöser für diese aufsehenerregende Fahndungsaktion ist ein mutmaßlicher Einbruch in ein Einfamilienhaus in Langenfeld. Die Tat ereignete sich laut Polizei zwischen dem 9. und 12. Oktober. Unbekannte sollen die Terrassentür aufgehebelt und nach Wertgegenständen gesucht haben. Was genau entwendet wurde, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kriminalpolizei Mettmann bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung – allerdings auf dem offiziellen Weg. Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie Social Media die Grenzen zwischen privater Betroffenheit und öffentlicher Fahndung verwischen kann und wie wichtig es ist, dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen im Blick zu behalten. Bleibt abzuwarten, welche Wendung dieser Fall noch nehmen wird.

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