Doja Cat packt über ihre Kokainsucht aus – Sie hat es überwunden
Superstar Doja Cat ist in der Hip-Hop- und Popwelt bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen – sei es bei hitzigen Online-Debatten oder mit ihren avantgardistischen Looks. Doch am Montag schlug...

Doja Cat spricht in neuen TikTok-Videos offen über ihre frühere Kokainsucht und Probleme mit Alkohol sowie Cannabis. Die Rapperin stellt klar, dass diese dunkle Phase seit Jahren hinter ihr liegt, und rechnet gleichzeitig mit toxischen Kommentaren und Projektionen im Netz ab.
Superstar Doja Cat ist in der Hip-Hop- und Popwelt bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen – sei es bei hitzigen Online-Debatten oder mit ihren avantgardistischen Looks. Doch am Montag schlug die Rapperin und Sängerin auf TikTok überraschend nachdenkliche und schonungslos ehrliche Töne an. In einer Reihe von Video-Statements sprach die „Paint The Town Red“-Interpretin über ihre Vergangenheit und gestand offen ein, vor einigen Jahren mit schweren Drogenproblemen gekämpft zu haben.
Ehrliche Beichte: Doja Cats früherer Kampf mit Kokain
In einem der neu veröffentlichten Clips ging Doja Cat direkt auf ihren früheren Drogenmissbrauch ein und enthüllte, dass sie vor etwa acht Jahren massive Probleme mit Kokain hatte. Ohne Beschönigungen erklärte die Musikerin, dass diese Substanz damals ein ernsthafter Kampf in ihrem Leben gewesen sei. Gleichzeitig nahm sie ihren Fans jedoch sofort die Sorgen: Doja stellte unmissverständlich klar, dass diese dunkle Phase längst hinter ihr liege und sie den Drogenkonsum vollkommen überwunden habe. Mit der Aussage, sie sei „well past that“, betonte sie, wie weit sie sich seither weiterentwickelt hat.
Zwischen Rausch und Realität: Probleme mit Alkohol und Weed
Das Kokain-Geständnis war allerdings nicht die einzige Offenbarung des Tages. Bereits in einem früheren Clip hatte Doja Cat über ihren damaligen Umgang mit weiteren Substanzen gesprochen. Sie räumte ein, dass auch Alkohol und Cannabis über längere Zeit zu ernsthaften Belastungen in ihrem Alltag geworden waren. Dabei differenzierte sie jedoch klar: „Ich war nie eine Alkoholikerin, aber ich hatte definitiv Probleme“, so die Künstlerin über ihren Konsum.
Besonders die verhängnisvolle Kombination aus mentalen Problemen und den Mechanismen der modernen Social-Media-Kultur mache es Betroffenen laut Doja extrem schwer, eine gesunde Balance zu finden. Wenn mentale Instabilität auf ständige digitale Beobachtung trifft, entstehe eine toxische Dynamik, die Suchtverhalten noch weiter befeuern kann.
Abrechnung mit Hatern und „Dämonie“-Vorwürfen
In ihren Videos nutzte Doja Cat die Gelegenheit auch, um auf die anhaltende Kritik an ihrer Person und ihrer Kunst einzugehen. In den vergangenen Monaten und Jahren sah sich die Rapperin in den Kommentarspalten immer wieder mit bizarren Behauptungen konfrontiert, ihre provokanten Ästhetiken und Musikvideos seien „dämonisch“. Doja hielt nun deutlich dagegen und rechnete mit der Negativität im Netz ab.
Sie bezeichnete das Internet treffend als „Brutstätte für verdammte Projektionen“. Viele Nutzer würden lediglich ihre eigenen Unsicherheiten, Vorurteile und Frustrationen auf Personen des öffentlichen Lebens übertragen. Ihre klare Botschaft an ihre Community: Man solle Online-Trollen, Hatern und Cybermobbern schlichtweg nicht so viel persönliche Energie schenken, da deren Urteile selten etwas mit der Realität zu tun haben.
Für ihre Fans gibt es nach diesen tiefen Einblicken in ihre Gefühlswelt und Vergangenheit glücklicherweise Entwarnung. Doja Cat stellte am Ende klar, dass es ihr heute gut gehe und sie sich an einem stabilen Punkt in ihrem Leben befinde. Ein starkes und reflektiertes Signal einer Ausnahmekünstlerin, die zeigt, dass selbst die größten inneren Dämonen besiegt werden können.

