DSDS-Schock für Menowin – Labelvertrag geplatzt!
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DSDS-Schock für Menowin – Labelvertrag geplatzt!

BREAKING NEWS: Menowin Fröhlichs Neustart – Vom DSDS-Gewinner zum Selfmade-Artist mit Sido-Support? Die deutsche Musiklandschaft ist ein Haifischbecken, und selbst ein DSDS-Sieg ist keine Garantie für...

17. September 2026
4 Min. Lesezeit
Marcel Berger
VonChefredakteur Hip-Hop
Auf einen Blick

Nach seinem DSDS-Sieg 2026 steht Menowin Fröhlich vor den Trümmern seiner Karriere: Der Labelvertrag mit Embassy of Music wurde aufgelöst und die Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen scheiterte. Nun plant der 39-Jährige einen musikalischen Neuanfang mit Gospel-Elementen.

BREAKING NEWS: Menowin Fröhlichs Neustart – Vom DSDS-Gewinner zum Selfmade-Artist mit Sido-Support?

Die deutsche Musiklandschaft ist ein Haifischbecken, und selbst ein DSDS-Sieg ist keine Garantie für den großen Durchbruch. Das musste Menowin Fröhlich, Gewinner der Staffel 2026, am eigenen Leib erfahren. Trotz des stattlichen Preisgeldes von 100.000 Euro und einer vielversprechenden Ausgangsposition blieb der erhoffte Sturm auf die Charts aus. Jetzt meldet sich der 39-Jährige mit einer ernüchternden Bilanz – und einem vielversprechenden Ausblick, der auch für unsere Black Music Community interessant sein könnte.

Der DSDS-Fluch? Menowins harter Start und das Label-Aus

Es sollte der ultimative Kickstart für eine Karriere als Schlagersänger werden, doch die Realität holte Menowin Fröhlich schnell ein. Nach seinem Triumph bei der RTL-Castingshow, bei der er sich gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzte, blieben die großen Auftritte, ein Album und vor allem Chart-Erfolge Mangelware. Sein Siegersong „Mercy On Me“ verpasste sogar die Top 100 der deutschen Single-Charts. Eine bittere Pille, die nun Konsequenzen nach sich zieht: Der Vertrag mit dem renommierten Berliner Label Embassy of Music ist beendet. Ein Verantwortlicher bestätigte dies gegenüber den Medien knapp mit „Einvernehmlich, ja.“

Menowin selbst räumt die Enttäuschung unverblümt ein: „Ganz ehrlich: Ich hätte mir nach meinem DSDS-Sieg wesentlich mehr vorgestellt.“ Auch die vielzitierte Zusammenarbeit mit Poptitan Dieter Bohlen materialisierte sich nicht. Fröhlich dazu: „Nach dem Finale kam von seiner Seite aus nichts mehr.“ Bohlen, bekannt für seine klaren Worte, hatte zuvor erklärt: „Ich habe einfach nicht die Zeit, mich um so eine komplexe Aufgabe wie Menowin zu kümmern.“ Einen handfesten Streit habe es laut Menowin aber nicht gegeben – lediglich eine enttäuschte Erwartungshaltung, die viele Künstler, die durch Castingshows gehen, nur allzu gut kennen dürften.

Familiäre Bande und eine neue musikalische Richtung: Gospel-Elemente im Schlager?

Doch Menowin Fröhlich ist kein Mann, der klein beigibt. Er ist bereit, seine Karriere neu auszurichten und setzt dabei auf eine interessante Genre-Fusion. Er arbeitet derzeit an einem neuen Schlager-Sound, der mit Gospel-Elementen angereichert wird – eine spannende Entwicklung, die das Potenzial hat, gängige Genre-Grenzen aufzubrechen. Seine Ambitionen sind dabei hochgesteckt: Er wolle „irgendwann zu den prägendsten Künstlern im deutschen Schlager gehören.“

Gleichzeitig kritisiert er die fehlenden Strukturen, die seinen post-DSDS-Start behindert hätten: „Am Ende hat es teilweise nicht einmal dafür gereicht, eine vernünftige Management-Struktur um mich herum aufzubauen.“ Diese Aussage ist ein wichtiger Fingerzeig darauf, dass Talent allein oft nicht ausreicht und ein starkes Team hinter einem Künstler unerlässlich ist – eine Lektion, die in der Independent-Szene der Black Music oft von Anfang an gelernt wird.

Der Sido-Faktor: Hip-Hop-Support für den Schlager-Neustart

Der wohl spannendste Twist in dieser Geschichte kommt aus einer unerwarteten Ecke – der Familie. Ausgerechnet Menowins Großcousin, niemand Geringeres als Deutschrap-Ikone Sido, soll beim Neustart helfen. Eine gemeinsame Nummer ist für Sidos angekündigtes Album „Frieden“ im Gespräch. Eine Kollaboration, die das Potenzial hat, Menowin in ein völlig neues Licht zu rücken und ihm vielleicht auch die Türen zu einem breiteren, genreübergreifenden Publikum zu öffnen.

Menowin schätzt diese familiäre Unterstützung sehr: „Ich bin jetzt wieder frei, meinen Weg so zu gehen, wie ich ihn für richtig halte.“ Und über die Zusammenarbeit mit Sido fügt er hinzu: „Für mich steht im ersten Moment nicht der Song oder das Album im Vordergrund, sondern das Familiäre, das Vertrauen und die gemeinsame Zeit. Gerade nach allem, was in meinem Leben passiert ist, bin ich dafür besonders dankbar.“ Diese Haltung zeugt von einer Reife und Erdung, die für langfristigen Erfolg entscheidend sein kann. Bis dahin plant Fröhlich Auftritte, wie den Erfurter Weihnachtszirkus mit 20 Shows im Dezember. Trotz der Rückschläge bleibt er selbstbewusst: „Ich weiß, dass ich einer der Besten in Deutschland bin.“

Bei BlackBeats.FM sind wir gespannt, wie sich Menowins Weg mit Sidos Unterstützung entwickeln wird und ob diese genreübergreifende Zusammenarbeit neue Impulse für die deutsche Musikszene setzen kann. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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