Farid Bang – "Billiger Abklatsch!" – Deutschrap-Star zerlegt wegen Biting
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Farid Bang – "Billiger Abklatsch!" – Deutschrap-Star zerlegt wegen Biting

Als führende Plattform für Black Music und Hip-Hop wissen wir bei BlackBeats.FM, dass Authentizität und Innovation die Grundpfeiler unserer Kultur sind. Doch was, wenn die Grenzen zwischen Inspiration...

15. September 2026
4 Min. Lesezeit
Melissa Brandt
VonInterview-Redaktion
Auf einen Blick

Farid Bang kritisiert R&B-Sänger Monet192 scharf und bezeichnet dessen neue Single als billige Kopie eines Chris-Brown-Klassikers. Der Banger-Chef setzt damit seine Serie von Biting-Vorwürfen gegen Künstler wie Ski Aggu fort und befeuert die Debatte um Originalität im Deutschrap.

Als führende Plattform für Black Music und Hip-Hop wissen wir bei BlackBeats.FM, dass Authentizität und Innovation die Grundpfeiler unserer Kultur sind. Doch was, wenn die Grenzen zwischen Inspiration und billiger Kopie verschwimmen? Genau diese Debatte befeuert derzeit niemand Geringeres als der Banger-Chef Farid Bang, der sich erneut als unerbittlicher Hüter der Originalität im Deutschrap positioniert hat. Mit seiner jüngsten Kritik an R&B-Newcomer Monet192 wirft er ein Schlaglicht auf ein immer wiederkehrendes Thema: Biting.

Die berühmten Zeilen "Klaust du viel, bist du ein König, klaust du wenig, bist du Dieb", die Farid Bang 2018 auf "Die letzte Gangsterrap-Crew" rappte, hallen nach. Eine freie Adaption von Bertolt Brecht, die den Kern der Diskussion trifft. Der Düsseldorfer Rapper hat in der Vergangenheit immer wieder den Finger in die Wunde gelegt, wenn Kollegen seiner Meinung nach zu stark bei anderen Künstlern "bedient" haben. Für Farid ist dies offensichtlich mehr als nur ein Kavaliersdelikt.

Von Ski Aggu bis Sydy: Eine Serie von Plagiatsvorwürfen

Schon vor der Veröffentlichung seines Albums „So muss man gehen Pt. 1" machte Farid Bang in einem Interview deutlich, wo er die Grenzen sieht. Sein Ziel: Ski Aggu. Er warf dem Berliner vor, dass viele seiner Wortspiele bereits von Größen wie Kollegah oder ihm selbst etabliert worden seien. „Ich finde Ski Aggu scheiße, ich finde seine Musik scheiße, der rappt scheiße. (…) Seine Lines sind unsere Lines. Deswegen, das ist auch kein Rap. (…) Und ich rappe es ja auch auf dem Album: ‚Ski Aggu, ich war vor dir hier und ich wird auch nach dir hier sein'", so seine unmissverständliche Ansage. Ein klarer Front, der die Ernsthaftigkeit seiner Biting-Kritik unterstreicht.

Ein weiterer Fall, der für Aufsehen sorgte, betraf den Newcomer Sydy. Farid Bang ging sogar so weit, dessen gesamte Künstlerpersönlichkeit und musikalische Ausrichtung als eine 1-zu-1-Kopie des kanadischen Superstars Drake zu bezeichnen. Der TikTok-Rapper wurde als einer der "schamlosesten Kopierer in Deutschland" abgestempelt, mit dem Vorwurf: „Egal welcher Song aus dem Ausland, er übersetzt es auf Deutsch." Eine harte Abrechnung, die zeigt, wie sehr Farid Bang für Originalität brennt.

Monet192 im Visier: "Billiger Abklatsch" von Chris Brown?

Der jüngste Fall, der die Gemüter erhitzt, betrifft den Schweizer R&B-Künstler Monet192. Zwischen Farid Bang und Monet192 gibt es bereits eine lange Vorgeschichte voller Diss-Tracks und Provokationen, bei denen Farid Monets Auftreten oft aufs Korn nahm. Jetzt legt der Banger-Chef nach: In einem aktuellen TikTok-Video bezeichnet er Monets neue Single als einen "billigen Abklatsch" des Chris Brown Klassikers "Run It!".

Ein Vergleich, der in der Hip-Hop-Community aufmerksam verfolgt wird und die Debatte um Biting im Deutschrap neu entfacht. Ist es Inspiration, Hommage oder einfach nur eine plumpe Kopie? Die Meinungen gehen auseinander. Für Farid Bang scheint der Fall klar zu sein, und er macht seine Enttäuschung über mangelnde Originalität unverhohlen deutlich. Dieses Video, das er mit "@faridbang Spotify I want my money back" betitelte, verbreitete sich rasend schnell und sorgt für intensive Diskussionen unter Fans und Branchenkennern.

Die große Frage: Wo endet Inspiration, wo beginnt Biting?

Die Kontroverse um Farid Bangs Anschuldigungen ist mehr als nur ein Streit zwischen Künstlern; sie ist ein Spiegelbild der anhaltenden Diskussion um Kreativität, Einfluss und Authentizität in einer sich ständig weiterentwickelnden Musiklandschaft. Während die einen argumentieren, dass Sampling und die Bezugnahme auf Vorbilder ein integraler Bestandteil der Hip-Hop-Kultur sind, pochen andere auf die Notwendigkeit, eine eigene Stimme und einen unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Farid Bang ist hier eindeutig auf der Seite der letzteren und erinnert die Szene daran, dass das Erbe der Black Music auf Pioniergeist und Einzigartigkeit fußt.

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