Farid Bang rechnet ab – Harter Call an Capital Bra & Samra!
BlackBeats News

Farid Bang rechnet ab – Harter Call an Capital Bra & Samra!

Von der BlackBeats.FM Redaktion – Dein Puls am Mic. Die Deutschrap-Szene brodelt, und wenn die Koryphäen des Genres aufeinandertreffen, ist Entertainment garantiert. Genau das lieferten uns Capital Br...

29. September 2026
4 Min. Lesezeit
Denis Okafor
VonReporter International
Auf einen Blick

Während ihrer Radioshow bei KissFM wurden Capital Bra und Samra live von Farid Bang mit vergangenen Disses konfrontiert. Der Banger-Chef betonte süffisant, dass die beiden die einzigen Rapper seien, die er trotz verbaler Angriffe bisher ohne musikalische Antwort davonkommen ließ.

Von der BlackBeats.FM Redaktion – Dein Puls am Mic.

Die Deutschrap-Szene brodelt, und wenn die Koryphäen des Genres aufeinandertreffen, ist Entertainment garantiert. Genau das lieferten uns Capital Bra und Samra, als sie kürzlich den Berliner Radiosender KissFM übernahmen. Anlass war die Feier ihres mit Spannung erwarteten Kollaboalbums „Berlin lebt 3“. Doch was als Promo-Aktion begann, entwickelte sich schnell zu einer unerwarteten Konfrontation, als ein gewisser Banger-Chef die Leitung in die Hand nahm.

Während ihrer exklusiven Radioshow plauderten die Berliner über ihr neues Werk, spielten erste Tracks an und interagierten live mit ihren Fans. Unter den zahlreichen Anrufern fanden sich auch bekannte Gesichter des Deutschraps, darunter AK Ausserkontrolle, der lediglich freundliche Grüße übermitteln wollte. Doch dann kam der Anruf, der die Sendung auf ein neues Level hob: Farid Bang.

Der Anruf, der Wellen schlug: Farid Bangs direkter Draht zu Capi & Samra

Jeder, der Farid Bang kennt, weiß, dass er selten eine Gelegenheit auslässt, für etwas Gesprächsstoff zu sorgen. Und so auch dieses Mal. Statt belanglosem Smalltalk nutzte der Düsseldorfer die Gunst der Stunde, um ein schon lange schwelendes Thema anzusprechen: alte Disses und unbeglichene Rechnungen. Farid konfrontierte die beiden Berliner direkt mit ihrer Vergangenheit und erinnerte sie daran, dass er in der Vergangenheit von beiden gedisst worden war – eine ungewöhnliche Situation, da Farid Bang bekanntermaßen selten eine Stichelei unbeantwortet lässt.

Samra, der ab 2017 bei Ersguterjunge unter Vertrag stand, hatte seinerzeit eine Zeile gedroppt, die vielen im Gedächtnis geblieben sein dürfte: „Ich wollte nie in eurem Hängercamp sein / deshalb sagte ich zum Bangercamp: Nein /“. Dieser Track wurde zwar nie offiziell veröffentlicht, gelangte aber kurz nach dem Release von JBG 3 an die Öffentlichkeit. Capital Bra wiederum gab offen und ehrlich zu, Farid Bang auf seinem allerersten Album verbal angegriffen zu haben. Die Spannung im Studio war greifbar, als Farid Bang klarstellte, dass sie die einzigen Rapper in seiner Karriere gewesen seien, die das Glück hatten, keine direkte Antwort auf ihre Sticheleien erhalten zu haben.

Die große Konfrontation: "Ihr seid die Einzigen!"

Die Live-Schaltung war ein Meisterstück an Schlagfertigkeit und offenem Visier. Farid Bangs Worte hallten im Äther wider: „Ihr seid die einzigen beiden Rapper in meiner ganzen Karriere, die mich gedisst haben, wo ich nicht geantwortet habe.“ Samra reagierte überrascht: „Ich hab dich gedisst?!“ Währenddessen übernahm Capital Bra die Verantwortung: „Ja, ich hab, auf meinem ersten Album. Aber ich habe mich entschuldigt.“ Farid Bang schmetterte Samras politische Ausflüchte zu geleakten Disses mit einem klaren „Samra, hör auf mit diese Politik. Diese Leaks und das, hör auf.“ ab. Der Ton war ernst, aber man spürte auch das Augenzwinkern zwischen den Zeilen.

Das Gespräch nahm eine sarkastische Wendung, als Samra und Capital Bra versuchten, die Schuld für die alten Disses scherzhaft auf niemand geringeren als Bushido zu schieben. Eine klassische Ablenkungstaktik, die für Lacher sorgte. Farid Bang jedoch war an der Schuldfrage weniger interessiert. Stattdessen platzierte er einen schelmischen Hinweis: Er bewahre sich eine Antwort auf ihre Disses für den Fall auf, dass er eines Tages pleitegehen sollte. Ein klarer Hinweis darauf, dass das Rap-Game hart ist, aber auch mit einer Portion Humor genommen werden kann.

Das Bushido-Argument und die Bruderschaft der Straße

Die humorvolle Schuldzuweisung an Bushido fand ihren Höhepunkt in den nachfolgenden Dialogen. Samra erklärte mit gespielter Dramatik: „Achja diese, ja, sorry Farid, vallah tut mir Leid. Bushido hat mir die Waffe an die Brust gesetzt. Er hat gesagt: Entweder du disst sie oder ich geb dir keinen Vertrag. Dicka, ich brauch Kohle.“ Capital Bra stimmte prompt zu: „Ja, das ist Bushidos Schuld.“ Farid Bang, der das Spiel natürlich durchschaute, entgegnete mit einem schelmischen Grinsen in der Stimme: „Nein, nein, ist egal. Ist egal. Nur eine Sache: Wenn eines Tages der Tag kommen wird wo ich Bankrott bin, ich bin Pleite…“

Diese Steilvorlage nutzten Samra und Capital Bra, um die angedeutete Rivalität schnell in Solidarität umzumünzen. „Inshallah wird dieser Tag nie kommen, aber egal was du brauchst, dein Bruder Samrush ist immer da. Abu Karim hat immer was gebunkert,“ versicherte Samra. Und Capital Bra legte nach: „Ja Bruder, von mir auch. Abu Elias auch.“ Ein perfektes Beispiel dafür, wie im Deutschrap die Grenzen zwischen Beef und Brotherhood verschwimmen können – oft mit einem Augenzwinkern und dem nötigen Respekt untereinander. Dieser denkwürdige Moment zeigt einmal mehr, dass trotz aller Battle-Kultur am Ende oft der Respekt und die Bruderschaft in der Szene überwiegen. BlackBeats.FM bleibt dran!

Passendes Video

Automatisch passend zum Artikel via YouTube

Kommentare

0 aktive Diskussionen

Live · Letzte 7 Tage

Meistgelesen

Die Stories, die gerade jeder liest