Fauci beruft sich auf den 5. Amend. – Pandemie-Anhörung im Senat
BlackBeats.FM Exklusiv: Die Spannung knisterte förmlich, als Dr. Anthony Fauci am Mittwoch vor dem Senat in Washington D.C. erschien. Im Rahmen einer Anhörung zur Reaktion auf die COVID-19-Pandemie sa...

Dr. Anthony Fauci verweigerte bei einer hitzigen Senatsanhörung zur Pandemie-Politik unter Berufung auf den 5. Verfassungszusatz die Aussage. Nach heftigen Wortgefechten mit Senator Rand Paul droht dem Mediziner nun eine Anklage wegen Missachtung des Kongresses.
BlackBeats.FM Exklusiv:
Die Spannung knisterte förmlich, als Dr. Anthony Fauci am Mittwoch vor dem Senat in Washington D.C. erschien. Im Rahmen einer Anhörung zur Reaktion auf die COVID-19-Pandemie sah sich der ehemalige Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) scharfen Fragen ausgesetzt. Doch anstatt ausführlich Auskunft zu geben, berief sich Fauci auf den fünften Zusatzartikel der US-Verfassung und verweigerte die Aussage zu fast allen Fragen – ein Schritt, der für hitzige Debatten sorgte.
Fauci Mauert: Die 5. Verfassungsänderung als Schutzschild
Im Zentrum der Anhörung, geleitet vom republikanischen Senator Rand Paul, standen Dr. Faucis private Tagebucheinträge aus dem Zeitraum Dezember 2019 bis Dezember 2022. Paul, der Fauci per Vorladung (Subpoena) zur Aussage geladen hatte, zeigte sich sichtlich frustriert über dessen Verweigerung. Fauci selbst erklärte, seine Entscheidung, die Aussage zu verweigern, sei eine direkte Reaktion auf Pauls „zwanghafte Besessenheit, meine Strafverfolgung zu fordern“ und seine „wiederholten verleumderischen Kommentare“ über ihn als Mediziner.
Die Atmosphäre war von Anfang an angespannt. Bereits zu Beginn der Anhörung wurde deutlich, dass Fauci nicht bereit war, mitzuspielen. Seine wiederholte Berufung auf den 5. Verfassungszusatz – der das Recht garantiert, sich nicht selbst zu belasten – empfanden viele als provokativ und wenig kooperativ. Es war ein klarer Affront gegen Senator Paul und dessen Bestreben, mehr Transparenz in die Entscheidungsfindung während der Pandemie zu bringen.
Eskalation und Rauswurf: Ein Anwalt muss gehen
Die Spannungen eskalierten, als einer von Faucis Anwälten nach Beendigung von Senator Pauls Fragen eine Erklärung abgeben wollte. Paul wies ihn barsch zurecht und ließ den Anwalt anschließend von der Sicherheitskraft aus der Anhörung entfernen. Dieser Vorfall unterstrich die hoch aufgeladene Stimmung und die fehlende Bereitschaft beider Seiten, Kompromisse einzugehen. Bereits vor der Anhörung hatte der ehemalige Präsident Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social scharfe Kritik an Fauci geübt, was die Bühne für das politische Spektakel bereitete.
Persönliche Angriffe und Kontempt-Drohung
Ein weiterer Höhepunkt der Konfrontation ereignete sich, als der Senator Bernie Moreno aus Ohio Dr. Fauci persönlich attackierte. Moreno fragte Fauci scharf: „Wer zum Teufel glauben Sie, dass Sie sind?“ und forderte ihn auf, „ein wenig seiner Würde zu retten“ und sich bei allen Amerikanern zu entschuldigen, die von seinen Masken- und Impfmandaten betroffen waren. Erneut verweigerte Fauci die Aussage und berief sich auf den 5. Verfassungszusatz.
Als Konsequenz aus Faucis Aussageverweigerung kündigte Senator Paul am Ende der Anhörung an, dass der Ausschuss nächste Woche über eine „Contempt of Congress“-Anklage abstimmen werde. Dies bedeutet, dass Fauci wegen Missachtung des Kongresses belangt werden könnte, was potenziell weitere rechtliche Schritte nach sich ziehen würde. Die Auseinandersetzung zwischen Dr. Fauci und dem Senat scheint damit noch lange nicht beendet zu sein und könnte weitreichende politische und juristische Folgen haben.

