Haftbefehl im Koma – Foto seiner Nase aus Patientenakte geleakt
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Haftbefehl im Koma – Foto seiner Nase aus Patientenakte geleakt

Die Deutschrap-Szene hält den Atem an: Die Sorgen um Rap-Schwergewicht Haftbefehl reißen einfach nicht ab. Rund ein Jahr nach seiner schonungslosen Netflix-Dokumentation spitzt sich die persönliche Tr...

21. Oktober 2026
2 Min. Lesezeit
Nadja Petrov
VonNews-Redaktion
Auf einen Blick

Nach einem lebensbedrohlichen Notfall und zeitweisem Koma befindet sich Haftbefehl auf dem Weg der Besserung. Ein illegal geleaktes Foto aus seiner Patientenakte sorgt nun jedoch für Entsetzen. Das Universitätsspital Zürich prüft rechtliche Schritte gegen die Datenverletzung.

Die Deutschrap-Szene hält den Atem an: Die Sorgen um Rap-Schwergewicht Haftbefehl reißen einfach nicht ab. Rund ein Jahr nach seiner schonungslosen Netflix-Dokumentation spitzt sich die persönliche Tragödie um den 40-jährigen Offenbacher Ausnahmekünstler weiter zu. Was vor wenigen Tagen mit einem lebensbedrohlichen Notarzteinsatz begann, erreicht nun durch einen schamlosen Daten-Leak einen neuen Tiefpunkt.

Dramatische Tage: Vom künstlichen Koma auf den Weg der Besserung

Erst kürzlich schockierten Berichte über den Zustand des Musikers die Community: Nach Informationen der BILD-Zeitung musste Haftbefehl nach dem Konsum von 30 Gramm per Notarzt in die Notaufnahme eingeliefert werden. Die behandelnden Mediziner kämpften um das Leben des Musikers und mussten ihn zwischenzeitlich in ein künstliches Koma versetzen.

Die erlösende Entwarnung folgte glücklicherweise wenig später. Als sein Bruder Capo ein erstes Statement abgab, war der Offenbacher bereits wieder aufgewacht und befand sich auf dem Weg der Besserung. Zuletzt teilte ein Freund einen aktuellen Schnappschuss aus Zürich, wo Haftbefehl einige Tage in einer Entzugsklinik verbrachte und allmählich wieder zu Kräften kam. Doch die Ruhe währte nur kurz.

Grenzüberschreitung im Netz: Foto aus Patientenakte aufgetaucht

Während sich der Rapper von den Strapazen erholte, spielte sich im Hintergrund ein skrupelloser Zwischenfall ab. Aus der offiziellen Patientenakte des Schweizer Krankenhauses, in dem der 40-Jährige im Koma lag, ist offenbar ein Foto entwendet und digital in Umlauf gebracht worden. Das Bild soll das vollständige Gesicht von Haftbefehl zeigen.

Wie unter anderem das Schweizer Portal Blick berichtet, welches sich bewusst gegen ein Abdrucken der Aufnahme entschied, soll insbesondere die Nase des Rappers in einem erschreckenden Zustand dokumentiert worden sein. Die abfotografierte Akte verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken, vor allem über einschlägige Telegram-Kanäle. Ob die Aufnahme tatsächlich authentisch ist oder es sich um einen geschmacklosen Fake durch Künstliche Intelligenz (KI) handelt, ist bislang nicht abschließend verifiziert.

Klinik kündigt Konsequenzen an: Privatsphäre muss geschützt werden

Die Leitung des Universitätsspitals Zürich fand zu dem Vorfall deutliche Worte. Ein Sprecher der Klinik stellte gegenüber Blick klar, dass jede Form von Verletzung des Patientengeheimnisses aufs Schärfste verurteilt werde. Man gehe solchen Vorfällen konsequent nach – wenn nötig mit harten rechtlichen Schritten. Jegliche Weiterverbreitung solcher vertraulichen Aufnahmen stelle einen schwerwiegenden Eingriff in die Intimsphäre dar.

Wer das Bildmaterial im Netz teilt, riskiert somit unter Umständen strafrechtliche Konsequenzen. Haftbefehl selbst hat bereits in der Vergangenheit verdeutlicht, dass er sein Gesicht aktuell nicht in der Öffentlichkeit zeigen möchte – ein Entschluss, der gerade in Phasen schwerer gesundheitlicher Rückschläge von Fans und Medien bedingungslos respektiert werden sollte.

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