Haftbefehl kündigt 2 Alben für 2026 – dann der Schock! Posts gelöscht
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Haftbefehl kündigt 2 Alben für 2026 – dann der Schock! Posts gelöscht

Die deutsche Hip-Hop-Szene hält den Atem an: Niemand Geringeres als Haftbefehl , der Ausnahmekünstler aus Offenbach, hat die Fans am vergangenen Wochenende in Aufregung versetzt. Eine Hörprobe zum Tra...

18. August 2026
4 Min. Lesezeit
Julia Hoffmann
VonNews-Redaktion
Auf einen Blick

Haftbefehl versetzte die Szene mit der Ankündigung der zwei Alben Lebendig begraben in 63 und USA Suicide für 2026 in Aufruhr. Kurz nach der Bekanntgabe löschte der Offenbacher jedoch alle Posts zu den Projekten, was nun Spekulationen über den Status der Releases auslöst.

Die deutsche Hip-Hop-Szene hält den Atem an: Niemand Geringeres als Haftbefehl, der Ausnahmekünstler aus Offenbach, hat die Fans am vergangenen Wochenende in Aufregung versetzt. Eine Hörprobe zum Track "Licht" deutete auf neue Musik hin, gefolgt von der vielversprechenden Ankündigung von gleich zwei neuen Alben für 2026. Doch die Freude währte kurz: Schon wenig später waren alle Posts zu den Releases wie vom Erdboden verschluckt. Bei BlackBeats.FM schauen wir genauer hin, was diese Wendung für die Veröffentlichung von "Lebendig begraben in 63" und "USA Suicide" bedeutet und ob wir uns auf neue Musik von Hafti freuen dürfen.

Zwei Alben für 2026: Von Gesang bis Hardcore-Rap

Alles begann mit einer kryptischen Hörprobe. Haftbefehl postete ein Handyvideo, das ihn zu einem bisher unveröffentlichten Song namens "Licht" tanzen zeigte. Der Track, gespickt mit dem unverkennbaren Hafti-Vibe, sammelte innerhalb kürzester Zeit Zehntausende Likes. Schnell wurde klar: Hier bahnte sich etwas Großes an. Kurz darauf lüftete Haftbefehl das Geheimnis und kündigte an, dass "Licht" das Intro zu seinem neuen Gesangsalbum sein würde, welches den provokanten Titel "Lebendig begraben in 63" tragen soll. Dieses Projekt, das noch im Laufe des Jahres 2026 erscheinen sollte, versprach eine weitere Facette des vielseitigen Rappers zu zeigen.

Doch damit nicht genug: Für die Headbanger und Anhänger des klassischen, knallharten Haftbefehl-Sounds gab es eine zweite, ebenso spannende Nachricht. Ein weiteres Album mit dem Titel "USA Suicide" sollte die "Voll auf die Fresse"-Nische bedienen, ganz im Sinne des Hardcore-Raps, für den Baba Haft bekannt ist. Auch dieses Album war für 2026 geplant, und Haftbefehl ging sogar so weit, eine vorläufige Tracklist mit zehn Titeln zu teilen. Fans entdeckten die Platte umgehend auch auf Genius, wo bereits vier weitere Songs, die zuvor als Snippets kursierten, dem Projekt zugeordnet wurden. Die Erwartungen waren hoch, die Vorfreude riesig.

Das Schock-Update: Alle Posts verschwunden!

Die Begeisterung in der Community war kaum zu überbieten. Doch dann folgte der unerwartete Schock: Innerhalb weniger Stunden waren sämtliche Posts zu den Albumankündigungen von Haftbefehls Profil verschwunden. Der einzige Beitrag, der noch zu finden ist, ist eine bereits vor über zwei Monaten angekündigte Auszeit. Diese plötzliche Löschaktion lässt die Fans und die gesamte Szene ratlos zurück. Bedeutet dies, dass die Alben nun doch nicht erscheinen werden? Oder handelt es sich um eine taktische PR-Maßnahme, um den Hype weiter anzuheizen?

Angesichts der jüngsten Vergangenheit des Offenbacher Künstlers ist die Unsicherheit verständlich. Haftbefehl hat in den letzten Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen und Rückfällen zu kämpfen gehabt, die seine Karriere maßgeblich beeinflusst haben.

Ein Blick zurück: Hafis turbulente Jahre

Die aktuelle Situation erinnert schmerzlich an das Jahr 2025. Damals kündigte Haftbefehl ebenfalls mehrere Releases an: ein Solo-Album, ein Kollabo-Mixtape und ja, auch ein Gesangsalbum. Keines dieser Projekte erblickte das Licht der Welt. Wir wissen heute, dass diese Zeit für Haftbefehl von ganz anderen, weitaus ernsteren Sorgen geprägt war. Im Frühjahr 2025 sprach der 40-Jährige gemeinsam mit seiner Frau im Podcast "Nina & Aykut" offen über seine vielen Rückfälle und Therapieversuche. Diese Kämpfe, die auch nach der Veröffentlichung seiner erfolgreichen Netflix-Doku anhielten, gipfelten in einem dramatischen Vorfall: Nach dem Tod eines Freundes – die Rede ist von Xatar – fiel Haftbefehl aufgrund seines Drogenkonsums ins Koma. Ein Moment, der für ihn, wie er selbst sagte, ein Wendepunkt war: "Ich möchte mit dem Scheiß nichts mehr zu tun haben."

Diese ehrlichen Einblicke in sein Privatleben und seine Genesungsprozesse zeigen, dass bei Haftbefehl immer mehr als nur Musik im Spiel ist. Die Entscheidung, die Album-Posts zu löschen, könnte also auch ein Zeichen dafür sein, dass er sich weiterhin auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden konzentriert, bevor er sich wieder voll und ganz der Musik widmet. BlackBeats.FM bleibt dran und hofft auf baldige Klarheit – und natürlich auf die Musik, die wir von Haftbefehl so lieben.

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