Ihm geht's sehr schlecht" – Kolja Goldstein enthüllt Yakarys Drama
Die deutsche Hip-Hop-Szene hält seit über einem Jahr den Atem an, wenn es um den einst vielversprechenden Rapper Yakary geht. Nach der drastischen Trennung von PA Sports' Label Life is Pain hat seine ...

Nach der Trennung von Life is Pain und dem heftigen Beef mit Kolja Goldstein ist Yakary untergetaucht. Kolja Goldstein liefert nun ein besorgniserregendes Update zum Zustand des Rappers, der sich nach psychischen Problemen und Gewaltvorfällen komplett aus der Öffentlichkeit zurückzog.
Die deutsche Hip-Hop-Szene hält seit über einem Jahr den Atem an, wenn es um den einst vielversprechenden Rapper Yakary geht. Nach der drastischen Trennung von PA Sports' Label Life is Pain hat seine Karriere einen beispiellosen Absturz erlebt. Nun meldet sich sein ehemaliger Kontrahent Kolja Goldstein mit einem ernüchternden Update zur aktuellen Lage von Yakary, das tief blicken lässt.
Vom Höhenflug zum freien Fall: Yakarys Post-LiP-Ära
Es ist kaum zu glauben, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Vor gut einem Jahr beendete PA Sports die Zusammenarbeit mit Yakary und verlängerte seinen Vertrag bei Life is Pain nicht. Eine Entscheidung, die für den 27-Jährigen gravierende Folgen haben sollte. Yakary war wie kaum ein anderer Künstler von seiner Labelstruktur abhängig. Nach dem Split mit LiP folgten nicht nur Funkstille, sondern auch ein massiver Einbruch seiner einst beachtlichen Zahlen.
Die monatlichen Hörerzahlen auf Streaming-Plattformen, einst bei über 2 Millionen, sind auf erschreckende 1 Million gesunken. Dass er überhaupt noch so viele Hörer verzeichnet, verdankt er hauptsächlich seinen früheren Hits wie „Sonnenbank.mp3" oder „Ketamin". Nach der Trennung veröffentlichte Singles konnten kaum noch Relevanz entfalten, und seit Januar 2023 ist es musikalisch komplett still um Yakary geworden. Ein schmerzhafter Karriereknick, der viele Fans ratlos zurücklässt.
Der Beef, der alles veränderte: Kolja Goldstein als Katalysator
Neben der Trennung von Life is Pain spielte eine weitere, dunkle Episode eine entscheidende Rolle in Yakarys Niedergang: der erbitterte Beef mit Kolja Goldstein. Es mag sein, dass Yakary aus Celle seine Karriere auch ohne diese Auseinandersetzung in Schieflage gebracht hätte, doch der nervenaufreibende Streit wirkte zweifellos wie ein Brandbeschleuniger. Die Eskalation dieses Konflikts war extrem persönlich und brutal.
Mehrfach wurde das Haus seiner Mutter Ziel von Beschuss, sein Auto ging in Flammen auf. Der Höhepunkt der Auseinandersetzung war ein Hinterhalt in Soltau, in den Yakary gelockt und dort von Kolja zur Rede gestellt wurde. Diese Ereignisse hinterließen tiefe Spuren. Berichten zufolge ließ sich Yakary nach diesem Vorfall in die Psychiatrie einweisen – ein drastischer Schritt, der das Ausmaß seiner psychischen Belastung offenbart.
Kolja Goldsteins erschütterndes Update: "Ihm geht's sehr, sehr schlecht"
Seitdem ist Yakary wie vom Erdboden verschluckt. Weder neue Musik noch Aktivitäten in den sozialen Medien zeugten von einem Lebenszeichen. Nun hat sich Kolja Goldstein in einem Statement zu Wort gemeldet, das wenig Hoffnung macht. Laut Kolja hat sich die Situation seines ehemaligen Erzfeindes nicht verbessert – im Gegenteil.
„Ich weiß nicht, was mit Yakary ist. Der hat im Februar die Notbremse gezogen und ist dann in die Psychiatrie gegangen. Und ich glaub, seitdem hab ich halt 1-2 Mal komische Situationen erlebt. Am Flughafen in Zürich wurde er von seinem Papa abgeholt und da ist er… ihm geht's sehr, sehr schlecht leider. Deswegen, ich glaube die Geschichte sie wirklich vorbei mit ihm. Er hat ja versucht. (…) Er ist vorbei, es gibt andere Leute." Mit diesen Worten, die auch auf TikTok durch einen Clip von @agaamuza.clipzzz verbreitet wurden, erklärt Kolja, dass er sich nicht mehr auf Yakary einschießen wird. Seiner Einschätzung nach sei das Kapitel Yakary nun endgültig abgeschlossen.
Die Szene blickt mit Sorge auf diese Entwicklung. BlackBeats.FM wünscht Yakary in dieser schwierigen Zeit viel Kraft und hofft auf eine baldige Genesung, abseits des Rampenlichts, das ihm so viel abverlangt hat. Es bleibt abzuwarten, ob und wann wir wieder von einem der einst vielversprechendsten Talente des Deutschrap hören werden.

