J. Cole lehnt "Bester Rapper"-Titel überraschend ab: Das ist der Grund!
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J. Cole lehnt "Bester Rapper"-Titel überraschend ab: Das ist der Grund!

Servus, BlackBeats.FM Family! Man kennt das ja: Im Hip-Hop-Game wird ständig mit dem Titel "Bester Rapper aller Zeiten" um sich geworfen. Künstler posen mit ihrem Skill, behaupten sich als Unschlagbar...

28. März 2026
3 Min. Lesezeit
Melissa Brandt
VonInterview-Redaktion
Auf einen Blick

J. Cole überrascht im Podcast-Interview mit dem Geständnis, dass sein Anspruch auf den Thron lediglich eine Rap-Persona sei. Trotz lyrischer Bestform sieht er sich selbst nicht als besten Rapper aller Zeiten und ordnet Kollegen wie Kendrick Lamar über sich ein.

Servus, BlackBeats.FM Family!

Man kennt das ja: Im Hip-Hop-Game wird ständig mit dem Titel "Bester Rapper aller Zeiten" um sich geworfen. Künstler posen mit ihrem Skill, behaupten sich als Unschlagbare und dominieren das Mic mit unbestreitbarer Attitüde. Auch unser Mann J. Cole, der für seine lyrische Brillanz und Storytelling-Skills bekannt ist, hat in der Vergangenheit in seinen Tracks immer wieder angedeutet, dass er ganz oben mitspielt. Doch jetzt sorgt er mit einem ehrlichen Statement für ordentlich Gesprächsstoff in der Szene.

In einem tiefgehenden Gespräch im "7PM in Brooklyn"-Podcast, der am Samstag, den 28. März 2026 ausgestrahlt wurde, packte der Dreamville-CEO aus. Er verriet, dass die "Bester Rapper"-Sprüche in seinen Songs oft nur ein "Kostüm" sind – eine Art theatralische Performance, die Teil seines kreativen Prozesses ist, aber nicht unbedingt seine tiefste Überzeugung widerspiegelt.

J. Cole: "Bin ich der Beste aller Zeiten? Nein." – Ein Blick hinter die Persona

J. Cole gesteht, dass das Selbstvertrauen, das er in seinen Tracks zur Schau stellt, eine bewusste "Rap-Persona" ist. Der heute 41-Jährige erklärte, dass er sich selbst weder aktuell noch historisch als den "besten Rapper" ansieht. Warum dann die selbstbewusste Zurschaustellung? "Ich mag es, so zu rappen," so der "Middle Child"-Künstler. Es ist ein Mindset, das ihn im Studio beflügelt und zu Höchstleistungen antreibt.

Er beschreibt es so: Wenn er das "Kostüm" des besten Rappers anzieht, dann taucht er voll und ganz in diese Rolle ein. Doch im privaten Gespräch, abseits der Bühne und des Mikros, würde er sich selbst niemals in die Liste der Top-Rapper aufnehmen. Trotzdem räumt er ein: Es gibt Momente, in denen er sich unbesiegbar fühlt. "Hat es Momente und Parts gegeben, in denen ich gedacht habe: 'Keiner f*ckt mit mir'? Na klar. Aber laufe ich im echten Leben rum und tue so, als gäbe es niemanden, der besser ist als ich?" – eine rhetorische Frage, die seine Demut untermauert.

Für Cole gibt es klare Ranglisten, und er nennt Namen wie Black Thought, Lupe Fiasco, aber auch seine Kollegen Drake und Kendrick Lamar, die er über sich selbst ansiedelt. Er betont zwar, dass er rap-technisch nicht weit entfernt sei und locker mit ihnen im Studio mithalten könne. Doch den Unterschied macht für ihn die Konstanz: Während die Genannten "jeden Tag" auf diesem Top-Niveau agieren können, gesteht Cole, dass auch er mal schwächere Tage hat.

Ein weiteres spannendes Detail, das im Interview angesprochen wurde, war J. Coles ausführliche Entschuldigung an Kendrick Lamar, zu der er bereits in einem früheren Gespräch Stellung bezogen hatte. Das zeigt einmal mehr Coles Integrität und seine Bereitschaft, auch schwierige Themen offen anzusprechen.

Checkt hier den kompletten Interview-Clip, um J. Coles ehrliche Worte selbst zu hören:

Was sagt ihr zu Coles unerwartetem Geständnis? Ist das Bescheidenheit oder pure Ehrlichkeit? Diskutiert mit uns auf BlackBeats.FM!

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