Job-Aus bei BoFrost – KsFreak enthüllt jetzt seinen Kontostand
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Job-Aus bei BoFrost – KsFreak enthüllt jetzt seinen Kontostand

Vom Millionär zur Privatinsolvenz: Der steinige Weg von KsFreak In der deutschen Webvideo- und Hype-Kultur gibt es kaum eine Biografie mit derart extremen Höhen und Tiefen wie die von KsFreak . Der 33...

2. November 2026
3 Min. Lesezeit
Sarah Kaya
VonMusikredakteurin
Auf einen Blick

Nach seiner Privatinsolvenz kündigt KsFreak seinen Job beim Tiefkühl-Lieferanten BoFrost, um ab Januar 2025 wieder voll als Content Creator durchzustarten. Ein finanzielles Polster von 15.000 Euro aus Gehältern und Werbedeals soll den Neustart auf Twitch und YouTube absichern.

Vom Millionär zur Privatinsolvenz: Der steinige Weg von KsFreak

In der deutschen Webvideo- und Hype-Kultur gibt es kaum eine Biografie mit derart extremen Höhen und Tiefen wie die von KsFreak. Der 33-Jährige gehörte einst zur absoluten Elite der Szene, generierte Klicks in Millionenhöhe und stieg finanziell zum Millionär auf. Doch der Fall folgte auf dem Fuße: Aufgrund enormer Nachforderungen des Finanzamts geriet der Content Creator in eine finanzielle Schieflage und musste schließlich die Privatinsolvenz antreten.

Um seiner familiären Verantwortung gerecht zu werden, zog KsFreak vor einiger Zeit die Reißleine. Statt sich auf unberechenbare Einnahmen aus Social Media zu verlassen, schlug er einen bodenständigen Weg ein: Er heuerte beim Tiefkühl-Lieferanten BoFrost an und ging einem regulären Vollzeitjob nach. Noch bei seinem Social-Media-Comeback vor wenigen Monaten betonte der Influencer ausdrücklich, weiterhin fest angestellt bleiben zu wollen. Ein sicheres Grundgehalt sollte seiner Familie Stabilität garantieren, während Plattformen wie YouTube, Twitch und TikTok lediglich als Zubrot dienen sollten.

Überraschende Kündigung: Schluss mit Nine-to-Five

Nur wenige Wochen nach diesem Bekenntnis zum geregelten Arbeitsalltag folgt nun jedoch die überraschende Kehrtwende. In einem aktuellen Video auf seinem YouTube-Kanal ließ KsFreak die Bombe platzen: Er hat seinen Job an den Nagel gehängt. Zum 1. Januar 2027 plant der Streamer, wieder zu 100 Prozent selbstständig zu sein und seinen Lebensunterhalt vollständig über seinen eigenen Content zu bestreiten.

Ein überstürzter Abschied von heute auf morgen ist der Ausstieg allerdings nicht. Wie KsFreak klarstellte, bleibt er seinem Arbeitgeber bis zum Jahreswechsel treu: „Ich habe gekündigt, aber es gibt ein großes ‚Aber‘. Und zwar werde ich die nächsten zwei Monate noch Vollzeit arbeiten. November, Dezember werde ich noch durcharbeiten. Und ab 1. Januar bin ich dann quasi freigestellt und wieder 100% selbstständig.“

15.000 Euro Polster: Der Masterplan für das Streaming-Comeback

Um seinen Kritikern direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen, legte der Content Creator seine finanzielle Kalkulation transparent offen. Der Entschluss, den Sicherheitsgurt abzulegen, basiert auf einem soliden finanziellen Fundament. Durch die kommenden zwei Arbeitsmonate inklusive Weihnachtsprovision erwarten ihn bis Januar insgesamt drei volle Gehälter. Hinzu kommen eine stattliche Rückzahlung des Finanzamts sowie lukrative Werbepartnerschaften – darunter ein großer Deal mit dem Gaming-Franchise Call of Duty und eine weitere anstehende Kooperation.

Unterm Strich verschafft ihm das ein finanzielles Polster von satten 15.000 Euro netto. Mit diesem Puffer möchte sich KsFreak drei bis vier Monate lang uneingeschränkt Zeit nehmen, um seinen Kanal neu zu befeuern, auf Twitch durchzustarten und die Community mit regelmäßigem Content zu versorgen. Sollte der Plan wider Erwarten scheitern, bleibt das Sicherheitsnetz intakt: Nach eigenen Angaben steht ihm die Tür offen, jederzeit wieder in seinen bisherigen Beruf zurückzukehren.

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