Juju offenbart – Laas schrieb Shirin Davids Texte mit! – Schock-Enthüllung
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Juju offenbart – Laas schrieb Shirin Davids Texte mit! – Schock-Enthüllung

Juju enthüllt im SSYNIC Podcast: Wer schreibt wirklich die Texte im Deutschrap? Die deutsche Hip-Hop-Szene brodelt – und das nicht erst seit gestern. Doch wenn eine Künstlerin wie Juju Klartext sprich...

11. Oktober 2026
4 Min. Lesezeit
Denis Okafor
VonReporter International
Auf einen Blick

Juju spricht im Podcast bei SSYNIC offen über Ghostwriting im Deutschrap und betont ihren Stolz auf eigene Texte. Dabei stellt sie klar, dass die Lyrics von Shirin David maßgeblich aus der Feder von Laas stammen und die Anerkennung daher dem eigentlichen Autor gebühre.

Juju enthüllt im SSYNIC Podcast: Wer schreibt wirklich die Texte im Deutschrap?

Die deutsche Hip-Hop-Szene brodelt – und das nicht erst seit gestern. Doch wenn eine Künstlerin wie Juju Klartext spricht, horchen die Fans auf. Die Berlinerin, bekannt für ihre unverblümte Art und textliche Präzision, war kürzlich Gast bei SSYNIC im Podcast „Gib ma Feuer". In einem tiefgehenden Gespräch beleuchtete sie die oft verpönte Thematik des Ghostwritings im Deutschrap, speziell im Kontext weiblicher Acts, und lieferte dabei eine brisante Enthüllung rund um die Texte von Shirin David.

Nach einem aufsehenerregenden Spiegel-Interview im Sommer, in dem Juju mutig über ihre ADHS- und Autismus-Diagnose sprach, zeigte sie sich nun erneut offen und authentisch. SSYNIC, der Juju im Gespräch als „beste Rapperin in Deutschland" feiert, bot ihr die perfekte Plattform, um sich zu verschiedensten Themen zu äußern – von ihrer Clubtour über ihr neues Album bis hin zu der ewigen Frage der Authentizität in der deutschen Rap-Landschaft.

Ghostwriting im Fokus: Juju über Shirin David und Laas

Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, welche Rapperinnen in Deutschland tatsächlich ihre eigenen Texte schreiben. Juju, die sich grundsätzlich respektvoll über ihre Kolleginnen äußert („Ich finde die meisten eigentlich cool"), zieht dennoch eine klare Grenze. Sie betont, dass man differenzieren müsse, da „es ja nicht so viele Rapperinnen gibt, die selber schreiben". Auch wenn sie Künstlerinnen wie Shirin David, Loredana und badmómzjay grundsätzlich „krass" findet, stellt sie klar: Die Anerkennung für die Texte müsse den tatsächlichen Autoren gelten.

Besonders deutlich wird Juju bei Shirin David. Obwohl sie Shirins Texte „mit am besten so von den Rapperinnen" findet, sei die Autorenschaft hier klar zuzuordnen: Sie stammen von Laas. Damit bestätigt Juju, was in der Szene schon länger vermutet wird und Laas selbst bereits öffentlich thematisierte – seine Rolle als Co-Writer und Songwriter für Shirin David. Die Debatte um Ghostwriting bei Shirin ist dabei nicht neu; bereits 2021 sorgte ein Diss gegen einen ehemaligen Ghostwriter für Schlagzeilen. Juju gibt mit ihrer Aussage nun die „Props" unmissverständlich an den wahren Schreiber.

Authentizität als Credo: Jujus Stolz auf eigene Texte

Für sich selbst zieht Juju eine kompromisslose Linie. Sie untermauert ihren Status als Texterin und MC mit einer unerschütterlichen Selbstsicherheit: „Ich weiß ja auch, dass ich jeden einzelnen Text selber geschrieben habe", und fügt stolz hinzu: „Keiner hat jemals meine Texte mitgeschrieben. Und darauf bin ich übertrieben stolz." Diese Haltung spiegelt sich auch in ihren musikalischen Vorbildern wider. Ikonen wie Nicki Minaj, die sie als die beste Rapperin aller Zeiten bezeichnet, überzeugen sie nicht nur durch Skill, sondern auch durch ihre Fähigkeit, das gesamte künstlerische Paket, inklusive der Lyrics, selbst zu kreieren. Auch Megan Thee Stallion und Doja Cat nennt Juju als Favoritinnen, was ihren Anspruch an authentisches Songwriting unterstreicht.

Künstlerische Freiheit und SXTN-Vergangenheit

Neben dem Thema Ghostwriting gab Juju weitere spannende Einblicke in ihre aktuelle musikalische Phase. Ihr neuestes Album, das sie komplett für sich selbst gemacht habe, entstand in enger Zusammenarbeit mit lediglich zwei Produzenten. Die Songs habe sie vorab niemandem gezeigt, nicht einmal ihren engsten Freunden – ein Zeichen von künstlerischer Integrität und dem Wunsch, ihre Vision ungestört zu verwirklichen. Ein englisches Album steht für die Künstlerin übrigens nicht zur Debatte; ihre Musik bleibt deutsch.

Auch die Trennung von SXTN wurde erneut thematisiert. Juju bekräftigt ihre bereits zuvor geäußerte Aussage, dass die Trennung von Nura ein Akt des Selbstschutzes gewesen sei und sie keine negativen Gefühle hege. Ein Gespräch, das einmal mehr zeigt, wie Juju als Künstlerin und Persönlichkeit wächst und sich immer wieder neu positioniert – immer mit der unbedingten Haltung, dass Authentizität im Rap an erster Stelle steht.

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