Kein Millionär mehr – Rapper t-low enthüllt heftige Steuernachzahlung
In den frühen 2020er-Jahren zählte t-low zu den prägenden Gesichtern der neuen Deutschrap-Welle. Megahits sorgten für Hunderte Millionen Klicks und prall gefüllte Bankkonten. Doch der krasse finanziel...

Der Trap-Star t-low offenbart in einem Livestream eine massive Steuernachzahlung in Höhe von drei Millionen Euro, die ihn seinen Status als Millionär gekostet hat. Der Rapper räumt Fehler im Umgang mit seinen Finanzen ein und nutzt den Rückschlag nun als Motivation für neue Musik.
In den frühen 2020er-Jahren zählte t-low zu den prägenden Gesichtern der neuen Deutschrap-Welle. Megahits sorgten für Hunderte Millionen Klicks und prall gefüllte Bankkonten. Doch der krasse finanzielle Höhenflug des Trap-Stars hat nun einen spürbaren Dämpfer erhalten: In einem überraschend offenen Livestream sprach der Rapper über seine finanzielle Lage und enthüllte eine gewaltige Steuernachzahlung, die sein Vermögen radikal schrumpfen ließ.
Drei Millionen Euro ans Finanzamt: t-low ist kein Millionär mehr
Auf seinem Twitch-Kanal zeigte sich t-low gewohnt ungefiltert gegenüber seiner Community. Dort berichtete der Künstler, dass er in den vergangenen anderthalb Jahren eine Steuernachforderung in schwindelerregender Höhe stemmen musste. Im Stream sprach er ganz direkt von einer „ganz chilligen drei Millionen Steuernachzahlung“, die an das Finanzamt überwiesen werden musste.
Die Konsequenz dieser massiven Belastung liegt auf der Hand: Der Status als Millionär gehört für den Musiker vorerst der Vergangenheit an. „I'm still good“, versicherte t-low seinen Fans im Chat, schob jedoch unverblümt hinterher: „Aber ich bin lange kein f*cking Millionär mehr.“
Selbstkritik und neuer Antrieb: „t-low hat wieder Hunger“
Wie es zu einer solchen Summe kommen konnte, führt der Rapper auf mangelnde Weitsicht im Umgang mit den Einnahmen seiner erfolgreichsten Ära zurück. Er räumte selbstkritisch ein, mit dem Geld nicht sonderlich klug gewirtschaftet zu haben. Gerade im steuerlichen Bereich habe er schlichtweg „Sche*ße gebaut“. Ob fehlende Rücklagen oder operative Versäumnisse die Hauptursache waren, ließ er dabei offen.
Trotz des finanziellen Einschnitts zieht t-low auch etwas Positives aus der Situation. Die Begleichung der Verbindlichkeiten betrachtet er als befreiende Chance für einen Neuanfang. Die wiedergewonnene Bodenhaftung dient ihm nun als Motivationsschub für neue Tracks: „t-low hat wieder Hunger. t-low muss wieder rappen“, kündigte er entschlossen an.
Achterbahnfahrt im Musikbusiness: Comeback nach Pausen
Dass der Fiskus überhaupt in dieser Dimension zuschlagen konnte, liegt an den monumentalen Erfolgen der Vergangenheit. Mit Releases wie „We Made It“, „Sehnsucht“ und „Crashen“ sowie Tracks wie „Ordentlich“ und „Geh allein“ sicherte sich t-low allein auf Spotify mehr als eine halbe Milliarde Streams. Zuletzt verlief seine Karriere jedoch deutlich unbeständiger.
Anfang 2025 verkündete t-low zunächst eine temporäre Auszeit aus der Musikszene. Zwar meldete er sich Ende 2025 mit dem Album „Real Music“ zurück, die Abrufzahlen bewegten sich jedoch im sechs- bis niedrigen siebenstelligen Bereich – solide Ergebnisse, aber kein Vergleich zu den einstigen Rekorden. Nach einem weiteren Rückzug im Frühjahr 2026 beendete er die Pause schließlich im September mit der Single „Kein Kind von Traurigkeit“.
Mit den finanziellen Turbulenzen steht t-low in der Szene keineswegs alleine da: Auch Rap-Kollege Samra blickte 2021 bereits auf Steuerschulden in Höhe von rund zwei Millionen Euro zurück. Für t-low soll der Neustart ohne Altlasten nun vor allem eines bedeuten: Vollgas zurück ins Studio.

