Kevin Gates – Über 1 Million Dollar für seine Ex jucken ihn nicht
Im US-Hip-Hop gehören turbulente Trennungen und kostspielige Scheidungsschlachten fast schon zum Alltag. Doch während so mancher Künstler bei millionenschweren Gerichtsurteilen die Fassung verliert, z...

Kevin Gates zeigt sich nach einem Gerichtsurteil unbeeindruckt von Zahlungen in Millionenhöhe an seine Ex-Frau Dreka. Trotz Abgaben aus Katalogverkäufen und hohen Unterhaltskosten betont der Rapper seinen inneren Frieden und sieht die finanzielle Einbuße als Teil seiner Bestimmung.
Im US-Hip-Hop gehören turbulente Trennungen und kostspielige Scheidungsschlachten fast schon zum Alltag. Doch während so mancher Künstler bei millionenschweren Gerichtsurteilen die Fassung verliert, zeigt sich Kevin Gates erstaunlich gelassen. Der Rapper aus Baton Rouge musste kürzlich tief in die Tasche greifen, um seine Noch-Ehefrau Dreka Gates auszuzahlen – und verliert dabei dennoch nicht seinen Seelenfrieden.
Siebenstellige Summe: Kevin Gates teilt Musikkatalog-Erlöse
Im Rahmen eines Auftritts im The TMZ Podcast sprach Moderatorin Towanda den Südstaaten-Rapper direkt auf den jüngsten richterlichen Beschluss an. Dieser verpflichtet Kevin Gates dazu, die Einnahmen aus dem Verkauf seines Musikkatalogs mit Dreka zu teilen. Dabei ging es um eine Summe, die deutlich die Marke von einer Million US-Dollar überschreitet.
Angesprochen darauf, ob ihn diese drastische finanzielle Einbuße nicht innerlich aufwühle, reagierte Gates überraschend tiefenentspannt. Für ihn sei dieser Anteil nichts Weltbewegendes. Er betonte, dass er es gewohnt sei, den Menschen, die er liebt, buchstäblich die ganze Welt zu schenken – und genau das habe er auch im Falle von Dreka getan. Kevin erklärte philosophisch, dass er auf niemanden wütend sei und an eine höhere, kosmische Bestimmung in Beziehungen glaube. Was bestimmt sei, passiere eben aus einem bestimmten Grund.
Die harten Fakten: Das Gerichtsurteil im Detail
Die richterliche Verfügung verlangt dem Rapper finanziell einiges ab. Wie offizielle Dokumente belegen, setzt sich die Zahlung an Dreka Gates aus mehreren substanziellen Beträgen zusammen:
Allein für Unterhaltszahlungen zugunsten der gemeinsamen Kinder sowie Ehegattenunterhalt muss Kevin Gates exakt 929.341,50 US-Dollar überweisen. Hinzu kommt eine direkte Zahlung in Höhe von 150.000 US-Dollar an seine Ex-Partnerin. Doch damit nicht genug: Auch die Nebenkosten des Scheidungsverfahrens schlagen massiv zu Buche. Gates wurde dazu verdonnert, 125.000 US-Dollar für Drekas Anwaltskosten, 100.000 US-Dollar für ihren Buchhalter sowie weitere 103.000 US-Dollar für einen externen Mediationsdienst zu übernehmen.
Zwischen Vorwürfen und kosmischem Frieden
Dass der Musiker heute derart friedvoll über das Beziehungsende spricht, war keineswegs absehbar. Hinter dem Paar liegt eine langwierige und teils erbitterte Trennungsphase. In der Vergangenheit hatte Kevin Gates seiner langjährigen Partnerin und Managerin öffentlich vorgeworfen, ihn während der Beziehung mehrfach bestohlen zu haben. Diese schwerwiegenden Anschuldigungen wurden von Drekas Anwaltsteam stets vehement bestritten.
Auf die anhaltenden Spekulationen rund um sein Liebesleben und den aktuellen Beziehungsstatus ging der Rapper im Podcast nur am Rande ein. Er stellte unmissverständlich klar, dass er sein Privatleben grundsätzlich nicht mehr in der Öffentlichkeit oder auf Social Media breittreten möchte. Am Ende zieht Kevin Gates einen Schlussstrich: Das Bankkonto mag nun zwar spürbar geschrumpft sein, verbittert blickt der Rapper jedoch nicht zurück.

