KitschKrieg & Skepta – Wie ihr krasser "Gut genug"-Remix entstand!
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KitschKrieg & Skepta – Wie ihr krasser "Gut genug"-Remix entstand!

Der Name KitschKrieg ist diesen Sommer in aller Munde – und das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Mit ihrem viralen Megahit "Gut genug" , eine Kollaboration mit Blumengarten und Shirin David ...

23. August 2026
5 Min. Lesezeit
Aylin Yildiz
VonKulturredakteurin
Auf einen Blick

Das Berliner Kollektiv KitschKrieg verrät Details zur Entstehung des "Gut genug"-Remixes mit der UK-Ikone Skepta. Die Initiative für die Zusammenarbeit ging überraschend vom Rapper selbst aus, woraufhin die Produzenten für die Aufnahmen sofort nach England reisten.

Der Name KitschKrieg ist diesen Sommer in aller Munde – und das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Mit ihrem viralen Megahit "Gut genug", eine Kollaboration mit Blumengarten und Shirin David, hat das Berliner Produzentenkollektiv nicht nur Charts gestürmt, sondern dem deutschen Hip-Hop eine nie dagewesene internationale Bühne bereitet. Dieser unerwartete Welterfolg ebnete den Weg für beeindruckende Remixes, darunter eine Sensation, die die Black Music Welt elektrisierte: eine Version mit niemand Geringerem als der UK-Rap-Ikone Skepta. Im Rahmen der "Hiphop.de Talks" haben KitschKrieg kürzlich tiefe Einblicke gegeben, wie dieser Traum-Remix überhaupt zustande kam. Und glaubt uns: die Story ist so krass, wie ihr denkt!

Skepta macht den ersten Move: Eine unerwartete Anfrage aus London

Was die Geschichte um den Skepta-Remix so besonders macht, ist nicht nur die pure Größe des Features. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie die Kollaboration zustande kam. Die Produzenten von KitschKrieg, bekannt für ihren unverwechselbaren Sound, enthüllten, dass nicht sie auf den "Greaze Mode"-Rapper zugingen, sondern Skepta selbst mit seinem Team die Initiative ergriff. Nach dem explosiven Erfolg von "Gut genug" wurde das UK-Rap-Schwergewicht auf den Track aufmerksam und fragte persönlich bei KitschKrieg wegen eines Remixes an.

Ein Moment, der alles veränderte! KitschKrieg befanden sich zu diesem Zeitpunkt eigentlich in Los Angeles, mitten im Videodreh für eine Jamaika-Version ihres Hits. Doch die Nachricht aus Skeptas Camp war so gewichtig, dass sie ohne zu zögern "alles stehen und liegen ließen", um umgehend nach England zu jetten und diese historische Zusammenarbeit unter Dach und Fach zu bringen. Für das Kollektiv war dies weit mehr als nur ein Feature – es war die Erfüllung eines lang gehegten Traums.

"Skepta ist unser All-Time-GOAT-Number-One-MC. Der hat uns so viel gegeben über unsere Karriere. Einfach nur ihm zuzuhören, ihm zuzugucken, wie die mit dem Business umgehen [...] Und als er dann Interesse hatte, das zu machen – die Idee kam aus seinem Camp. Das ist ein jahrelanger riesiger Traum für uns, mit ihm zu connecten [...] Ein sehr, sehr präsenter Künstler mit einer krass riesigen Aura und kein Bullshit."

Die Magie von Skepta: Präzision statt Pomp

Fiji Kris von KitschKrieg beleuchtete im Interview, was Skepta für sie zu einem Top-MC macht: seine unerschütterliche Fokussierung auf die eigenen Skills und die Präzision seiner Lines. Big Smoke glänze nicht durch "beeindruckenden Wortsport" im herkömmlichen Sinne, sondern jedes einzelne gerappte Wort sitze und sei prägnant. Eine Herangehensweise, die Respekt einflößt und den Kern authentischer Rap-Kunst trifft.

Auch Skepta selbst zeigte sich begeistert von der Kollaboration. Bei der Ankündigung des Remixes lobte er KitschKrieg und Blumengarten in den höchsten Tönen und meinte, sie seien mit "Gut genug" und seiner einprägsamen Melodie nicht nur auf Gold, sondern "auf irgendeinen verrückten Kristall" gestoßen. Ein Ritterschlag von einem der einflussreichsten Köpfe des globalen Hip-Hop.

"Gut genug" als Türöffner: Von Deutschland in die Welt

Der internationale Höhenflug von KitschKrieg ist längst nicht vorbei. Neben dem Skepta-Remix haben sie kürzlich auch eine mitreißende Afrobeats-Version des Tracks mit dem nigerianischen Superstar Omah Lay und 255 veröffentlicht. Die Fähigkeit, solche globalen Superstars für Kollaborationen zu gewinnen, verdanken sie maßgeblich dem durchschlagenden Erfolg von "Gut genug".

Das Producerkollektiv, das vor einigen Jahren den mutigen Schritt von Deutschland in die USA wagte, hat sich zwar in Übersee bereits ein solides Netzwerk aufgebaut. Doch für die Zusammenarbeit mit größeren Künstlern sei es unerlässlich, handfeste Erfolge vorweisen zu können. "Jetzt haben natürlich die Leute viel mehr Bock, mit uns zu arbeiten," so Fizzle im Gespräch mit JP und Selo. Während die beiden Produzenten den Erfolg von "Gut genug" in Deutschland durchaus erahnten, übertraf der internationale Siegeszug des Tracks selbst ihre kühnsten Erwartungen. Ein Beweis dafür, dass gute Musik keine Grenzen kennt und der Sound von KitschKrieg reif ist für die Weltbühne.

Das komplette Interview mit KitschKrieg bietet noch tiefere Einblicke und ist heute um 18 Uhr auf dem Hiphop.de YouTube-Kanal zu sehen. Ein Muss für jeden Fan von Black Music und internationalem Hip-Hop!

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