Kitty Kat enthüllt Schock-Details – Ihr knallhartes Urteil zum Beef mit Schwesta Ewa
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Kitty Kat enthüllt Schock-Details – Ihr knallhartes Urteil zum Beef mit Schwesta Ewa

Der Deutschrap-Kosmos ist bekannt für seine Dynamik, seine harten Lines und die gelegentlichen Kollisionen zwischen Rap-Schwergewichten. Eine dieser Auseinandersetzungen, die über Jahre hinweg für Ges...

18. September 2026
5 Min. Lesezeit
Sarah Kaya
VonMusikredakteurin
Auf einen Blick

Kitty Kat bricht ihr Schweigen und liefert im Interview eine neue Version des jahrelangen Beefs mit Schwesta Ewa. Laut der Berlinerin war das erste Treffen von Respekt geprägt, bevor eine unbeantwortete Nachricht und eine darauffolgende Provokation die Eskalation auslösten.

Der Deutschrap-Kosmos ist bekannt für seine Dynamik, seine harten Lines und die gelegentlichen Kollisionen zwischen Rap-Schwergewichten. Eine dieser Auseinandersetzungen, die über Jahre hinweg für Gesprächsstoff sorgte, ist der Beef zwischen zwei starken Frauen im Game: Kitty Kat und Schwesta Ewa. Nach langem Schweigen hat Kitty Kat nun in einem aufschlussreichen Interview mit den Kollegen von Deutschrap plus endlich ihre Perspektive auf die berüchtigte Fehde dargelegt und Licht ins Dunkel gebracht. BlackBeats.FM rollt für euch die Geschichte noch einmal auf.

Alles begann im Jahr 2018, als Schwesta Ewa auf ihrem Track „Schubse den Bullen“ mit der provokanten Zeile „Von der Hure zum Rapstar, mein Weg war nicht unbeschwert / Die gleiche Karriere wie bei Kitty Kat, nur umgekehrt“ aufhorchen ließ. Kurz darauf schilderte Ewa in einem Interview mit Noisey eine vermeintliche Begegnung, bei der sie Kitty Kat angeblich Geld für ein Busticket gegeben habe, obwohl es zuvor schon Sticheleien von der Berlinerin gegeben hätte. Nun, mehr als acht Jahre später, hören wir die andere Seite der Medaille.

Die Nacht, die alles veränderte: Kitty Kats Version

In dem aktuellen Interview bestätigt Kitty Kat, dass es tatsächlich ein Treffen gab – doch die Details weichen massiv von Ewas Erzählung ab. Laut Kitty Kat sei die erste Interaktion von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen. Sie beschreibt die Szene sogar so, dass Ewa buchstäblich „auf die Knie“ vor ihr gegangen sei, um ihre Wertschätzung auszudrücken. Diese unerwartet positive Chemie führte dazu, dass sich die beiden Rapperinnen über Facebook vernetzten und sogar über ein gemeinsames Feature sprachen.

Der Abend nahm jedoch eine unvorhergesehene Wendung. Kitty Kat berichtet, einen Joint geraucht zu haben, der ihr nicht gut bekommen sei. Daraufhin wollte sie nach Hause, und Ewa bot ihr an, sie zu fahren – ein Angebot, das Kitty Kat dankend annahm. Auf der Fahrt musste sich Kitty Kat übergeben, betont aber, dass sie Ewa früh genug Bescheid gegeben habe, um draußen Erleichterung zu finden. Auch die von Ewa erwähnten 20 Euro für ein Busticket bestätigt Kitty Kat. Allerdings sei die Geste von Ewas Seite aus „kümmernd“ und freundlich gewesen, weit entfernt von einer herablassenden Handlung.

Warum die gute Chemie in einen Beef mündete

Trotz dieser zunächst harmonischen Begegnung und der gemeinsamen Feature-Idee verlief die Kommunikation danach im Sande. „Sie hat mir einfach irgendwann nicht mehr geantwortet. Und das hat mich so wütend gemacht, dass ich eine Zeile gegen sie zuerst gemacht habe,“ erklärt Kitty Kat. Ihre Reaktion war die Line „Kitty Kat forever / Ich fress' Schwesta Ewa“, die sie inzwischen wieder aus dem Netz genommen hat. Doch das Echo auf diese Zeile war massiv und überraschte selbst die Urheberin:

„Wie gnadenlos ich es auch fand. Einfach nur: ‚Ich fress Schwesta Ewa‘. Ich hab nicht ihre Mutter beleidigt. Ich hab gar nichts in diese Richtung gemacht. Und sie hat so scharf gegen mich geschossen, in Interviews gegen mich geschossen.“

Diese Worte zeigen, wie tief die damalige Auseinandersetzung ging und wie sie von Kitty Kat wahrgenommen wurde. Die Diskrepanz zwischen ihrer relativ harmlosen Attacke und der heftigen Gegenreaktion war offensichtlich ein Punkt, der sie lange beschäftigte.

Kein Groll mehr: Versöhnliche Töne und ein Dankeschön

Interessanterweise schließt Kitty Kat ihr Statement mit versöhnlichen Tönen ab. Sie hegt heute keinen Groll mehr gegen Schwesta Ewa und folgt ihr weiterhin in den sozialen Medien. Der Grund dafür ist die Erinnerung an jenen Abend und Ewas fürsorgliches Verhalten. „Wer weiß, was passiert wäre, wenn sie mich nicht nach Hause gefahren hätte. Also, Dankeschön,“ resümiert Kitty Kat. Eine bemerkenswerte Geste, die zeigt, dass auch im hartgesottenen Deutschrap-Business menschliche Momente nicht vergessen werden.

Um die ganze Story zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück auf Ewas damalige Darstellung. Sie hatte die Geschehnisse anders in Erinnerung: Nicht nur seien die Spitzen von Kitty Kat schon vor dem Treffen gekommen, auch habe sie ihre Nachrichten nicht einfach ignoriert. Und der berüchtigte Vorfall mit dem Erbrechen? Laut Ewa sei es ins und nicht neben das Auto passiert. „Wir haben uns kennengelernt und sie hatte keinen Cent in der Tasche. Ich habe ihr den ganzen Abend Suff bezahlt und am Ende hat sie drei Mal in mein Auto gekotzt. [...] Sie hatte mich an diesem Abend nach einem Feature gefragt. Ich sagte ihr damals, dass sie warten soll, bis mein Album kommt. Das dauerte ihr anscheinend zu lange und sie begann erneut, mich ständig zu beleidigen, ging 100 Mal am Tag live. Deswegen bin ich dann jetzt zum ersten Mal darauf eingegangen.“

Zwei Seiten einer Geschichte, die den Deutschrap-Beef-Olymp definitiv bereichert hat. Es bleibt abzuwarten, ob Schwesta Ewa auf Kitty Kats neue Enthüllungen reagieren wird. BlackBeats.FM bleibt dran und hält euch auf dem Laufenden!

Verfasst von der BlackBeats.FM Redaktion am Fr., 18.09.2026 - 13:25 Uhr.

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