Macklemores Eklat – Alle Voracts & Band verlassen Ed Sheerans Tour!
Veröffentlicht am Mi., 16.09.2026 - 09:58 von Till Hesterbrink Schockwelle auf Ed Sheerans "Loop"-Tour: Macklemore-Eklat führt zu Massen-Exodus der Voracts! Die Musikwelt blickt fassungslos auf Ed She...

Nach dem Ausschluss von Macklemore aufgrund politischer Pro-Palästina-Statements verlassen nun sämtliche Voracts und die Band geschlossen Ed Sheerans Loop-Tour. Künstler wie Finneas und Lukas Graham zeigen sich solidarisch und stürzen die Konzertreihe damit in ein Chaos.
Veröffentlicht am Mi., 16.09.2026 - 09:58 von Till Hesterbrink
Schockwelle auf Ed Sheerans "Loop"-Tour: Macklemore-Eklat führt zu Massen-Exodus der Voracts!
Die Musikwelt blickt fassungslos auf Ed Sheerans laufende "Loop"-Tour, die sich binnen weniger Stunden in ein handfestes Debakel verwandelt hat. Was als vielversprechende Konzertreihe begann, steht nun vor einem Scherbenhaufen, nachdem Macklemores politisches Statement für Palästina eine Lawine der Solidarität ausgelöst hat. Im Minutentakt trudelten gestern Absagen ein: Sämtliche Voracts und die begleitende Band haben die Tour verlassen. Der Grund? Ihre Unterstützung für Macklemore, der zuvor wegen seiner "Free Palestine"-Äußerungen von der Tour ausgeschlossen wurde. Ed Sheeran selbst schiebt die Verantwortung von sich und deutet auf die Promoter.
Künstlerische Solidarität: Eine Tour im freien Fall
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Die Liste der Künstler, die sich geschlossen von Ed Sheerans Tour zurückzogen, ist lang und prominent besetzt. Finneas, der hochgelobte Bruder von Pop-Ikone Billie Eilish, sollte Ed Sheeran eigentlich auf dem Südamerika-Teil seiner Reise begleiten. Doch gestern meldete er sich auf Instagram zu Wort und erklärte seinen Ausstieg mit klaren Worten: „Künstler dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden, wenn sie sich für die Unterdrückten einsetzen.“ Ein starkes Statement, das den Ton für die folgenden Reaktionen angab.
Auch Lukas Graham und Aaron Rowe, die als Ersatz für Macklemore bei den restlichen Nordamerika-Stopps vorgesehen waren, erklärten umgehend ihren Rücktritt. Selbst die irische Folk-Band Boega, die Ed Sheeran bereits über längere Zeit begleitet hatte, zog die Reißleine. Alle nannten explizit ihre Solidarität mit Palästina und mit Macklemore als ausschlaggebenden Grund.
Historische Verbundenheit und unklare Zukunft
Besonders eindringlich war das Statement von Aaron Rowe und Boega, die auf die Geschichte ihres Heimatlandes verwiesen: „Wir sind Iren, die den Kolonialismus verstehen. Als Gründungsmitglieder der Bewegung 'Irish Artists for Palestine' setzen wir uns engagiert für Gerechtigkeit ein und werden dies auch weiterhin tun“, so die Band Boega. Diese tief verwurzelte Empathie für unterdrückte Völker verleiht ihrem Ausstieg eine zusätzliche, gewichtige Dimension. Es ist ein klares Zeichen, dass Künstler immer häufiger bereit sind, ihre Plattform für politische und humanitäre Anliegen zu nutzen – selbst wenn dies weitreichende Konsequenzen für ihre Karrieren hat.
Wie es nun mit der "Loop"-Tour weitergeht, ist völlig offen. Auf Ed Sheerans offizieller Website werden Finneas und Co. noch immer als Support Acts gelistet, doch die Realität sieht anders aus. Fans und die gesamte Branche fragen sich, ob und wie diese Tour überhaupt fortgesetzt werden kann.
Ed Sheerans Distanzierung: Promoter unter Beschuss
Die Vorfälle ereigneten sich nicht ohne eine erste Reaktion von Ed Sheeran selbst. Kurz bevor der Exodus seiner Support-Acts öffentlich wurde, meldete sich der Superstar via Instagram zu Wort. In einem ausführlichen, sechsseitigen Post betonte er, dass die Entscheidung, Macklemore von der Tour auszuschließen, nicht von ihm persönlich, sondern von den Tour-Promotern getroffen worden sei. Er selbst sei nicht in der Position gewesen, diese Entscheidung zu beeinflussen, da Macklemore einen direkten Vertrag mit den Promotern und nicht mit ihm hatte.
Sheeran enthüllte zudem pikante Details: Nach Macklemores leidenschaftlichen Forderungen nach Freiheit für Palästina bei Shows in New Jersey hätten die Betreiber der Arenen Druck gemacht. Sie drohten mit der Absage der Konzerte, sollte Macklemore weiterhin auftreten. Als treibende Kraft hinter dieser Bewegung wurde unter anderem Robert Kraft, der Eigentümer des Gillette Stadiums, genannt.
Bezüglich des Nahost-Konflikts erklärte Ed Sheeran, er habe zwar „eine eigene Sicht auf diesen verheerenden Konflikt“, wolle diese aber nicht öffentlich äußern. Er sei entschieden dagegen, seine Shows zu einem politischen Forum werden zu lassen. Ein Ansatz, der ihm nun zum Verhängnis wird, da viele Künstler genau diese Plattform nutzen wollen.
Die Kommentare unter seinem Instagram-Post wurden deaktiviert – ein weiteres Indiz für die Brisanz der Situation und den Wunsch, eine weitere Eskalation der Diskussion auf seiner eigenen Seite zu vermeiden. Der Vorfall unterstreicht einmal mehr die zunehmende Politisierung der Musikszene und die Notwendigkeit, als Künstler klare Haltung zu zeigen – oder die Konsequenzen zu tragen.

