Manuellsen rechnet vor – Klicks kaufen? Die schockierende Wahrheit!
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Manuellsen rechnet vor – Klicks kaufen? Die schockierende Wahrheit!

Exklusiv auf BlackBeats.FM: Manuellsen packt aus – Das schmutzige Geschäft mit den Klicks! Die deutsche Hip-Hop-Szene brodelt. Schon lange halten sich Gerüchte über manipulierte Stream-Zahlen hartnäck...

7. September 2026
3 Min. Lesezeit
Erik Lang
VonMusikjournalist
Auf einen Blick

Manuellsen enthüllt im Interview bei Tommy Unlocks die Mechanismen hinter gekauften Klicks im Deutschrap. Laut dem Ruhrpott-Urgestein lassen sich durch gezielte Investitionen von Schwarzgeld in Millionen Streams illegale Einnahmen in legales Einkommen umwandeln.

Exklusiv auf BlackBeats.FM: Manuellsen packt aus – Das schmutzige Geschäft mit den Klicks!

Die deutsche Hip-Hop-Szene brodelt. Schon lange halten sich Gerüchte über manipulierte Stream-Zahlen hartnäckig, doch konkrete Beweise und detaillierte Einblicke blieben bislang Mangelware. Jetzt bringt ein Schwergewicht des Ruhrpotts Licht ins Dunkel: Manuellsen hat in einem aufsehenerregenden Interview auf dem YouTube-Kanal Tommy Unlocks schonungslos offengelegt, wie das System der gekauften Klicks wirklich funktioniert und welche verheerenden Auswirkungen es auf die Musikindustrie hat. BlackBeats.FM hat die brisanten Details für euch zusammengefasst.

Manuellsen vs. das System: Wer steckt hinter den Fake-Zahlen?

Es ist kein Geheimnis, dass Manuellsen kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um die Integrität der Szene geht. Schon Anfang August hatte der M.O.R.-Chef Mero Korruption bei Spotify und gekaufte Klicks vorgeworfen, allerdings ohne handfeste Zahlen zu präsentieren. Der aktuelle Aufhänger für seine Abrechnung ist erneut ein deutschsprachiger Song, der es angeblich sensationell auf Platz sieben der weltweiten Charts geschafft haben soll. Manuellsen zieht einen knallharten Vergleich: Er listet internationale Superstars auf, mit denen sich ein Rapper aus Rüsselsheim bei einem solchen Chart-Erfolg plötzlich messen müsste. Für ihn ist das schlichtweg absurd und unmöglich.

Dabei nimmt der Ruhrpott-Veteran den Künstler selbst explizit in Schutz. Manuellsen ist überzeugt, dass der betreffende Rapper damals selbst keine Ahnung hatte, was hinter den Kulissen ablief. Seine Wut richtet sich vielmehr an die unsichtbaren Drahtzieher und Strippenzieher, die diese "Maschine" steuern und manipulieren. "Was habt ihr gemacht?", fragt er rhetorisch, voller Empörung. Gleichzeitig betont er, dass es ihm nicht ums "Haten" geht oder darum, vertrauliche Informationen preiszugeben. "Deswegen ich habe jetzt hier nichts aus dem Nähkästchen geplaudert", stellt er klar. Was folgt, ist jedoch brisanter, als es diese Aussage vermuten lässt.

"Das ist Algebra, Bruder": Der finanzielle Wahnsinn hinter den Klicks

Der Moment der Wahrheit kommt, als der Interviewer von Tommy Unlocks nachhakt, welcher finanzielle Aufwand überhaupt hinter einem solchen "Push" steckt. Manuellsen liefert eine schockierende Faustformel, die er im Laufe des Gesprächs mehrfach mit Zahlen untermauert: "Das ist Algebra, Bruder."

Seinen Berechnungen zufolge kosten eine Million gekaufte Klicks rund 2.000 Euro. Doch der eigentliche Clou kommt erst jetzt: Laut Manuellsen wird diese Investition besonders attraktiv, wenn man unversteuertes Geld einsetzt. Er beschreibt ein Szenario, in dem jemand "einen Stapel von Schwarzgeld" zu Hause hortet und davon beispielsweise 6.000 Euro in Streams investiert. Das Ergebnis: rund drei Millionen Streams. Die darauf folgende Ausschüttung von den Streaming-Plattformen beliefe sich dann auf etwa 11.000 Euro – und das völlig legal, versteuerbar und auf einem offiziellen Konto. Ein perfider Kreislauf, der nicht nur die Charts verzerrt, sondern auch eine Form der Geldwäsche ermöglicht.

Die bittere Realität: Ungleiche Chancen und zerstörte Karrieren

Der Moderator zieht selbst den Schluss, dass sich auf diese Weise im großen Stil Geld waschen ließe, und Manuellsen stimmt ihm vehement zu. Doch für den Rapper ist der reine Geldgewinn dabei fast zweitrangig. Viel entscheidender sei das "Standing", das man durch solche künstlich aufgeblähten Zahlen bei einem Major-Label erlange. Ein Künstler, der mit Millionen von Streams glänzt, könne Vorschüsse in ganz anderen Dimensionen verhandeln. Diese Fake-Erfolge schaffen eine unfaire Wettbewerbslage, die ehrliche Künstler mit organischen Hörerzahlen ins Hintertreffen geraten lässt.

Manuellsen resümiert mit besorgniserregender Klarheit: Gegen dieses manipulierte System seien Künstler, die auf echte Reichweite und authentische Fankultur setzen, längst nicht mehr wettbewerbsfähig. Eine ernüchternde Erkenntnis, die einmal mehr die dunkle Seite der digitalen Musikwelt beleuchtet und die Glaubwürdigkeit von Chartplatzierungen und Stream-Zahlen massiv infrage stellt. Manuellsen hat den Finger in die Wunde gelegt – und die Szene muss sich nun die Frage stellen: Wie gehen wir damit um?

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