Manuellsen schlägt zurück – Harsche Antwort an AfD-Hetzer Menga
Die deutsche Hip-Hop-Szene ist bekannt für ihre direkten Worte und unverblümten Ansagen. Aktuell sorgt ein lang schwelender Konflikt zwischen Rapper Manuellsen und dem AfD-Aktivisten Serge Menga wiede...

Manuellsen reagiert auf Provokationen des AfD-Aktivisten Serge Menga, der ein vereinbartes Stillschweigen in einem Podcast brach. Der Rapper wirft Menga Wortbruch sowie ein fragwürdiges Mindset vor und stellt klar, dass er die Sticheleien trotz des Agreements nicht ruhen lässt.
Die deutsche Hip-Hop-Szene ist bekannt für ihre direkten Worte und unverblümten Ansagen. Aktuell sorgt ein lang schwelender Konflikt zwischen Rapper Manuellsen und dem AfD-Aktivisten Serge Menga wieder für hitzige Diskussionen. Nachdem Menga jüngst in einem Podcast das vermeintlich vereinbarte Stillschweigen brach, meldet sich Manuellsen nun mit einer deutlichen Replik zu Wort und stellt klar, wer hier sein Wort hält – und wer nicht.
Das gebrochene Versprechen: Mengas Sticheleien im Podcast
Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Vor geraumer Zeit gerieten Manuellsen und Serge Menga aneinander. Um die Wogen zu glätten, soll es eine beidseitige Vereinbarung gegeben haben, den Disput nicht weiter öffentlich auszutragen – ein sogenanntes „Gentleman's Agreement“. Doch wie so oft, halten sich nicht alle daran. Menga, der 49-jährige Politiker und AfD-Aktivist, nutzte einen Auftritt im „Rebell Comedy“-Podcast, um genau dieses Stillschweigen zu brechen und gegen Manuellsen zu sticheln.
Der gebürtige Kongolese, der in der Vergangenheit durch seine Präsenz auf AfD-Veranstaltungen als "Mann schwarzer Hautfarbe" für Aufsehen sorgte, ließ es sich nicht nehmen, Manuellsen öffentlich zu diskreditieren. Er bezeichnete ihn als jemanden, „der auch bekannt ist für seine Boxkämpfe, die er meistens verliert.“ Eine Anspielung, die Manuellsen nicht unwidersprochen lassen wollte. Menga brüstete sich zudem damit, dass ein Dritter für ihn bei Manuellsen interveniert habe, um seine Probleme zu lösen – eine Darstellung, die der Rapper aus Mülheim an der Ruhr nun korrigiert.
Manuellsen antwortet: „Ich bin kein Dulli!“
Die Antwort von Manuellsen ließ nicht lange auf sich warten und ist gewohnt prägnant. Auf seinen Social-Media-Kanälen reagierte er auf die Äußerungen Mengas. Er bestätigte die Existenz des „Gentleman's Agreement“ und betonte, dass er gewillt sei, sich auch weiterhin daran zu halten und seinem eigenen Wort treu zu bleiben. Allerdings sieht er sich durch Mengas Provokationen gezwungen, die Dinge aus seiner Sicht klarzustellen.
„Im Gegensatz zu ihm schein ich ein Mann zu sein, mit dem man ein Gentleman's Agreement eingehen kann. Aber ich bin auch kein Dulli“, so Manuellsen. Er erläuterte, dass er sich vor Monaten zu Mengas „äußerst fragwürdigem Mindset“ geäußert habe und damit lediglich das wiedergegeben habe, „was so ziemlich jeder über ihn denkt.“ Die Darstellung des Telefonats durch Menga, als sei ihm der Mund verboten worden, wies Manuellsen vehement zurück. Er stellte klar, dass der Anruf eines gemeinsamen Freundes lediglich dazu geführt habe, dass er aus Respekt vor diesem Freund beschloss, das Thema ruhen zu lassen. Ein Stillschweigen, das Menga nun selbst gebrochen hat.
Klare Kante: „Ich bin nicht wie du!“
Manuellsen nutzte die Gelegenheit, um erneut seine Haltung zu Mengas umstrittenen Ansichten zu bekräftigen. Er kritisierte dessen „extrem fragwürdiges Mindset“ scharf und unterstrich, dass er zwar einen Boxkampf verloren haben mag, ihm in einer Sache jedoch niemand etwas vormachen kann: „Ich bin nicht wie du.“ Diese vier Worte fassen die Essenz seiner Botschaft zusammen und ziehen eine klare Trennlinie zwischen sich und dem AfD-Aktivisten.
„Er kann gerne weiter rumspinnen und sich über Boxkämpfe lustig machen“, erklärte Manuellsen ironisch. „Yani, ich hab 100 Kämpfe verloren. Ich habe jeden Kampf, den ich gekämpft habe und jemals kämpfen werde, verlieren. Weil ich bin der schwächste Mensch, den es gibt. Aber eine Sache bin ich nicht: Ich bin nicht wie du.“ Ein starkes Statement, das im digitalen Raum bereits große Wellen schlägt und bei vielen Fans des Rappers auf Zuspruch stößt.
Dieser Schlagabtausch zeigt einmal mehr, dass im Hip-Hop-Kosmos Ehrlichkeit und das Einstehen für die eigenen Prinzipien hochgehalten werden. Manuellsen hat bewiesen, dass er sein Wort hält, aber auch, dass er sich nicht den Mund verbieten lässt, wenn es um das Verurteilen von Haltungen geht, die er für inakzeptabel hält. Wir bei BlackBeats.FM bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden.
Quelle: Raptastisch, @manuellsendasoriginal, @serge_menga_offiziell

