Massiv im Skandal – Emmo Tzubasa – „Einnahmen nie bezahlt!
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Massiv im Skandal – Emmo Tzubasa – „Einnahmen nie bezahlt!

Die erste Staffel von „Prototyp Rapstar“ sorgte für Furore: Mit den Rap-Ikonen Pa Sports, Sido und Massiv im Rücken versprach das Format den Gewinnern nicht nur ein Preisgeld, sondern auch einen lukra...

19. August 2026
4 Min. Lesezeit
Erik Lang
VonMusikjournalist
Auf einen Blick

Der ehemalige Prototyp-Rapstar-Favorit Emmo Tzubasa erhebt schwere Vorwürfe gegen Massiv und die Show-Produktion. Trotz Millionen von Streams habe der Rapper bisher keinen Cent seiner Einnahmen erhalten. Zudem berichtet er von psychischer Belastung durch Knebelverträge.

Die erste Staffel von „Prototyp Rapstar“ sorgte für Furore: Mit den Rap-Ikonen Pa Sports, Sido und Massiv im Rücken versprach das Format den Gewinnern nicht nur ein Preisgeld, sondern auch einen lukrativen Plattenvertrag. Während Sieger Gibba bereits erfolgreich neben Massiv auf einer Albumsingle glänzte, werfen Schatten über die vermeintlich rosige Welt der Nachwuchs-Rapper. Im Zentrum der Kontroverse: Emmo Tzubasa, der einst als vielversprechendster Kandidat galt und nun schwere Vorwürfe erhebt.

Vom Publikumsliebling zum Problemkandidaten: Emmos Aufstieg und Fall

Emmo Tzubasa war zweifellos die schillerndste Figur der letzten „Prototyp Rapstar“-Staffel. Mit seiner exzentrischen Art – man denke an das spontane Ausziehen seines T-Shirts bei den Castings – und unbestreitbarem Talent, zog er das Publikum sofort in seinen Bann. Seine Performance mit Mosenu in der Top 50-Show, die als einer der besten Songs der gesamten Staffel gefeiert wurde, zementierte seinen Favoritenstatus. Doch trotz des anfänglichen Hypes war Emmos Reise abrupt zu Ende. Schon während seiner Teilnahme brodelte es hinter den Kulissen; Probleme mit der Produktion häuften sich. Nun, lange nach dem Finale, packt Emmo Tzubasa aus und beleuchtet die dunkle Seite des Reality-Formats – allen voran die finanziellen Missstände.

„Nicht 1 Cent gesehen“: Der Vorwurf der fehlenden Einnahmen

In einem ausführlichen Statement legt Emmo Tzubasa die Details offen. Er berichtet, wie ihn der Manager von Massiv zur Teilnahme an der Show überredete. Die 80 Euro Teilnahmegebühr seien ihm erlassen worden, mit der Zusage, diese später von seinen Einnahmen abzurechnen. Emmo, der nach eigenen Angaben keine Ahnung von Verträgen und der Musikbranche hatte, vertraute auf die professionelle Beratung. Doch diese Erwartung wurde offenbar bitter enttäuscht. Emmo Tzubasa behauptet, trotz 2,1 Millionen Streams seiner Songs – was schätzungsweise 6.000 Euro generiert haben müsste – bis heute keinen einzigen Cent gesehen zu haben. Die genaue vertragliche Aufteilung der Einnahmen zwischen den Teilnehmern und der Produktion bleibt zwar unklar, aber Branchenstandards legen nahe, dass eine 50/50-Teilung üblich ist. Wenn diese Zahlen stimmen, stünde Emmo eine beträchtliche Summe zu.

Psychische Belastung und undurchsichtige Praktiken

Doch die finanziellen Probleme waren nicht die einzige Belastung für den jungen Rapper. Emmo schildert, wie die Produktion ihn oft erst am Vortag über anstehende Drehtage informierte. Dies zwang ihn zu spontanen, oft finanziell kaum tragbaren Reisen nach Berlin. Diese Umstände, so Emmo, hätten seine Psyche stark belastet und dazu geführt, dass er von der Jury zunehmend als Problemkandidat wahrgenommen wurde. Es ist ein beunruhigendes Bild, das Emmo Tzubasa hier zeichnet, und es wirft ernste Fragen über den Umgang mit den Nachwuchstalenten in der Musikindustrie auf.

Emmo Tzubasa fasst seine Situation schonungslos zusammen: Als ich zu Prototyp Rapstar gegangen bin, war ich ein mieser Junkie und obdachlos. (…) Ich hab keine Ahnung von Verträgen, ich hab keine Ahnung von Musik. Er hat mir gesagt: du bist krass, bewirb dich. Ich hatte kein Geld dafür, dort hinzugehen. Das wurde dann übernommen und von meinen „Einnahmen“ abgerechnet. Von den Einnahmen, die ich bis heute nicht gesehen habe. Also habe ich 2,1 Millionen Streams auf Spotify gemacht, wovon ich nicht 1 Cent gesehen habe. Das Statement, das er dazu in den sozialen Medien veröffentlichte (@emmo.tzubasa), hat bereits hohe Wellen geschlagen und die Community alarmiert.

BlackBeats.FM bleibt dran an diesem brisanten Fall und wird die weiteren Entwicklungen genau verfolgen. Es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen von „Prototyp Rapstar“ und die involvierten Manager auf diese schwerwiegenden Anschuldigungen reagieren werden. Ein transparenter Umgang mit jungen Talenten und deren Einnahmen ist das A und O in einer fairen Musikindustrie – hier scheint noch großer Klärungsbedarf zu bestehen.

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