Mega-Hit "Rubberz" – KI-Wahrheit enthüllt? Treblo-CEO packt aus!
Veröffentlicht am: Mi., 05.08.2026 - 13:57 Uhr Die Black Music Szene brodelt! Der 80er-Jahre-Throwback-Track "Rubberz" von Shoreline Mafia-Mitglied Fenix Flexin hat in diesem Jahr die Charts gestürmt ...

Der Mega-Hit "Rubberz" von Fenix Flexin steht unter massivem KI-Verdacht, nachdem Treblo-CEO Ryan Tremblay die Nutzung seiner Software als "sehr wahrscheinlich" bestätigt hat. Ein verräterischer Dateiname und Analysen des Produzenten Medasin erhärten die Vorwürfe gegen den Rapper.
Veröffentlicht am: Mi., 05.08.2026 - 13:57 Uhr
Die Black Music Szene brodelt! Der 80er-Jahre-Throwback-Track "Rubberz" von Shoreline Mafia-Mitglied Fenix Flexin hat in diesem Jahr die Charts gestürmt und sich zum globalen Phänomen entwickelt. Doch seit seiner Veröffentlichung halten sich hartnäckige Gerüchte: Ist dieser bahnbrechende Sound etwa das Produkt Künstlicher Intelligenz?
Bisher wiesen Fenix Flexin und sein Producer Purps On The Beat jegliche KI-Vorwürfe vehement zurück. Doch nun sorgt ein Statement des Treblo-CEOs Ryan Tremblay für Furore und scheint Licht ins Dunkel zu bringen. BlackBeats.FM taucht ein in die Kontroverse um den potenziellen KI-Hit.
Die Spur der Indizien: Medasin legt Beweise vor
Der renommierte Producer Medasin heizte die Gerüchteküche erst kürzlich auf Instagram mächtig an. In einem viral gegangenen Video präsentierte er überzeugende Hinweise darauf, dass "Rubberz" mithilfe des KI-Tools Treblo (ehemals Sonauto) entstanden sein könnte. Seine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen:
- In einer von Fenix Flexin selbst geposteten Story endete der Name einer Aufnahmedatei mit "Sonauto.mp3". Ein verräterisches Detail, bedenkt man den früheren Namen von Treblo.
- Medasin demonstrierte eindrucksvoll, wie sich mit Treblo (bzw. Sonauto) Songs generieren lassen, die verblüffende Ähnlichkeiten mit "Rubberz" aufweisen – bis hin zu fast identischen Reimschemata.
Diese Funde haben die Hip-Hop-Community in Aufruhr versetzt und die Frage nach der Authentizität des Hits neu entfacht.
Treblo-CEO packt aus: "Sehr wahrscheinlich" KI-generiert!
In einem Exklusiv-Interview mit dem Magazin Wired hat sich Ryan Tremblay, der CEO von Treblo, nun selbst zu Wort gemeldet. Und seine Aussage ist eindeutig:
"Jemand scheint unser Modell genutzt zu haben, um einen Sound zu finden, der bei Millionen von Menschen Anklang gefunden hat – und das ist aufregend."
Tremblay geht sogar noch weiter. Treblo bietet auf seiner Website unter dem Titel "Was this made with Treblo?" ein Erkennungstool an. Lädt man "Rubberz" dort hoch, lautet das Ergebnis: "Sehr wahrscheinlich."
Es ist nicht zu leugnen, dass Tremblay ein kommerzielles Interesse daran hat, sein Produkt mit einem solchen Mega-Hit in Verbindung zu bringen. Doch die Technologie spricht für sich: Treblo gibt an, dass die Fehlerquote ihrer Erkennungssoftware bei unter eins zu zehntausend liegt. Der Quellcode ist zudem unter Open Source Lizenz einsehbar (GitHub).
Weitreichende Folgen für die Black Music Industrie?
Der Fall "Rubberz" ist kein Einzelfall. Auch Tygas jüngster 80er-Jahre-Ausflug unter dem Pseudonym $tarface steht im Verdacht, KI-generiert zu sein. Die Treblo-Erkennungssoftware liefert hier ein "Wahrscheinlich" als Ergebnis. Dies wirft eine entscheidende Frage auf: Wie wird Künstliche Intelligenz die Zukunft der Black Music Produktion und der gesamten Branche verändern?
Während Fenix Flexin und Purps On The Beat weiterhin schweigen, rücken die Vorwürfe immer stärker in den Fokus. Die Debatte um KI in der Musikproduktion ist längst entfacht und "Rubberz" könnte sich als Wendepunkt erweisen. BlackBeats.FM bleibt dran und hält euch auf dem Laufenden!
Was Fenix Flexin zu der angeblichen Entstehungsgeschichte des Songs sagt, erfahrt ihr in unserem vorherigen Artikel:
"Rubberz" von Fenix Flexin: Ist der aktuell viralste US-Rap-Song KI-generiert?

