Menga vs. Manuellsen – „Verlierer!" – Harte Attacke schockt Szene
Exklusiv für BlackBeats.FM: Kontroverse Eskaliert: Serge Menga vs. Manuellsen – "Verlierer!"-Attacke schockt die Szene Die deutsche Hip-Hop-Landschaft ist selten um hitzige Debatten verlegen, doch der...

Der Polit-Aktivist Serge Menga attackiert Manuellsen im Rebell Comedy Podcast scharf und bezeichnet den Rapper als „Verlierer“. Hintergrund des eskalierenden Beefs ist Mengas umstrittene Nähe zur AfD, die Manuellsen zuvor öffentlich als Vaterlandsverrat kritisiert hatte.
Exklusiv für BlackBeats.FM:
Kontroverse Eskaliert: Serge Menga vs. Manuellsen – "Verlierer!"-Attacke schockt die Szene
Die deutsche Hip-Hop-Landschaft ist selten um hitzige Debatten verlegen, doch der jüngste Schlagabtausch zwischen dem Politiker und Aktivisten Serge Menga und Rapper-Ikone Manuellsen hat die Gemüter besonders erhitzt. Was im Rebell Comedy Podcast seinen Anfang nahm, entwickelt sich zu einem handfesten verbalen Beef, der die Grenzen zwischen Politik und Rap-Kultur verwischt. BlackBeats.FM wirft einen genauen Blick auf die brisanten Aussagen, Mengas umstrittene Positionierung und die Reaktionen, die diese Konfrontation auslösen dürfte.
Der Polit-Aktivist und die AfD: Eine umstrittene Allianz
Serge Menga, der 49-jährige gebürtige Kongolese, ist kein Unbekannter, wenn es um provokante Auftritte und polarisierende Meinungen geht. Seine öffentliche Persona ist untrennbar mit seiner Nähe zur AfD verbunden. Bereits ab 2017 trat Menga, zunächst als Einzelkandidat bei den Landtagswahlen in NRW, zunehmend auf Veranstaltungen der rechtspopulistischen Partei auf.
Was viele besonders irritiert: Menga bezeichnete sich selbst als „verdammt rechts*xtrem“ und stellte die Einstufung von AfD-Politiker Björn Höcke als rechts*xtrem in Frage – obwohl Gerichte dessen Einstufung als "Faschist" in Teilen als zulässig erachteten. Seine afrikanische Abstammung in Kombination mit seiner Pro-AfD-Haltung macht ihn zu einem medialen Phänomen, das die Partei geschickt nutzt, um den Vorwurf des Rassismus zu entkräften. Für Menga selbst scheint diese Rolle eine Karriereplattform zu sein, die ihm Aufmerksamkeit als Politiker und Aktivist sichert. Eine Konstellation, die in der Black Music Community verständlicherweise für Stirnrunzeln sorgt.
Menga holt aus: Manuellsen als "Verlierer!" abgestempelt
Im besagten Rebell Comedy Podcast nahm Serge Menga nun kein Blatt vor den Mund, als es um seine Fehde mit Manuellsen ging. Obwohl er zunächst versuchte, keine Namen zu nennen, entlockten ihm die cleveren Hosts den Namen des Mülheimer Rappers. Mengas abfällige Beschreibung ließ jedoch keinen Zweifel daran, wer gemeint war:
„Es gibt da einen Schwarzafrikaner aus Ghana, der auch bekannt ist für seine Boxkämpfe, die er meistens verliert. Er hat auch mal gerappt in Deutschland. Der meinte mal in einem Video, er müsste mich als Vaterlandsverräter benennen, wegen meiner Nähe zur AfD."
Die Spitze, Manuellsen als jemanden zu bezeichnen, der seine Boxkämpfe „meistens verliert“, ist eine direkte Provokation und zielt darauf ab, den Rapper öffentlich zu diskreditieren. Mengas Schilderung des Auslösers – Manus Vorwurf des „Vaterlandsverrats“ aufgrund der AfD-Nähe – verdeutlicht die politische Dimension dieser Auseinandersetzung, die tief in Fragen der Identität und Loyalität verwurzelt ist.
Doppelmoral und ein "mächtiger Mann": Die Skandal-Enthüllung
Besonders pikant wird die Angelegenheit durch eine weitere Enthüllung Mengas im Podcast, die seine eigene Doppelmoral schonungslos offenbart. Während er selbst öffentlich gegen Manuellsen austeilt, scheint er bei Kritik an seiner Person sehr empfindlich zu sein. Menga erzählte, dass ein „sehr mächtiger Mann“ in Deutschland bei Manuellsen angerufen habe, um den Streit zu schlichten und die Attacken zu beenden. Wörtlich zitiert Menga den Anrufer:
„Hör mal zu, der Junge da, der gehört zu mir. Nicht machen.' Ab dann war zu. So kann man natürlich auch Probleme klären, ich hab mich sehr darüber gefreut."
Diese Aussage wirft ein Schlaglicht auf Mengas Verständnis von Konfliktlösung: Während er selbst verbal austeilt, scheint er keinerlei Skrupel zu haben, Einfluss Dritter geltend zu machen, um Kritik an seiner Person mundtot zu machen. Ein klares Zeichen, dass die Bühne der Öffentlichkeit für ihn ein Mittel zum Zweck ist – und persönliche Angriffe nur von seiner Seite aus erlaubt sind. Die Black Music Community wird gespannt beobachten, wie Manuellsen auf diese erneuten Provokationen reagieren wird. Dieser Beef ist noch lange nicht ausgestanden.
Bleibt dran für weitere Updates auf BlackBeats.FM!

