Mert packt aus – Ekel-Egos im Rap – Darum ist er wirklich raus!
EXKLUSIV BEI BLACKBEATS.FM: Mert packt aus – Die wahren Gründe für den Ausstieg aus dem Rapgame Seit geraumer Zeit schweigt er nicht mehr still: Mert , einst ein aufstrebender Name im Deutschrap, hat ...

Mert rechnet mit der Deutschrap-Szene ab und nennt „ekelhafte Egoprobleme“ sowie mangelnde Anerkennung als Gründe für sein Karriereende. Trotz eines noch offenen Plattenvertrags hat der 29-Jährige mit der Musik abgeschlossen und fokussiert sich nun voll auf seine Twitch-Karriere.
EXKLUSIV BEI BLACKBEATS.FM: Mert packt aus – Die wahren Gründe für den Ausstieg aus dem Rapgame
Seit geraumer Zeit schweigt er nicht mehr still: Mert, einst ein aufstrebender Name im Deutschrap, hat sich radikal von der Musikszene abgewandt. Fans, die auf neue Tracks warteten, wurden längst mit der Realität konfrontiert: Der 29-Jährige hat das Mic an den Nagel gehängt und sich stattdessen eine beeindruckende Karriere als Twitch-Streamer aufgebaut. Doch die Frage, die viele umtreibt, war bisher nur oberflächlich beantwortet: Warum dieser definitive Bruch? Jetzt legt Mert schonungslos offen, was ihn wirklich zum Ausstieg bewegt hat – und seine Abrechnung mit der Branche könnte kaum härter sein.
Der unerfüllte Plattenvertrag: Ein Schatten der Vergangenheit
Es ist ein Dilemma, das viele Künstler kennen: Die Last eines ausstehenden Plattenvertrags. Im Falle von Mert mit Warner Music ist die Situation besonders pikant. Obwohl er seit Jahren keine neue Musik mehr veröffentlicht hat und seine Leidenschaft unmissverständlich beim Livestreaming, Gaming und Community-Content liegt, steht die Verpflichtung zu einem weiteren Album nach wie vor im Raum. Mert selbst macht keinen Hehl daraus, dass er dafür keinerlei Motivation verspürt. Seine unmissverständliche Ansage: „Niemand soll dieses Album hören.“
Diese Aussage unterstreicht nicht nur seine komplette Entfremdung von der Musikproduktion, sondern auch die Frustration, die sich über Jahre hinweg aufgebaut hat. Während er auf Twitch konstant hohe Zuschauerzahlen erreicht und sich dort eine stabile neue Existenz aufgebaut hat, scheint die Musikindustrie für ihn nur noch eine lästige Fußnote zu sein. Der Interessenkonflikt zwischen vertraglicher Bindung und seiner persönlichen Haltung zieht sich wie ein roter Faden durch seine jüngsten Statements. Doch die Gründe für seinen Abschied gehen weit über bloße Motivationslosigkeit hinaus.
"Ekelhafte Egoprobleme": Die Schattenseiten der Deutschrap-Szene
Was Mert jetzt ans Licht bringt, sind tiefgreifende Einblicke in die unschönen Mechanismen der Deutschrap-Szene. Er spricht offen von „ekelhaften Egoproblemen“ und der mangelnden Anerkennung durch Kollegen. Insbesondere stieß ihm die Geringschätzung seiner Vergangenheit als erfolgreicher YouTube-Creator auf. In einer Branche, die oft auf Image, Status und "Straßen-Credibility" pocht, wurde seine Herkunft als Online-Content-Creator offenbar als Makel angesehen.
Mert formuliert es drastisch: „Ja, aber ich hatte irgendwann kein Bock mehr. In der Musikindustrie sind nur Penner. Ekelhafte Egoprobleme. Die haben zu viel Stolz, um sich anzuerkennen." Diese Worte sind keine leichte Anschuldigung, sondern spiegeln eine tiefe Enttäuschung wider. Er beschreibt ein Klima, in dem Respekt und Fairness hinter einer Fassade aus Arroganz und Statusgehabe verschwinden. Diese fehlende Akzeptanz, so Mert, war ein entscheidender Faktor für seine Entscheidung.
Ufo361 und die Ignoranz: Ein persönlicher Schlag
Ein prominentes Beispiel, das Mert anführt, ist die Auseinandersetzung mit Ufo361. Mert berichtet, dass Ufo361 in frühen Phasen seiner Karriere von Merts Reichweite als YouTube-Creator profitierte, später jedoch dessen Musik kritisierte. Für Mert ein Schlag ins Gesicht und ein Indikator für die Heuchelei, die er in der Szene wahrgenommen hat. Es war die konstante Missachtung seiner vorherigen Erfolge und seiner Person, die ihn zutiefst frustrierte.
„Ich hab in der Rapszene so gelitten von Ignoranz, weil ich ignoriert worden bin. Warum? Ein Grund? Weil ich vorher Youtube-Videos gemacht habe und die gedacht haben: Diesem Youtuber geben wir keine Anerkennung, weil er ist kein wahrer Rapper," so Mert. Diese Haltung, dass ein Künstler nur "wahr" ist, wenn er einem bestimmten Klischee entspricht, hat Mert endgültig dazu bewogen, einen Schlussstrich zu ziehen. Seine Offenbarung, die unter anderem in einem Ausschnitt von @omid_mouazzen auf Social Media geteilt wurde, ist eine klare Abkehr von einer Welt, die ihn nicht akzeptieren wollte.
Merts Geschichte ist eine Mahnung an die Szene: Talent und Erfolg lassen sich nicht immer in vorgegebene Schubladen pressen. Sein Wechsel vom Rap-Game zum Twitch-Star ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Statement. Er hat seine Prioritäten neu gesetzt und zeigt transparent, warum er den Weg gegangen ist – fernab von Egos und ungeschriebenen Regeln.

