Monte: „Deutschland hält mich als Sklave!" – Geht er nie?
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Monte: „Deutschland hält mich als Sklave!" – Geht er nie?

Montanablack unpackt: "Deutschland macht mich zum Zahlsklaven" – Deshalb bleibt der Streamer hier! Montanablack unpackt: "Deutschland macht mich zum Zahlsklaven" – Deshalb bleibt der Streamer hier! Yo...

10. Juli 2026
3 Min. Lesezeit
Melissa Brandt
VonInterview-Redaktion
Auf einen Blick

Twitch-Star Montanablack rechnet in einem emotionalen Statement mit dem deutschen Steuersystem ab. Trotz Auswanderungsplänen bleibt der Streamer aufgrund der hohen Wegzugsteuer in Deutschland, da er den fiktiven Unternehmenswert seiner Marken nicht vorab versteuern kann.

Montanablack unpackt: "Deutschland macht mich zum Zahlsklaven" – Deshalb bleibt der Streamer hier!

Montanablack unpackt: "Deutschland macht mich zum Zahlsklaven" – Deshalb bleibt der Streamer hier!

Yo, BlackBeats.FM Family! Wir haben brandheiße Insights aus der Welt der deutschen Influencer – und die haben mehr mit unserer geliebten Black Music Kultur zu tun, als man auf den ersten Blick denkt: Es geht um Freiheit, Eigenständigkeit und die harten Realitäten des Business. Und genau deshalb beschäftigt uns heute eine Story, die gerade die Runde macht: Twitch-Überflieger Montanablack und sein Dilemma ums Auswandern.

Der Name Montanablack ist längst nicht nur Zockern ein Begriff. Als Unternehmer hat er mit Marken wie Gönrgy ein Imperium aufgebaut, das ihn global agieren lässt. Seit Jahren liebäugelt Monte öffentlich mit dem Gedanken, Deutschland den Rücken zu kehren. Zweitwohnsitz in Amsterdam, Immobilien-Sightseeing in Südeuropa – zuletzt war Mallorca im Gespräch als potenzielles neues Zuhause. Viele seiner Branchen-Kollegen haben diesen Schritt längst gewagt und managen ihre Businesses easy aus der Ferne.

Der Knackpunkt: Die fette Rechnung bei der Ausreise

Doch trotz all der Überlegungen bleibt der 38-Jährige in Deutschland. Der Grund? Ein finanzielles Monster, das auf den Namen "Wegzugsteuer" hört. Monte macht eine knallharte Rechnung auf: Wäre sein Unternehmen Gönrgy beispielsweise 50 Millionen Euro wert, müsste er im Falle einer Auswanderung bis zu 27% dieses Unternehmenswerts als Steuer zahlen. Das Fatale daran: Diese Steuer fällt an, selbst wenn man sein Unternehmen gar nicht wirklich verkauft. Es wird ein fiktiver Verkauf zugrunde gelegt. Für Montanablack, der nach eigenen Angaben selten viel Cash auf der Hand hat, wäre eine solche Summe kaum zu stemmen, ohne sein Lebenswerk tatsächlich zu veräußern.

Wenn alles so scheiße ist in Deutschland, warum lebst du dann noch hier? Naja, unter anderem, weil der Vaterstaat mich als Sklave hält. Ich hab ja hier Unternehmen in Deutschland gegründet. Und falls du das nicht wusstest: Es gibt eine Wegzugsteuer. Wenn ich jetzt wegziehen wollen würde (…) dann sagt Deutschland: Du denkst, du bist frei? Du bist selbstständig und hast alles was du machen willst, selbst in der Hand? Nein, du bist unser kleiner Sklave digga. Du bist unser kleiner Zahlsklave. Und wenn du auswandern möchtest – dein Unternehmen ist, sagen wir jetzt mal als Beispiel, 50 Millionen wert – deine Firmenanteile und alles. Zahl uns jetzt mal direkt 10 Millionen Wegzugsteuer. Dann darfst du gehen. Beantwortet dir das die Frage?“, so Montanablack in einem emotionalen Statement, das auf dem Account @avis_161 geteilt wurde.

Eine Ansage, die sitzt und viele zum Nachdenken bringt. Zwischen dem Wunsch nach Freiheit und den bürokratischen Hürden des Staates bewegt sich Montanablack in einem Dilemma, das auch viele in unserem Hood kennen könnten. Am Ende des Tages geht es um die Autonomie über das eigene Leben und Business – ein Thema, das in HipHop-Kreisen immer wieder relevant ist, wenn es um Selfmade-Karrieren und das Überwinden von Systemgrenzen geht. Bleibt am Ball, wenn es weitere Updates dazu gibt!

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