Nach Rap-Exit – Jigzaw (33) strebt Pilotenkarriere an – mit Flugzeug und Zukunft
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Nach Rap-Exit – Jigzaw (33) strebt Pilotenkarriere an – mit Flugzeug und Zukunft

Jigzaw (33) – der Name ist heute nicht mehr nur für den Rap- und Extremsport-Trend bekannt, sondern für eine bemerkenswerte Lebenswende. Vor rund zehn Jahren wurde er als „Asyltrickser“ in den Medien ...

7. November 2026
2 Min. Lesezeit
Sarah Kaya
VonMusikredakteurin
Auf einen Blick

Jigzaw (33) verließ nach einer Verurteilung 2014 die Türkei und lebte seitdem in Indonesien, wo er als Travel-Vlogger und Extremsportler bekannt wurde. Er absolviert seit 2024 Flugstunden in Kleinflugzeugen und strebt eine Pilotenausbildung an, mit dem Ziel, später als Instruktor tätig zu werden.

Jigzaw (33) – der Name ist heute nicht mehr nur für den Rap- und Extremsport-Trend bekannt, sondern für eine bemerkenswerte Lebenswende. Vor rund zehn Jahren wurde er als „Asyltrickser“ in den Medien aufgegriffen, nachdem er eine Person mit einer Machete verletzt hatte. Die Folgen: Monatelange Flucht, Medienwirksamkeit und eine dramatische Wende – nicht in Richtung Gefängnis, sondern in Richtung Musik.

Der frühe Aufbruch: Von den Straßen zu den Raps

Während seiner Flucht veröffentlichte Jigzaw erste Rapsongs – DIY-Produktionen, die schnell aufmerksam machten. Der Boss-Rapper Kollegah entdeckte ihn und nahm ihn bei seiner Plattenfirma auf. Er zahlte die Kaution – nicht nur, um Jigzaw aus dem Knast zu holen, sondern um ihn als Künstler in der deutschen Rap-Szene zu etablieren. Für viele Fans war es ein Moment der Begeisterung: Der frühe Aufbruch eines Künstlers, der aus dem Schatten der Strafverfahre hervorblitzte.

Die Flucht und der neue Weg: Aus der Türkei nach Indonesien

Die Vergangenheit nahm Jigzaw jedoch schnell wieder. Nach einer Verurteilung wurde er in die Türkei ausgewiesen und erhielt eine Einreisesperre. Seit über neun Jahren kann er nicht mehr nach Deutschland zurück. Doch statt dem Leben zu verlieren, hat er es gewandelt. In der Türkei und später in Indonesien entdeckte er eine neue Perspektive: Er begann, über Reisen, Abenteuer und Freiheit zu berichten – vor allem auf TikTok.

Jetzt: Von Fallschirmspringen zu Piloten

Heute ist Jigzaw vor allem als Travel-Vlogger und Extremsportler bekannt. Seine Leidenschaft für das Fallschirmspringen hat sich verfestigt – er erhielt eine internationale Lizenz als Fallschirmspringer bei den indonesischen Spezialkräften. Jetzt geht er einen weiteren Schritt: Seit einigen Tagen befindet sich Jigzaw in Südafrika, wo er Flugstunden in Kleinflugzeugen nimmt. Seine langfristige Vision: Eine Ausbildung als Pilot – und möglicherweise sogar als Instruktor.

Im Video-Beitrag gibt er seine Botschaft preis: „Darf ich vorstellen. Nuhsan Coskun. Der Sohn meines Vaters, angehender Pilot, angehender Instruktor, ein Mensch mit Fehlern, der Frieden beim freien Fall sucht, aber nur bei Allah findet. Verzeiht mir, dass ich kurz weg war und die Verantwortung vergessen habe… Ich bin zurück. Keine Stopps, nächste Haltestelle, Flugschule.“

Die Geschichte von Jigzaw ist nicht nur eine überzeugende Reise aus dem Gefängnis – sie ist ein Beweis dafür, dass Wandel möglich ist. Von den Straßen von Hamburg bis zu den Himmelsschichten in Südafrika: Jigzaw hat gezeigt, dass eine neue Zukunft nicht nur im Rap, sondern auch im Flugzeug beginnen kann.

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