Nicki Minaj – Ex-Assistent fordert private Chats nach Gewalt-Eklat
Hinter den Kulissen von Rap-Superstar Nicki Minaj braut sich neuer juristischer Ärger zusammen. Der Rechtsstreit mit ihrem ehemaligen persönlichen Assistenten Brandon Garrett spitzt sich aktuell drama...

Im Rechtsstreit um mutmaßliche Körperverletzung fordert ein Ex-Assistent von Nicki Minaj die Herausgabe privater Chatverläufe. Die Rapperin weist die Vorwürfe eines Backstage-Eklats in Detroit als haltlos zurück und wehrt sich gerichtlich gegen die Offenlegung ihrer Nachrichten.
Hinter den Kulissen von Rap-Superstar Nicki Minaj braut sich neuer juristischer Ärger zusammen. Der Rechtsstreit mit ihrem ehemaligen persönlichen Assistenten Brandon Garrett spitzt sich aktuell dramatisch zu. Garrett fordert vor Gericht nun Einsicht in die privaten SMS- und Chat-Nachrichten der Musikerin, um seine Vorwürfe wegen mutmaßlicher Körperverletzung zu untermauern. Doch die „Pink Friday“-Ikone denkt gar nicht daran, klein beizugeben, und wehrt sich vor Gericht vehement gegen die Offenlegung ihrer privaten Kommunikation.
Brisante Chat-Verläufe: Was Nickis Ex-Assistent wirklich fordert
Aus aktuellen Gerichtsakten geht hervor, dass Brandon Garrett tief in den digitalen Daten der Rapperin graben möchte. Konkret verlangt er die vollständige Herausgabe aller Textnachrichten, die Nicki Minaj zwischen Januar 2024 und April 2024 mit Dritten über ihn und sein damaliges Anstellungsverhältnis ausgetauscht hat. Zudem fordert Garrett Einsicht in sämtliche Mitteilungen, die im Zusammenhang mit einem angeblichen tätlichen Übergriff stehen sollen, der sich im April backstage bei einem ihrer Konzerte ereignet haben soll.
Nicki Minaj und ihr juristisches Team halten jedoch entschlossen dagegen. Die Rapperin gab zu Protokoll, dass sie über keinerlei Nachrichten verfüge, die den behaupteten Vorfall betreffen. Zudem argumentiert die Künstlerin, dass die weitreichenden Forderungen ihres Ex-Mitarbeiters völlig überzogen seien und weit über den zulässigen Rahmen der Beweisaufnahme hinausschießen. Eine Übergabe der geforderten Chat-Protokolle lehnte sie deshalb strikt ab.
Schwere Vorwürfe: Der angebliche Backstage-Eklat in Detroit
Der rechtliche Konflikt hat eine explosive Vorgeschichte: Garrett reichte im Jahr 2025 Klage gegen Nicki Minaj wegen mutmaßlicher Körperverletzung ein. Er arbeitete im Jahr 2024 für die Musikerin, doch das Arbeitsverhältnis endete im Chaos. Laut Garretts Schilderung eskalierte die Situation im April 2024 Backstage während einer Tour-Show in Detroit.
Garrett behauptet, er sei damals in Minajs Umkleidekabine zitiert worden, wo ihn eine extrem aufgebrachte Künstlerin erwartet habe. Der Grund für ihren Ausraster soll die Abholung von verschreibungspflichtigen Medikamenten gewesen sein. Laut der Klageschrift soll Nicki Minaj ihn verbal massiv attackiert haben: „Bist du verdammt noch mal verrückt, ihn mein Rezept abholen zu lassen? Du hast deinen Verstand verloren, und wenn mein Mann hier wäre, würde er dir die Zähne ausschlagen.“
Damit nicht genug: Garrett behauptet weiter, sie habe ihm gedroht, er sei ein „Dead Man Walking“ und sie werde dafür sorgen, dass er in der Musikindustrie nie wieder Fuß fasse. Anschließend soll die Rapperin handgreiflich geworden sein und ihm ins Gesicht geschlagen haben. Der Ex-Assistent macht geltend, dadurch körperliche Verletzungen sowie erhebliche seelische Qualen erlitten zu haben.
Verhärtete Fronten: Klage als „haltlos“ zurückgewiesen
Nicki Minajs Seite weist die schweren Anschuldigungen entschieden von sich. Ein früherer Anwalt der Hip-Hop-Künstlerin bezeichnete die Klage bereits zuvor als „falsch und frivol“ und betonte, dass die Anschuldigungen völlig aus der Luft gegriffen seien. Während sich der Schlagabtausch vor Gericht zuspitzt, sorgt Nicki Minaj auch abseits der Justiz für Schlagzeilen – zuletzt unter anderem durch aufsehenerregende öffentliche Auftritte im Umfeld von Donald Trump.
Ob Brandon Garrett vor Gericht die Herausgabe der Nachrichten erzwingen kann oder Nicki Minaj den juristischen Vorstoß ihres Ex-Angestellten stoppt, bleibt abzuwarten. Wir von BlackBeats.FM halten euch über alle weiteren Entwicklungen im Rechtsstreit auf dem Laufenden.

