Nicki Minaj will mich zerstören – Ex-Freundin Rah Ali packt aus
Im Camp von Nicki Minaj fliegen wieder einmal die Fetzen – doch dieses Mal richtet sich das Drama nicht gegen eine musikalische Konkurrentin, sondern gegen eine ihrer ehemals engsten Vertrauten. Rah A...

Die langjährige Freundschaft zwischen Nicki Minaj und Rah Ali ist endgültig zerbrochen. In einer Videobotschaft wirft der Reality-Star der Rapperin vor, sie systematisch zerstören zu wollen, nachdem Minaj zuvor Vorwürfe über Kreditkartenmissbrauch in ihrem Umfeld erhoben hatte.
Im Camp von Nicki Minaj fliegen wieder einmal die Fetzen – doch dieses Mal richtet sich das Drama nicht gegen eine musikalische Konkurrentin, sondern gegen eine ihrer ehemals engsten Vertrauten. Rah Ali, bekannt aus dem Reality-TV-Format "Love & Hip Hop: New York", hat ihr langes Schweigen über das Zerwürfnis mit der Rap-Ikone gebrochen. In einem emotionalen und zugleich kompromisslosen Instagram-Video rechnet die Medienpersönlichkeit mit der Chartstürmerin ab und erhebt schwere Vorwürfe: Nicki Minaj wolle sie gezielt und rücksichtslos zerstören.
Jahrelange Loyalität endet im bitteren Streit
Die Freundschaft zwischen den beiden Frauen galt jahrelang als unerschütterlich. Laut Rah Ali reicht ihre gemeinsame Geschichte weit über ein Jahrzehnt zurück, nachdem sie sich um das Jahr 2016 kennengelernt hatten. In ihrer Videobotschaft betonte der Reality-Star, wie sehr sie sich stets für die Rapperin aufgeopfert habe. "In dieser gesamten Zeitspanne war ich loyal, ich war ehrlich, ich war vertrauenswürdig. Ich habe ihr absolut gar nichts getan", stellte Rah unmissverständlich klar.
Doch die Geduld der New Yorkerin sei nun endgültig erschöpft. Es gebe einen Punkt im Leben, an dem man einen klaren Schlussstrich ziehen müsse, und genau an diesem Punkt befinde sie sich heute. "Ich werde mich nicht länger zurücklehnen und tatenlos zusehen, wie jemand absichtlich versucht, mich zu vernichten – nur weil ich mich weigere, mich wie eine Marionette von ihr lenken zu lassen", wetterte Rah Ali in Richtung ihrer Ex-Freundin und zeichnete damit das Bild einer toxischen Kontrollsucht.
Der Kreditkarten-Eklat als verhängnisvoller Auslöser
Gerüchte über ein mögliches Zerwürfnis machten in der US-amerikanischen Hip-Hop-Szene bereits seit fast einem Jahr die Runde. Der Stein des Anstoßes geriet jedoch endgültig ins Rollen, als Nicki Minaj öffentlich schwere Anschuldigungen erhob: Angeblich hätten innerhalb von nur zwei Monaten drei verschiedene Personen aus ihrem Umfeld ihre American-Express-Kreditkarte für unbefugte Abbuchungen missbraucht.
Obwohl Nicki Rah Ali dabei zu keinem Zeitpunkt namentlich erwähnte, fühlte sich diese direkt ins Visier genommen und von den kursierenden Falschbehauptungen massiv bedroht. Nur wenige Wochen später reagierte sie mit einem offenen Brief, in dem sie Minaj scharf attackierte. Rah warf der Musikerin vor, Dritten die Lizenz erteilt zu haben, abscheuliche Lügen über sie zu verbreiten und ihren Ruf systematisch zu beschädigen. "Wenn an diesen Vorwürfen auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran wäre, würden wir ein ganz anderes Gespräch führen. Leg handfeste Beweise vor oder entschuldige dich, anstatt reißerische Schlagzeilen zu produzieren", forderte Rah damals ultimativ.
Früher Schutzschild gegen Cardi B, heute die Zielscheibe
Die neue Feindschaft birgt besondere Brisanz, denn Rah Ali fungierte über Jahre hinweg als Nickis treuestes Schutzschild in deren bitterer Fehde gegen Erzrivalin Cardi B. Unvergessen bleibt ihr physischer Zusammenstoß bei der New York Fashion Week im Jahr 2018, bei dem Rah Ali mitten im Handgemenge für Nicki intervenierte. Auch ein spektakulärer Vorfall mit einem geworfenen Lautsprecher sowie Handgreiflichkeiten an einem Flughafen gingen auf das Konto der loyalen Beschützerin.
Dass ausgerechnet diese einst bedingungslose Vertraute nun zur Zielscheibe von Minajs Wut geworden ist, verdeutlicht, wie tief der Riss zwischen den beiden inzwischen klafft. Nach den aktuellen Anschuldigungen scheint eine Versöhnung zwischen den einstigen Freundinnen in weiter Ferne zu liegen.

