Null Bock auf Politik – Rapper Kony lässt seinen Vater für sich wählen
BlackBeats News

Null Bock auf Politik – Rapper Kony lässt seinen Vater für sich wählen

Kuriose Beichte im Livestream: Kony überlässt Papa den Stimmzettel In der Hip-Hop- und Streaming-Szene halten sich viele Creators mit klaren politischen Statements zurück – doch was Content Creator un...

29. Oktober 2026
3 Min. Lesezeit
Aylin Yildiz
VonKulturredakteurin
Auf einen Blick

Streamer Kony sorgt mit dem Geständnis für Aufsehen, bei der Briefwahl seinen Vater für sich abstimmen zu lassen. Der 22-Jährige begründet das Delegieren seiner Stimme mit Desinteresse an Politik und blindem Vertrauen in die Entscheidungen seines Vaters.

Kuriose Beichte im Livestream: Kony überlässt Papa den Stimmzettel

In der Hip-Hop- und Streaming-Szene halten sich viele Creators mit klaren politischen Statements zurück – doch was Content Creator und Web-Persönlichkeit Konygebony nun in einem Stream zum Besten gab, sorgt auf Social Media für ungläubiges Staunen. In einem aktuellen Clip, der auf TikTok viral geht, wurde der 22-Jährige von seiner Community direkt gefragt, ob er sein demokratisches Recht wahrnehme und wählen gehe. Seine offene Antwort lieferte ordentlich Gesprächsstoff und wirft rechtliche wie gesellschaftliche Fragen auf.

„Bruder, ich sag dir ehrlich, ich hab immer nur, wenn dann nur Briefwahl gemacht und mein Vater hat für mich gemacht, aber so letztes Mal hab ich, glaube ich, nicht gewählt“, gab Kony frei heraus zu. Beim jüngsten Wahlgang habe er sich ohnehin im Ausland befunden und sei nicht in Deutschland gewesen. Mit dieser Aussage gesteht der Streamer quasi beiläufig, dass er den Prozess der Stimmabgabe schlicht an sein Elternhaus delegiert hat – ein Vorgehen, das bei vielen Zuschauern auf Kopfschütteln stößt.

„Mich juckt diese Politik nicht“ – Kein Interesse an Parteiprogrammen

Zwar betonte Kony im weiteren Verlauf des Gesprächs pflichtbewusst, dass Wählen prinzipiell eine wichtige Angelegenheit sei: „Wählen ist sehr wichtig und so, ja, aber mich juckt diese Politik und so nicht so, deswegen ich wähle einfach das, was mein Vater sagt.“ Als sein Chat-Partner das Vertrauen in die Familie lobte, legte der 22-Jährige direkt nach: „Ja klar, Bruder, ich will doch meinen Vater unterstützen, Bruder. Mein Vater wird schon wissen, was gut ist für uns.“

Ob sein Vater die Unterlagen tatsächlich eigenhändig ausgefüllt und eingereicht hat oder ob Kony lediglich dessen Wahlempfehlung blind übernommen hat, blieb im Stream ungeklärt. Brisant ist das Thema allemal: Bei der Briefwahl muss der Wähler an Eides statt versichern, dass er den Stimmzettel persönlich und geheim gekennzeichnet hat. Für Kony scheint das Thema Politik schlichtweg keine Priorität zu haben – er überlässt die Zukunftsentscheidungen lieber der älteren Generation.

Turbulente Monate: Versöhnung in Paris und Drama in Miami

Dass Kony der Kopf derzeit nicht nach Bundestag, Parteiprogrammen und Wahlkampf steht, spiegelt sich auch in seinem turbulenten Alltag wider. Erst vor wenigen Tagen sorgte er an ganz anderer Front für Schlagzeilen: Nach mehr als einem halben Jahr Funkstille feierten er und Katharina Amalia eine überraschende Versöhnung. Das Duo meldete sich mit frischem gemeinsamen Content direkt aus der französischen Metropole Paris bei den Fans zurück.

Zuvor hatte der Streamer seine Community im Sommer wochenlang durch die US-Metropole Miami mitgenommen – inklusive maximalem Drama-Faktor. Dort geriet Kony unter anderem in die Schlagzeilen, als er mitten im Livestream sein Wallet verlor und infolgedessen gleich mehrere US-Streifenwagen anrücken mussten. Nur kurz vor diesem Vorfall war er vor laufender Kamera wegen akuter Geldsorgen in Tränen ausgebrochen. Politische Botschaften gehörten bisher absolut nicht zu Konys Repertoire – und der virale Clip verdeutlicht einmal mehr, dass der Streamer daran so schnell wohl auch nichts ändern möchte.

Passendes Video

Automatisch passend zum Artikel via YouTube

Kommentare

0 aktive Diskussionen

Live · Letzte 7 Tage

Meistgelesen

Die Stories, die gerade jeder liest