Pocher enthüllt – Raab-Show-Fiasko – Millionen verbrannt!
Die deutsche Medienlandschaft brodelt, und mal wieder ist es Oliver Pocher , der mit scharfen Worten und harten Fakten das Rampenlicht auf sich zieht. Diesmal im Fadenkreuz: die neue "Stefan Raab Show...

Oliver Pocher rechnet mit Stefan Raabs RTL-Comeback ab und bezeichnet die Show angesichts sinkender Quoten als kolossalen Flop. Laut Pocher stehen Produktionskosten von über 100.000 Euro pro Folge nur noch 70.000 Zuschauern in der jungen Zielgruppe gegenüber.
Die deutsche Medienlandschaft brodelt, und mal wieder ist es Oliver Pocher, der mit scharfen Worten und harten Fakten das Rampenlicht auf sich zieht. Diesmal im Fadenkreuz: die neue "Stefan Raab Show" auf RTL und der kolportierte 90-Millionen-Deal, der damit verbunden sein soll. BlackBeats.FM, eure erste Adresse für Black Music News und alles, was die Kultur bewegt, nimmt die Analyse unter die Lupe, denn auch im Hip-Hop gilt: Zahlen lügen nicht.
Pocher, bekannt für seine direkte Art, warnt seit geraumer Zeit vor einem finanziellen Fiasko rund um das große Comeback von TV-Legende Stefan Raab. Nun liefert die jüngste Ausstrahlung der Show am 15. Oktober neue, brisante Munition für seine Kritik.
Quoten-Check: Weniger als ein Instagram-Post?
Laut Pochers Recherchen soll die Produktion einer einzelnen "Stefan Raab Show" über 100.000 Euro verschlingen. Eine stolze Summe, die – gemessen an den jüngsten Einschaltquoten – für Pocher einer reinen "Geldverbrennung" gleichkommt. Die nackten Zahlen, die von Pocher ins Feld geführt werden, sprechen eine deutliche Sprache: Zwischen 23:15 Uhr und Mitternacht verfolgten lediglich 0,29 Millionen Zuschauer ab drei Jahren das Spektakel, was einem Marktanteil von mageren 3,0 Prozent entspricht.
Noch härter trifft es die werberelevante Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Hier schalteten am 15. Oktober lediglich 0,07 Millionen (70.000) Menschen ein, was einem Marktanteil von 4,0 Prozent entspricht. Ein Ergebnis, das Pocher in seiner Instagram-Story gnadenlos zerlegte, indem er betonte, dass seine eigenen Stories binnen kurzer Zeit ähnliche oder sogar höhere Reichweiten erzielen würden – und das ohne sechsstellige Produktionskosten. Ein direkter Diss an die Effizienz des klassischen Fernsehens? Absolut.
Der "Kolossale Flop": Pochers vernichtendes Urteil
Die Härte von Pochers Fazit ist unmissverständlich: "Hoffenheim – Beşiktaş noch über 2 Mio Zuschauer, keine 30 Minuten später schauen nicht mal mehr 10% der Menschen zu, keine 300.000 insgesamt, 70.000 zwischen 14-49! Diese Story sehen in einer Stunde mehr als 70.000 und in 24 Stunden mehr als Stefan Raab gestern. Und die Show gestern hat über 100.000€ gekostet. Der Grund warum es ein kolossaler Flop ist und nur Geld verbrannt wird!" Pocher bezeichnet das Format als "kolossalen Flop" und sieht darin eine Bestätigung seiner langjährigen Skepsis.
Der Kontrast zum Vorprogramm war tatsächlich eklatant: Die Europa-League-Partie zwischen Hoffenheim und Beşiktaş konnte zuvor zeitweise über zwei Millionen Zuschauer fesseln. Selbst das anschließende „RTL Nachtjournal“ erreichte mit 0,25 Millionen Zuschauern und 3,6 Prozent Marktanteil ähnliche oder sogar bessere Werte als Raabs Rückkehr. Für Pocher sind dies klare Alarmsignale, die die Rentabilität des gesamten Projekts infrage stellen.
Finanzielle Realität: Rechnen sich 90 Millionen für RTL?
Pocher ist kein Neuling in der Kritik an Raabs Projekten. Bereits früher beurteilte er die Sendung „Du gewinnst hier nicht die Millionen bei Stefan Raab“, die zuletzt nur 720.000 Zuschauer erreichte, als unrentabel. Er prangert nicht nur die wegbrechenden Reichweiten an, sondern auch die zugrundeliegende Kostenstruktur. "Kaum noch Abos generiert", so sein Zwischenfazit, das die fehlende Nachhaltigkeit des Projekts unterstreicht.
Die Kernfrage, die Pocher immer wieder aufwirft, ist die nach der Wirtschaftlichkeit: "Abgerechnet wird in Geld. Davon hat RTL sehr viel in die Hand genommen. (…) Wieviel haben wir für Raab ausgegeben? Und wieviel haben wir verdient? (…) Diese Sendungen sind weder rentabel, noch inhaltlich gut." Für ihn ist der aktuelle Negativrekord ein weiterer Beleg dafür, dass der kolportierte 90-Millionen-Deal für RTL zu einem massiven Verlustgeschäft zu werden droht. Bei BlackBeats.FM bleiben wir dran, denn am Ende des Tages zählt nicht nur der Hype, sondern auch, was unterm Strich übrig bleibt. Stay tuned!

