Schande für Giwar – DRiBBLA entschuldigt sich öffentlich bei Xatars Witwe
Im Deutschrap-Kosmos kehrt selten dauerhaft Ruhe ein – doch wenn es um das Vermächtnis verstorbener Ikonen und deren Hinterbliebene geht, sollte eigentlich eine rote Linie gezogen werden. Umso heftige...

Nach monatelangen Spekulationen entschuldigt sich Rapper DRiBBLA öffentlich bei Xatars Witwe Farvah Hajabi für die Verbreitung haltloser Gerüchte. Er räumt ein, für eine gezielte Schmutzkampagne instrumentalisiert worden zu sein, und kündigt nun Konsequenzen für die Hintermänner an.
Im Deutschrap-Kosmos kehrt selten dauerhaft Ruhe ein – doch wenn es um das Vermächtnis verstorbener Ikonen und deren Hinterbliebene geht, sollte eigentlich eine rote Linie gezogen werden. Umso heftiger schlugen in den vergangenen Wochen die Anschuldigungen ein, die rund um Farvah Hajabi, die Witwe des unvergessenen Rap-Moguls Xatar (Giwar Hajabi), die Runde machten. Nun erfährt die brisante Kontroverse eine spektakuläre Wendung: Rapper DRiBBLA rudert komplett zurück, räumt schwere Fehler ein und entschuldigt sich öffentlich.
Haltlose Vorwürfe belasten Xatars Witwe monatelang
Seit geraumer Zeit kursierten im Internet pietätlose Spekulationen rund um das Privatleben von Farvah Hajabi. Ihr wurde unter anderem unterstellt, kurz nach dem tragischen Ableben von Giwar eine Liebesbeziehung mit dessen Manager eingegangen zu sein. Für zusätzliche Dynamik sorgte vor etwa zwei Wochen ein Auftritt von Rapper DRiBBLA, der in der Vergangenheit häufiger im Goldmann Tower ein- und ausging. In einem Interview mit dem Format 26ixtv goss er nochmals ordentlich Öl ins Feuer und half aktiv dabei, die Gerüchteküche am Brodeln zu halten.
Farvah Hajabi zog nun die Reißleine und meldete sich direkt über den offiziellen Instagram-Kanal von Goldmann zu Wort. In ihrem Statement fand sie erschütternd ehrliche Worte für ihren Leidensweg: Sie bezeichnete die Behauptungen als "beschämende Unwahrheiten", die sie bereits seit Monaten quälen. Diese Lügen seien nicht nur für sie eine immense seelische Bürde, sondern vor allem auch eine "Schande für Giwar". Um den Spekulationen endgültig den Boden zu entziehen, veröffentlichte sie die offizielle Richtigstellung in Form eines Videos von DRiBBLA.
DRiBBLA zeigt Reue: "Habe dieser Frau viel Kopfschmerzen gemacht"
In dem Clip präsentiert sich der Rapper überraschend einsichtig und schlägt gänzlich andere Töne an. Wie DRiBBLA erklärt, habe er kürzlich durch einen Freund Einblick in erdrückende Beweise und alte Sprachnachrichten erhalten – teils über ein Jahr alt. Dieses Material belege eindeutig, dass er schlichtweg belogen und als Werkzeug für eine Schmutzkampagne missbraucht wurde. Jemand Drittes habe die Verleumdung demnach ganz gezielt orchestriert.
DRiBBLA räumt ein, leichtfertig gehandelt zu haben, ohne die Hintergründe ausreichend zu hinterfragen. "Ich habe dieser Frau viel Kopfschmerzen gemacht", gestand der Künstler offen und richtete eine aufrichtige Entschuldigung an Farvah. Der Schritt, seinen Irrtum öffentlich zu korrigieren, beweist immerhin Größe – doch die Angelegenheit ist damit noch lange nicht ad acta gelegt.
Vergeltung angekündigt: Wer steckt hinter der Kampagne?
Nachdem die falschen Vorwürfe aus der Welt geräumt sind, will DRiBBLA den eigentlichen Urheber der Intrige zur Rechenschaft ziehen. Auf seinem eigenen Instagram-Account fand er unmissverständliche Worte und kündigte an, den bisher namentlich nicht genannten Drahtzieher bald öffentlich zu enttarnen.
Sein Statement lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: "Wallah dafür das du mich so vollgepumpt und manipuliert hast werde ich dich richtig blamieren." Die Deutschrap-Community darf also gespannt sein, wer hinter den Kulissen die Fäden gezogen hat, um das Andenken an Xatar und den Ruf seiner Witwe zu beschädigen. Für Farvah Hajabi dürfte die öffentliche Klarstellung zumindest ein wichtiger Schritt sein, um endlich in Ruhe trauern zu können.

