Schock-Ansage von Yakary – Ich bin erstmal raus, kein Bock mehr
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Schock-Ansage von Yakary – Ich bin erstmal raus, kein Bock mehr

In den vergangenen Monaten war es bemerkenswert ruhig um Yakary geworden. Nach dem Release seines jüngsten Albums „Feminist“ und den dazugehörigen Singles zu Beginn des Jahres herrschte auf musikalisc...

20. Oktober 2026
3 Min. Lesezeit
Carla Mendes
VonRedaktion Black Music
Auf einen Blick

Yakary verkündet via Instagram seinen vorläufigen Rückzug aus der Rap-Szene und rechnet radikal mit seinem ehemaligen Label Life is Pain ab. Neben schweren Vorwürfen gegen PA Sports teilt der Rapper gegen diverse Szenegrößen aus und lässt die Branche im Chaos zurück.

In den vergangenen Monaten war es bemerkenswert ruhig um Yakary geworden. Nach dem Release seines jüngsten Albums „Feminist“ und den dazugehörigen Singles zu Beginn des Jahres herrschte auf musikalischer Ebene weitgehend Funkstille. Nun meldet sich der Rapper allerdings mit voller Wucht zurück – wenn auch nicht mit neuem Sound, sondern mit einem verbalen Rundumschlag via Social Media. Seine jüngsten Posts lesen sich dabei wie eine Mischung aus endgültigem Abschied und offener Kriegserklärung an die deutsche Rap-Szene.

Frust-Explosion auf Instagram: „Kein Bock mehr“

„Ich bin erstmal raus, kein Bock mehr“, leitete Yakary seinen aktuellen Beitrag auf Instagram ein, in dem er seinem aufgestauten Ärger freien Lauf ließ. Wer künftig noch ein Anliegen an ihn habe, solle ihn gefälligst direkt kontaktieren. Der Rapper zeigte sich sichtlich bedient vom aktuellen Musikgeschäft und holte zu einer radikalen Abrechnung aus: „F*ck auf die Musik, f*ck auf Rap und auf euch, LiP.“

Die Fronten zu seinem früheren Label Life is Pain scheinen damit endgültig verhärtet. Yakary lässt keinen Zweifel daran, dass er mit der gesamten Branche derzeit auf Kriegsfuß steht.

Schwere Vorwürfe gegen PA Sports und Life is Pain

Besonders Label-Chef PA Sports geriet unmittelbar ins Fadenkreuz. Yakary stellte klar, dass er nicht die Absicht habe, auch nur einen einzigen seiner Songs offline zu nehmen, und forderte PA Sports provokant auf, gerne seinen Anwalt einzuschalten. Begleitet von herben Beleidigungen und Seitenhieben auf dessen Körpergröße forderte er ihn auf, sich lieber um sein „nutzloses Label“ zu kümmern.

In seiner Instagram-Story setzte der Rapper noch einen drauf: Yakary behauptete unverblümt, dass Life is Pain seine Künstler finanziell nicht mehr tragen könne. Dies sei laut ihm auch der eigentliche Grund gewesen, warum Jamule dem Label kürzlich den Rücken gekehrt habe. Eine heftige Anschuldigung, die im Raum steht und für ordentlich Zündstoff sorgt.

Rundumschlag gegen Kianush, Mucco, 18 Karat und Kolja Goldstein

Doch PA Sports blieb nicht das einzige Ziel. Auch weitere Akteure aus dem Umfeld bekamen ihr Fett weg. Kianush wurde von Yakary beleidigt, weil dessen Instagram-Profil so eingestellt ist, dass Direktnachrichten nur von Followern gesendet werden können. Gegenüber Mucco spielte Yakary hämisch auf einen Vorfall aus dem vergangenen August an. Damals kursierte ein Video von einer Attacke auf eine Person, während Mucco sich zeitgleich mit sichtbaren Blessuren im Gesicht im Netz gezeigt hatte. Eine Versöhnung zwischen den beiden war allerdings ohnehin ausgeschlossen – Mucco hatte bereits zuvor klargestellt, dass das Tuch zwischen ihnen zerschnitten sei.

Ebenfalls nicht verschont blieben 18 Karat und Kolja Goldstein, mit denen Yakary schon in der Vergangenheit die Klingen kreuzte und die nun erneut verbale Seitenhiebe einstecken mussten.

Reaktionen und Zweifel am wirklichen Karriereende

Aus dem Lager der Angegriffenen gab es bislang kaum ausführliche Reaktionen. Einzig Kianush antwortete auf den Wutausbruch – und zwar mit exakt neun Tränen lachenden Emojis. Bemerkenswert: Kianushs Kommentar verzeichnete prompt mehr Likes als der eigentliche Beitrag von Yakary.

Ob Yakary der Rap-Welt tatsächlich für immer den Rücken kehrt, darf stark bezweifelt werden. Nur wenige Stunden nach seiner vermeintlichen Rücktrittserklärung postete er bereits wieder ein unscharfes Foto aus einem Tonstudio in seiner Instagram-Story. Ob es sich bei dem Post also um einen echten Schlussstrich oder lediglich um eine spontane Frust-Aktion handelt, werden die kommenden Wochen zeigen.

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