Schock-Beichte: Capital Bra packt über Drogensucht aus!
Yo, BlackBeats.FM Family! Die deutsche Hip-Hop-Szene ist in Aufruhr, und wieder einmal liefert Capital Bra den Gesprächsstoff. Während die Promophase für "Berlin Lebt 3" mit Samra auf Hochtouren läuft...

In einem emotionalen Interview mit dem Spiegel spricht Capital Bra offen über seine jahrelange Abhängigkeit von Tilidin. Trotz zahlreicher Entzugsversuche kämpft der Rapper weiterhin gegen die Sucht, um künftig wieder voll für seine fünf Kinder und seine Familie da sein zu können.
Yo, BlackBeats.FM Family!
Die deutsche Hip-Hop-Szene ist in Aufruhr, und wieder einmal liefert Capital Bra den Gesprächsstoff. Während die Promophase für "Berlin Lebt 3" mit Samra auf Hochtouren läuft, hat der Bratan seine Fans und die Öffentlichkeit mit einer tiefgehenden Offenbarung schockiert: In einem schonungslosen Interview mit dem Spiegel sprach Capital Bra offen über seinen jahrelangen Kampf gegen die Drogensucht.
Der 31-Jährige, bekannt für seine Charterfolge und kontroversen Texte, enthüllte, dass er bereits im zarten Alter von elf Jahren mit Drogen in Kontakt kam. "Mit elf habe ich das erste Mal geraucht, gezogen, gekifft", gestand Capi im Gespräch. Ein Weg, der ihn früh in ein Jugendheim führte und seinen Konsum leider nur weiter befeuerte, speziell den von Schmerzmitteln wie Tilidin. Ein Opioid, das aufgrund seiner schnellen Toleranzentwicklung ein hohes Suchtpotenzial birgt und den Rapper fest im Griff hält.
Erschreckend ist die Ehrlichkeit, mit der Capital Bra zugibt, selbst vor dem Interview Tilidin eingenommen zu haben. Er erklärt, dass er das Medikament mittlerweile auf Rezept erhalte, um mit Schmerzen und Panikattacken umzugehen, ohne die er "sonst gar nicht hier sitzen" könne. Da sein Körper eine hohe Toleranz entwickelt hat, nimmt er zusätzlich Naloxon, um eine Überdosis zu vermeiden. Das Fatale: Ein Rausch bleibt dabei aus, doch die körperliche Abhängigkeit ist immens. "Auf Gras kann ich verzichten, auf Koks, auf was auch immer, aber auf diese zwei Dinge, Tilidin und Naloxon, kann ich nicht verzichten", so Capital Bra. Er fügt hinzu: "Warum soll ich mit Schmerz- und Panikattacken leben, wenn es dagegen Mittel gibt? Hauptsache, ich bin nicht berauscht."
Trotz zahlreicher – nach eigenen Angaben "zehn, zwanzig" – Entzugsversuche, ist der Weg zur Abstinenz steinig. Selbst ein Jahr Clean-Sein in Dubai endete mit starken Rückfällen. Capital Bra betont, dass er Drogen primär konsumiere, wenn er arbeite oder emotional belastet sei – entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass es nur um Party ginge. Diese Sucht beeinflusst massiv sein Familienleben. Als Beispiel nennt er einen Live-Absturz im April, der auf einen Streit mit seiner Mutter folgte. Die schlimmste Erkenntnis für ihn: seine Familie und vor allem seine fünf Kinder. Er meidet es, sie im Rausch zu sehen oder mit ihnen zu sprechen, enttäuscht seine Frau und zieht sich in Hotels zurück, bis die Kinder schlafen. "Ich möchte clean werden und für meine Kinder da sein können", ist sein größter Wunsch.
Diese schonungslose Offenbarung ist nicht nur ein Weckruf, sondern zeigt auch die menschliche Seite eines Künstlers, der von vielen als unantastbar wahrgenommen wird. Ein wichtiger Schritt, der nicht nur für Capital Bra selbst, sondern auch für das Bewusstsein in der kompletten Rap-Community von Bedeutung sein könnte. Wir von BlackBeats.FM wünschen Capital Bra alle Kraft im Kampf gegen seine Sucht und hoffen auf einen Neuanfang für ihn und seine Familie.

