Sexyy Red: Emotionaler Brief an Richter wegen Tay Keith
Nachruf und Rechtsstreit: Sexyy Red schreibt emotionalen Brief an Richter wegen Tay Keith Die Hip-Hop-Welt trauert um den vielseitigen Musikproduzenten Tay Keith, der kürzlich unter tragischen Umständ...

Nach dem Tod von Tay Keith wurde ein emotionaler Brief von Sexyy Red an den Richter bekannt, in dem sie ihre Unschuld im Tantiemenstreit betont. Die Rapperin erklärt, dass Zahlungen alleinige Sache des Labels seien, während das Management des Produzenten ihre Nennung in der Klage als reine Formalität bezeichnet.
Nachruf und Rechtsstreit: Sexyy Red schreibt emotionalen Brief an Richter wegen Tay Keith
Die Hip-Hop-Welt trauert um den vielseitigen Musikproduzenten Tay Keith, der kürzlich unter tragischen Umständen verstarb. Nur wenige Tage vor seinem Tod reichte Tay Keith Klage gegen das Label von Sexyy Red und andere Parteien ein, weil er angeblich nicht für seine Arbeit an 13 Songs bezahlt wurde, die er 2024 für die Künstlerin produziert hatte. Nun hat Sexyy Red in einem emotionalen und aufschlussreichen Brief an den vorsitzenden Richter des Falls Stellung bezogen – ein Dokument, das BlackBeats.FM vorliegt.
Der am 6. Juni 2026 – kurz vor Tay Keiths Tod – verfasste Brief offenbart Sexyy Reds Bestürzung über die gegen sie erhobenen Vorwürfe. Sie betonte, dass sie erst kürzlich erfahren habe, als Beklagte benannt worden zu sein, und zeigte sich „entsetzt und zutiefst verletzt von den gemachten Anschuldigungen“. Sexyy Red stellte klar, dass sie als Künstlerin nicht befugt sei, Produzenten zu bezahlen; alle finanziellen Vereinbarungen würden vom jeweiligen Plattenlabel abgewickelt.
In ihrem Schreiben hob Sexyy Red die enge professionelle und persönliche Beziehung zu Tay Keith hervor: „Tay Keith und ich sind großartige Arbeitskollegen und noch bessere Freunde. Wenn das Label ihm Geld schuldet, bin ich mir sicher, dass sie den Prozess eingeleitet haben, um ihn zu bezahlen.“ Ironischerweise erwähnte sie auch, dass sie selbst noch Auszahlungen für mehrere gemeinsame Songs von Tay Keith und ihr erwarte. Dies sei ein üblicher Prozess der Labels, der nach der Amortisation aller Kosten angewendet werde.
Bemerkenswert ist, dass auch Tay Keith selbst Zweifel an ihrer Beteiligung als Beklagte geäußert haben soll. Er habe ihr gegenüber geäußert, er sei unsicher, warum sie in seiner Klage aufgeführt werde. Sexyy Red forderte daher eine sofortige Streichung ihres Namens aus dem Fall.
Eine Stellungnahme eines Vertreters von Tay Keith und des Labels bestätigte diese Ansicht. Dameka Davis, die Anwältin des Labels, erklärte gegenüber BlackBeats.FM: „Tantiemenverhandlungen werden von Labels – nicht von Künstlern – gehandhabt. Ich habe eng mit der Rechtsberatung und dem Team von Tay Keith zusammengearbeitet, um die Tantiemenvereinbarung abzuschließen und ihn für seine wertvollen Beiträge als musikalischer Kollaborateur mit Sexyy vollständig zu entschädigen.“ Das Label versicherte, dass die Tantiemenprobleme bereits in den Wochen vor Tay Keiths Tod geklärt wurden.
Ein Sprecher von Tay Keith präzisierte zudem, dass der Streit zwischen den jeweiligen Labels aufgetreten sei und die Nennung von Sexyy Red in der Klage lediglich eine „rechtliche Formalität“ gewesen sei. „Jegliche Anschuldigungen richten sich gegen das Label, nicht persönlich gegen Red.“ Diese Klarstellungen unterstreichen die komplexe Natur von Tantiemenansprüchen in der Musikindustrie und entlasten Sexyy Red von direkter Verantwortung in diesem traurigen Fall.

