Sido schließt seinen "Svennis Nachtshop" – warum?
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Sido schließt seinen "Svennis Nachtshop" – warum?

BlackBeats.FM – In einer neuen Ausgabe von Take Me Späti offenbart Rapper Sido die Gründe, warum er seinen berühmten Kiosk „Svennis Nachtshop“ in Berlin-Friedrichshain schließen muss. Der eine der grö...

3. November 2026
2 Min. Lesezeit
Denis Okafor
VonReporter International
Auf einen Blick

Sido schließt seinen „Svennis Nachtshop“ in Berlin, weil die Miete von 4.000 auf 6.000 Euro pro Monat gestiegen ist und die Einnahmen nicht mehr ausreichen. Der Kiosk, der aus Freundschaft mit Bozza entstand, bleibt sein letzter – kein weiterer wird eröffnet.

BlackBeats.FM – In einer neuen Ausgabe von Take Me Späti offenbart Rapper Sido die Gründe, warum er seinen berühmten Kiosk „Svennis Nachtshop“ in Berlin-Friedrichshain schließen muss. Der eine der größten deutschen Rap-Idolen aller Zeiten hat nicht nur Musik gemacht – er hat auch eigene Geschäftsideen entwickelt. Doch selbst bei einem solchen Star ist der Wettbewerb der Wirtschaft nicht zu übersehen.

Der Anfang: Eine Idee aus Freundschaft

Die Geschichte von „Svennis Nachtshop“ beginnt mit einer einfachen Freundschaft. Sido erzählt, dass er damals mit dem Besitzer eines Spätis befreundet war. Der Austausch über das Leben im Alltag, die Nachtcafés und die Kulturszene führte dazu, dass Sido die Idee eines eigenen Spätis ergriff. Gemeinsam mit Bozza und einem weiteren Freund gründeten sie 2021 den Laden – und nannten ihn „Svennis Nachtshop“. Der Name entstand aus einem Spielschmuck: Sido und Bozza hatten sich damals gegenseitig „Svenni“ genannt, als sie sich aus Spaß und Freundschaft verbinden wollten.

Miete steigt – Einnahmen bleiben gleich

Heute ist der Preis für die Ladenfläche jedoch deutlich höher. Laut Sido betrug die Miete im Jahr 2021 nur 4.000 Euro pro Monat. Heute liegt sie bei 6.000 Euro. „Das können wir uns nicht mehr leisten“, erklärt Sido im Talk-Format. Der Verkauf von „Blättchen“ – die kleinen, traditionellen Kioskschmuckstücke – bringt zwar Interesse, aber nicht genug Einnahmen, um die Miete zu decken. Die finanzielle Belastung wird für Sido zunehmend untragbar.

Kein weiterer Kiosk – aber ein Lächeln für die Crew

Der Späti am Friedrichshainer Ostkreuz wird Sidos letzter bleiben. Es gibt keinen Plan, einen weiteren Kiosk zu eröffnen. „Nö. Ist nicht geplant“, sagt Sido kurz und klar. Als der Moderatorin Sara Arslan nach einem möglichen Standortwechsel gefragt wird, schlägt Sido scherzhaft vor, dass die Crew den Laden für ihre Show übernehmen könnte. Doch das wird schnell abgelehnt – ein echter „Späti“ kann nur von echten Fans und Freunden betrieben werden.

Die Ausgabe von Take Me Späti ist ein echter Blick hinter die Kulissen des deutschen Hip-Hop-Universums. Und mit Sido zeigt sich: Es ist nicht nur Musik, die überlebt – es sind auch die kleinen, persönlichen Projekte, die Menschen aus ihrer Lebenswelt schaffen.

Ab 0:56 in der Ausgabe „Take Me Späti“ geht es um Sidos Späti – schaut es euch an!

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