Thizzy52 schockt Turn Up BRMN: 30.000 € Bußgeld droht!
Bremen Beben: Droht Turn Up BRMN eine 30.000 € Strafe nach Thizzy52s Guerilla-Gig? Yo BlackBeats.FM Family, haltet euch fest: Das Turn Up BRMN Festival befindet sich gerade in einem echten Hot-Spot! N...

Nach einem unangemeldeten Guerilla-Gig von Thizzy52 droht dem Turn Up BRMN Festival ein Bußgeld von rund 30.000 Euro. Die Veranstalter kritisieren die Höhe der Strafe als unverhältnismäßig und kündigten rechtliche Schritte sowie mögliche Ticketpreiserhöhungen für 2026 an.
Bremen Beben: Droht Turn Up BRMN eine 30.000 € Strafe nach Thizzy52s Guerilla-Gig?
Yo BlackBeats.FM Family, haltet euch fest: Das Turn Up BRMN Festival befindet sich gerade in einem echten Hot-Spot! Nach einem viralen Überraschungskonzert von Rapper Thizzy52 im März, das Bremen in Aufregung versetzte, droht den Veranstaltern nun ein sattes Bußgeld von rund 30.000 Euro!
Was war passiert? Im März machte Thizzy52 die Hansestadt unsicher, als er ein etwa 20-minütiges Spontankonzert vom Balkon eines leerstehenden Bürogebäudes gab. Eine krass-kreative Promo-Aktion für das anstehende Turn Up BRMN Festival, die zweieinhalbtausend Menschen anlockte und für ordentlich Furore sorgte. Das Problem: Der Spontan-Gig war nicht angemeldet. Das Bremer Ordnungsamt kündigte umgehend ein Ordnungswidrigkeitsverfahren an – und das Ergebnis schlägt jetzt ein wie eine Bombe.
Festival-Veranstalter Kiarash Hashemi hat in einem emotionalen Instagram-Video (siehe unten) die Hiobsbotschaft verkündet: Ein Bußgeldbescheid über 26.000 Euro, ergänzt durch weitere Gebühren, summiert sich auf die schwindelerregende Marke von 30.000 Euro! Eine Summe, die Hashemi und sein Team nicht tatenlos hinnehmen wollen. Sie planen, mit anwaltlicher Unterstützung Einspruch einzulegen.
Leonard Geßner, Mitbegründer von Turn Up BRMN, zeigte sich gegenüber dem Weser Kurier zwar einsichtig, was eine Strafe angeht, bezeichnete die Höhe jedoch als "fast wie Schikane". "Wir sind keine Leute, die sich vor der Schuld wegducken. Aber wir wollen, dass wir fair behandelt werden", so Geßner.
Die Folgen des spontanen Block Party: Der öffentliche Nahverkehr musste zeitweise eingestellt werden, eine Putzkolonne war nötig, und mutige Fans kletterten (und beschädigten dabei) Ampelanlagen. Laut Regionalmagazin "buten un binnen" sind es vor allem die Kosten für die Umleitung der Bremer Straßenbahn AG, die den Löwenanteil der Strafe ausmachen.
Hashemi wendet sich in seinem Video direkt an das Bremer Ordnungsamt und die Senatorin für Inneres und Sport, Eva Högl. Er weist den Vorwurf eines fehlenden Sicherheitskonzepts vehement zurück und behauptet, er habe vergeblich versucht, das Ordnungsamt zur Planung zu kontaktieren. Das Ordnungsamt hingegen behauptet, der Kontaktversuch sei von ihrer Seite ausgegangen – und blieb unbeantwortet. Ein Wort gegen Wort, das die Situation zusätzlich aufheizt.
Der Veranstalter deutet zudem an, dass Diskriminierung aufgrund der Musikrichtung und Herkunft von ihm und Thizzy eine Rolle spielen könnte – ein schwerwiegender Vorwurf, der in der Diskussion um faire Behandlung widerhallt. Sollte der Einspruch scheitern, so Hashemi, bleibt dem Festival nichts anderes übrig, als die Ticketpreise für das Turn Up BRMN Festival 2026 (31. Juli und 01. August) anzuheben. Eine bittere Pille für die Fans und die lebendige Bremer Black Music Szene. Wir bleiben dran!

