Tupac Killer Keffe D – Heftige Zellverstöße vor Prozess
Der verurteilte Mörder von Tupac Shakur, Duane "Keffe D" Davis , sorgte offenbar hinter Gittern für einigen Wirbel. Bevor sein Mordprozess überhaupt begann, soll er eine ganze Reihe ernsthafter Verstö...

Duane „Keffe D“ Davis sorgt vor seinem Prozess wegen des Mordes an Tupac Shakur für Unruhe im Gefängnis. Berichte belegen Schlägereien mit Mitinsassen sowie massive Drohungen gegen Justizvollzugsbeamte. Der Angeklagte musste wegen wiederholter Verstöße bereits in Isolationshaft.
Der verurteilte Mörder von Tupac Shakur, Duane "Keffe D" Davis, sorgte offenbar hinter Gittern für einigen Wirbel. Bevor sein Mordprozess überhaupt begann, soll er eine ganze Reihe ernsthafter Verstöße angesammelt haben – einige davon sogar mit Gewaltpotenzial. BlackBeats.FM hat Einblick in Aufzeichnungen erhalten, die Keffe D's angeblich problematisches Verhalten im Clark County Detention Center in Las Vegas detailliert beschreiben, beginnend mit seiner Festnahme und Einbuchung am 29. September 2023 bis zum Start seines Prozesses.
Eskalation hinter Gittern: Schlägerei und heftige Wortgefechte
Den Dokumenten zufolge geriet Davis im Dezember 2023, während er nach einem Besuch bei einem Angehörigen von einem Justizvollzugsbeamten zurück in seine Zelle eskortiert wurde, in einen handfesten Streit mit einem anderen Insassen im Aufenthaltsraum. Die Aufzeichnungen beschreiben, wie Davis und der andere Häftling sich in "gegenseitigem Kampf" befanden, rangen und Schläge austauschten. Um die Auseinandersetzung zu beenden, setzten die Beamten Pfefferspray ein, bevor weitere Kräfte hinzukamen, um die beiden zu trennen.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich im März 2024, als Davis in eine hitzige Diskussion mit einem Justizvollzugsbeamten verwickelt wurde. Streitpunkt war die Frage, wann er seine Zelle für "Freizeit" verlassen durfte. Davis soll den Beamten angeschrien haben: "Wer zum Teufel glaubst du, mit wem du redest? Ich mache diesen Scheiß schon, bevor du geboren wurdest." Der Beamte informierte Davis daraufhin angeblich, dass er seine Freizeit für den Tag verloren habe und in seine Zelle zurückkehren solle. Die Auseinandersetzung eskalierte weiter, wobei Davis angeblich drohte, den Beamten zu bekämpfen und ihm ins "verfickte Gesicht" zu schlagen. Daraufhin wurde Davis offenbar in eine Disziplinarzelle verlegt, unter anderem wegen Befehlsverweigerung und der Androhung körperlicher Gewalt.
Wiederholte Konfrontationen und Sachbeschädigung
Ein weiterer angeblicher Verstoß im August 2024 drehte sich erneut um Davis' "Freizeit"-Regelung. Er soll wütend geworden sein, weil er zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Zelle nicht verlassen konnte, um jemanden anzurufen, der ihm bei der Kautionsstellung helfen sollte. Davis soll seine Frustration an zwei Justizvollzugsbeamten ausgelassen haben, sie wiederholt als "Stück Scheiße" beschimpft und sie dann aufgefordert haben, "doch ein Herz zu haben". Die Akten besagen auch, dass Davis schließlich in seine Zelle zurückging, während er weiterhin randalierte und gegen seine Zellentür trat. Dies führte dazu, dass die Beamten Davis wegen seines verbalen Missbrauchs für 24 Stunden in Isolationshaft nahmen.
Ein weiterer Vorfall im August beinhaltete den Versuch von Justizvollzugsbeamten, eine von zwei Matratzen aus Davis' Zelle zu entfernen, da er offenbar nicht berechtigt war, eine zweite Matratze zu besitzen. Als die Beamten die Matratze entfernten, soll Davis wütend geworden sein und geschrien haben: "Das ist doch Bullshit!"
Körperlicher Widerstand und kleinere Vergehen
Dabei soll es zu einem Gerangel zwischen den Beamten und Davis gekommen sein, woraufhin er Handschellen angelegt bekam. Einer der Beamten soll sich bei der Konfrontation am Knöchel gekratzt haben. Neben diesen schwerwiegenderen Vorfällen weist Davis' Gefängnisakte auch kleinere Verstöße auf, wie das Weiterreichen einer Nachricht aus dem Commissary an einen anderen Insassen.

