Tyga wegen Betrugs verklagt – Rapper schwänzt Show in Peking
Ärger für US-Rapper Tyga : Der kalifornische Musiker sieht sich mit einer handfesten Klage aus Fernost konfrontiert. Eine Event- und Managementfirma aus Peking wirft dem Hip-Hop-Star Betrug sowie schw...

US-Rapper Tyga wird von einer Pekinger Eventfirma wegen Betrugs und Vertragsbruchs auf 135.000 US-Dollar verklagt. Trotz vorab gezahlter Gagen schwänzte der Musiker 2023 zwei Club-Gigs in China und ließ auch versprochene Nachholtermine im Jahr 2024 ungenutzt verstreichen.
Ärger für US-Rapper Tyga: Der kalifornische Musiker sieht sich mit einer handfesten Klage aus Fernost konfrontiert. Eine Event- und Managementfirma aus Peking wirft dem Hip-Hop-Star Betrug sowie schweren Vertragsbruch vor. Der Grund für den juristischen Streit ist ein doppelter No-Show in der chinesischen Metropole. Nun fordert das Unternehmen eine stattliche Summe von stolzen 135.000 US-Dollar vor Gericht ein.
Geplatzte Gigs im Club Pac Star in Peking
Wie aus offiziellen Gerichtsdokumenten hervorgeht, die dem US-Promi-Portal TMZ vorliegen, hat die chinesische Firma Beijing Tongxing Wanxin Catering Management rechtliche Schritte gegen Tyga eingeleitet. Den Vorwürfen zufolge hatte sich der Rapper dazu verpflichtet, exklusive Club-Auftritte im Club Pac Star in Peking zu absolvieren. Die Veranstalter gaben an, ihre vertraglichen Verpflichtungen vollständig erfüllt und die vereinbarte Gage im Voraus überwiesen zu haben.
Trotz der festen Buchung und der gezahlten Summen soll Tyga die Fans vor Ort gleich zweimal versetzt haben. Konkret geht es um zwei geplante Live-Termine im Jahr 2023: Ursprünglich sollte der Künstler am 4. August 2023 die Bühne des Clubs betreten, erschien jedoch nicht. Auch der zweite Anlauf am 27. Oktober 2023 platzte ins Wasser, da der Rapper erneut unentschuldigt fernblieb.
Vertagte Termine und leere Versprechungen für 2024
Nach den beiden abgesagten Auftritten im Spätsommer und Herbst 2023 hofften die Verantwortlichen der chinesischen Managementgesellschaft zunächst noch auf eine gütliche Einigung abseits des Gerichtssaals. Demnach sei den Veranstaltern damals zugesichert worden, dass Tyga die ausgefallenen Shows im Laufe des ersten oder zweiten Quartals 2024 nachholen werde. Doch auch dieses Zeitfenster verstrich, ohne dass die versprochene Performance stattfand.
Anstelle einer musikalischen Entschädigung blieb der Veranstalter auf den organisatorischen Kosten und enttäuschten Clubbesuchern sitzen. Das Unternehmen wirft dem Musiker vor, trotz wiederholter Zusagen und Absprachen die vertraglichen Leistungen verweigert zu haben, was nun den Vorwurf des Betrugs begründet.
135.000 Dollar plus Zinsen: Kläger fordern Schadenersatz
Besonders die finanzielle Bilanz des geplatzten Deals stößt den Klägern bitter auf. Nach Angaben des Unternehmens belief sich die ursprünglich geschuldete Summe auf insgesamt 145.000 US-Dollar. Im Rahmen einer früheren Teilvereinbarung habe die Firma bislang lediglich einen Betrag von 10.000 US-Dollar erstattet bekommen – auf dem Rest blieb man sitzen.
Da die verbleibenden 135.000 Dollar trotz Aufforderung nie überwiesen wurden, zieht das Unternehmen jetzt juristische Konsequenzen. Die Klage fordert die vollständige Rückzahlung der ausstehenden Summe zuzüglich Zinsen sowie zusätzlichen Strafschadenersatz (punitive damages). Für Tyga entwickelt sich die ausgefallene Reise nach Peking damit zu einem kostspieligen Rechtsstreit, zu dem sein Management bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben hat.

