Tygas KI-Album "$tarface" – Das Mega-Debakel für den Star!
Von der BlackBeats.FM Redaktion – 14. August 2026 Die Black Music Szene ist ständig im Wandel, und Innovationen werden oft heiß diskutiert. Doch was passiert, wenn ein etablierter Star wie Tyga die Zu...

Tygas KI-Experiment „$tarface“ entwickelt sich zum kommerziellen Debakel und kassiert mit 0.0 Punkten die schlechteste Pitchfork-Bewertung seit fast 20 Jahren. Trotz des Einsatzes moderner KI-Tools floppt das Album mit weniger als 2.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche.
Von der BlackBeats.FM Redaktion – 14. August 2026
Die Black Music Szene ist ständig im Wandel, und Innovationen werden oft heiß diskutiert. Doch was passiert, wenn ein etablierter Star wie Tyga die Zukunft in Form von Künstlicher Intelligenz omarmt – und dabei auf Granit bei Kritikern und Fans stößt? Sein neuestes Werk unter dem Alter Ego "$tarface" hat genau diese Debatte entfacht und sich innerhalb weniger Wochen zum vielleicht umstrittensten Release des Jahres 2026 entwickelt.
Vor knapp zwei Wochen erblickte "$tarface" das Licht der Welt. Tyga präsentierte sich mit einem frischen Sound, der stark von den 80er-Jahre-Vibes inspiriert ist, ähnlich dem viralen Erfolg von Fenix Flexins "Rubberz". Das Besondere: Tyga gab offen zu, bei der Produktion auf KI-Tools zurückgegriffen zu haben. Was als mutiges Experiment begann, scheint sich nun jedoch zu einem veritablen Debakel zu entwickeln. Eine verheerende Kritik von Pitchfork und enttäuschende Chartplatzierungen sprechen Bände. Doch Tyga selbst? Der steht weiterhin felsenfest hinter seinem Projekt.
Pitchforks Urteil: Die "Null" im Zeugnis
Das Musikmagazin Pitchfork ist bekannt für seine pointierten, manchmal gnadenlosen Rezensionen. Eine Bewertung von 5.9 von 10 Punkten für Artists wie Eminem zeigt, dass hier nicht mit Lobeshymnen um sich geworfen wird. Doch Tygas "$tarface" sprengte alle Negativ-Rekorde: Das Album erhielt eine glatte 0.0 von 10 Punkten. Ja, richtig gelesen – die schlechteste mögliche Note! Und auch der "Reader Score" der User pendelte sich bei mageren 1.2 Punkten ein.
Das letzte Mal, dass Pitchfork eine derartige "Null" vergab, war im fernen Jahr 2007. Der Rezensent Drew Millard sparte nicht mit scharfer Kritik, nannte das Album "arrogant, selbstgefällig und deprimierend" und attestierte ihm sogar, die Welt zu einem schlechteren Ort zu machen. Der Hauptvorwurf: Tyga habe mit minimalem Aufwand, lediglich durch KI-Prompts, eine Mischung aus 80s Synth-Pop und Disco zusammengestellt, ohne echtes Verständnis oder Respekt für die Genres zu zeigen.
Millards Fazit? Eine regelrechte Hörwarnung:
"Wenn du es aus krankhafter Neugier unbedingt streamen musst, dann mach das. Aber sei dir bewusst, dass schon ein einziger Stream dazu beitragen kann, dass das Projekt profitabel wird und die Musikindustrie dadurch ermutigt wird, solche Gräueltaten wieder zu begehen."
Chart-Absturz und "Not Music"-Stempel
Die vernichtende Kritik von Pitchfork scheint sich auch in den Verkaufszahlen widerzuspiegeln. "$tarface" konnte sich nicht einmal in den prestigeträchtigen Billboard 200 Charts platzieren. Medienberichten zufolge wurden in der ersten Woche erschreckend niedrige weniger als 2.000 Einheiten verkauft. Für einen Künstler von Tygas Kaliber ist das ein unerwarteter Rückschlag und lässt das Wort "Flop" unweigerlich in den Raum schweben.
Auch Musikkritiker-Ikone und YouTuber Anthony Fantano, besser bekannt als "The Needle Drop", ließ kein gutes Haar am Projekt. Während er normalerweise Alben auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet, verpasste er "$tarface" das Prädikat "Not Music" – ein Kommentar, der mehr sagt als jede Zahl.
Tyga schlägt zurück: "Ich liebe Doja, aber..."
Trotz des Gegenwinds bleibt Tyga unbeeindruckt. In einem Interview mit TMZ stellte er klar, dass "$tarface" kein reines KI-Album sei. Er habe die Tools lediglich für spezifische Elemente wie Gitarrensoli und einige Synthesizer-Klänge genutzt. Die Hauptarbeit, die Texte und der Gesang, seien komplett von ihm selbst in dreimonatiger Arbeit entstanden.
Auf die Pitchfork-Review angesprochen, gab Tyga sich ahnungslos und spöttisch: Er wisse nicht einmal, wer oder was Pitchfork sei, kenne den Begriff ("Heugabel" auf Deutsch) lediglich im Zusammenhang mit dem Teufel. Auch ein Seitenhieb von Doja Cat, die ihn für sein KI-Album als "Penis" bezeichnete, perlt an ihm ab. Tygas lässige Antwort: "Ich liebe Doja, aber sie hat doch selbst ein dämonisches Album gemacht." Ein klarer Konter, der zeigt, dass der Rapper sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt.
Tyga scheint sich der Kritiker-Front tapfer entgegenzustellen, doch die Frage bleibt: Wird sein Glaube an sein KI-assistiertes Werk ausreichen, um die Skeptiker zu überzeugen und das Ruder noch herumzureißen? Die Musikwelt blickt gespannt auf die weitere Entwicklung dieses einzigartigen Experiments.
Das gesamte Interview könnt ihr euch hier ansehen:

